fahndungfrauVon Justiz und Polizei im Kreis Kleve kann sich Hamburg mal eine Scheibe abschneiden. Seit Jahren fahren die Behörden bei uns eine Null Toleranz-Strategie gegen Kriminelle.

Wer hier eine Straftat begeht, der bekommt es mit effektiv und schnell arbeitenden Behörden zu tun. Meist sind die Tatorte noch „heiß“, da atmet der Ganove auch schon die gesiebte Luft der Untersuchungshaft. Die Idee: In den Gaunerkreisen soll sich herumsprechen, dass sich Verbrechen hier nicht lohnt.

fahndung diebUnd so wird auch jenem Ladendieb noch das feiste Gangsterlächeln vergehen, der am 1. April in einem Gocher Geschäft ein Mobiltelefon klaute. Seine Verhaftung steht unmittelbar bevor, denn er wurde von der Überwachungskamera des Ladens gefilmt. Bämm !

Die Behörden reagierten sofort und gerade einmal 4,5 Monaten später wird das Fahndungsfoto (rechts) veröffentlicht. Bämm!

Die Kripo Goch freut sich über die vielen Hinweise der Augenzeugen unter der Telefonnummer 02823/1080.

Genau so wird es auch der Taschendiebin ergehen, die am 30. März eine Frau in Kleve-Materborn beklaute und dann mit der Karte Bargeld abhob. Sie wurde von der Kamera des Geldautomaten fotografiert. Und – bämm – heute ist das Foto auch schon veröffentlicht (siehe oben).

Uns Bürger vermitteln diese bevorstehenden Fahndungserfolge vor allem das beruhigende Gefühl, dass die Sicherheit der Bürger hier bei uns oberste Priorität genießt.

Vielleicht sollte man den nächsten G20-Gipfel dann einfach im Kreis Kleve veranstalten. Verblüh rote Flora!

„Es soll aber ein Dieb wiedererstatten; hat er nichts, so verkaufe man ihn um seinen Diebstahl.“ (2. Mose 22,2)

Olaf Plotke, 12. Juli 2017

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