cdu-logoSeit der Kreis Klever CDU-Parteichef Günther Bergmann bekannt gegeben hat, wieder für den Landtag kandidieren zu wollen, fragen mich alle: Wer wird neuer CDU-Bundestagsabgeordneter? Und man fragt es mich zurecht, denn man weiß um meine hellseherischen Fähigkeiten, mit denen ich z.B. einstmals voraussah, dass Prof. Dr. Marie-Luise Klotz zum Bürgermeister-Casting geladen würde.

Wer so ein Gesicht hat wie ich, der tut gut daran, auch das zweite zu haben.

Keine große Leistung ist es natürlich, vorauszusagen, dass der CDU-Kandidat 1. ein Mann sein wird und 2. den Wahlkreis direkt gewinnen wird.

Jaja, ich weiß: Ministerin Barbara Hendricks ist die Gegenkandidatin von der SPD, schwer bekannt, beliebt und unzweifelhaft kompetenter als jeder andere, aber mal ehrlich: Auch als Ministerin wird sie im Kreis Kleve auch gegen einen schwarz angestrichenen Besenstiel keine Schnitte haben. Außer wenn vielleicht, wenn die Karnevalisten in der CDU so zahlreich bei der Mitgliederversammlung erscheinen, dass Udo Janssen gewählt wird.

Wird er aber nicht.

gerwers1Denn Kandidat kann nur einer werden, der die Qualitäten von Ronald Pofalla aufweist: Also einer, der sich erst in ein wichtiges Amt wählen lässt und sich dann kurz darauf einen neuen Job sucht.

Und deshalb sagt meine Notiz-Blog-Glaskugel, dass es nur ein CDU-Bürgermeister werden kann. Natürlich einer, der seinen Job noch behalten hat. Und das sind ja nicht mehr so viele...

Herzlichen Glückwunsch, Christoph Gerwers! Und gute Reise nach Berlin.

...

Aber das ist ja alles wieder gar nicht wahr. Es war nur so eine Vision von mir, die meine Notiz-Blog-Glaskugel mir offenbarte. Und man sollte diese Glaskugel nicht zu ernst nehmen, denn sie kommt aus der gleichen Fabrik, aus der auch meine Lügenpresse stammt.

Natürlich will Christoph Gerwers nicht nach Berlin. Er hat sich doch gerade erst für fünf weitere Jahre zum Bürgermeister von Rees wählen lassen... Wie würde es das seinen Wählern erklären wollen - mit einem Anfall von "Pofalleritis"?

"Siehe, du hast mich getäuscht und mir gelogen; nun, so sage mir doch, womit kann man dich binden?" (Richter 16,10)

Olaf Plotke, 16. März 2016

Kommentare   

#1 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 16.03.2016 16:05
Lieber Olaf, ich hoffe es bleibt eine Vision, die nicht zur Realität wird. Nichts gegen den Kandidaten, aber auch die CDU muss doch erkennen, dass man nach alle den Jahrzehnten mit wenig fähigen Leuten wie Pofalla irgendwann mal einen "Leistungsträger" in die Wahl schicken sollte, jemand, der auch in der freien Wirtschaft eine Führungsrolle positiv für alle Seiten ausfüllen kann.
Den sehe ich im Moment nicht .... hoffentlich ändert sich dies ....
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#2 Der Haldernse Jung 16.03.2016 16:10
Wäre schon ein starkes Stück, selbst für einen schwatten Bürgermeister. Herr Gewers würde sich endgültig als Rattenfänger outen. An die Experten hier: bedeutet dies dann Neuwahlen in Rees Ende 2017? Wer bezahlt das?
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#3 RoterEimer 16.03.2016 16:16
Herr Plotke, wie immer gut geschrieben! Ihr Blick in die Glaskugel lässt doch eine andere schöne Möglichkeit zu. Wenn Gerwers für die CDU verbrannte Erde hinterlässt gibt es endlich einen roten Bürgermeister Wissen in Rees :)
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#4 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 16.03.2016 17:02
Ich denke es kommt anders, habe auch mal recherchiert ....
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#5 ErbarmenBitte! 16.03.2016 17:49
Teilen Sie doch ihr Wissen Herr Spark.ang. a.D. ...
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#6 Willy Basten 16.03.2016 19:08
Der Notizblog wirft einen Namen ins WWW und alle springen drauf an, schon lustig.... Aber wäre ja auch doof wenn die Presse nix schreiben könnte....Aber Herr Gerwers wäre schon ein guter Kandidat der den Kreis Kleve würdig in Berlin vertreten würde und für Rees würde sich dann sicherlich auch ein Bürgermeister finden lassen, ohne das größte annehmbare Übel BW zu bekommen.
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#7 B.R. 16.03.2016 20:18
Der Begriff der Volkspartei wird in Deutschland derzeit neugeschrieben.

Gegen einen AfD Vertreter, der den Menschen die Wahrheit sagt, werden Hendricks und Gerwers sehr schlecht aussehen.
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#8 Erbarmen bitte! 16.03.2016 21:59
Bei allem Respekt vor Ihrer Kreativität und Fantasie, Herr Plotke, aber diese Spekulation ist nun wirklich Unsinn.
Herr Gerwers ist nicht Herr Pofalla und der Job des Bahnvorstands nicht mit dem Bundestagsmandat zu vergleichen.
Man muss nicht jede Sau durchs Dorf treiben.
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#9 zyx 16.03.2016 22:15
Leute regt euch nicht auf.
Die Frage ist doch, ob es CDU und SPD in Zukunft, als Volksparteien überhaupt noch gibt.
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#10 CDU-Mitglied 16.03.2016 22:43
Ich hörte munkeln, er habe sich heute mehr schlecht als recht bei SEINEN Reesern um Unterstützung für seinen Weg zum Mandat beworben. Wenn dem wirklich so ist, wäre das ein Armutszeugnis für die CDU, würde man das zulassen. Gerade mit großem Tamtam wiedergewählt, jetzt schön die Bürger von Rees verar***en. Pofalla reloaded. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Das werden die Mitglieder hoffentlich nicht mitmachen. Sonst macht sich die Partei völlig unglaubwürdig. Besser wäre ein Kandidat mit Perspektive und neuem Schwung. Bin mal gespannt, ob der Kreisgeschichtsbeauftragte Dr. Bergmann an der Spitze der Kreis Partei den Gerwers noch einfängt.
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#11 K.O. 16.03.2016 22:53
Wikipedia sagt Herr G. kommt gar nicht aus dem Kreis Kleve. Wohnt erst seit 2010 in Rees. Das riecht viel zu sehr nach Karrierismus. Dann lieber Frau Hendricks, die auch gerne in Kleve wohnt und lebt und nicht den Posten hinterher zieht.
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#12 Hänsel 16.03.2016 23:00
Ehm, sehr geehrter Herr Plotke, wenn die Glaskugel funktionieren sollte, dann darf man sich als Bürger doch sehr wundern. Die Bürgermeisterwahl war am 13.09.2015. Nicht einmal ein halbes Jahr später möchte ein amtierender Bürgermeister in den Bundestag? Klingt etwas sehr an den Haaren herbeigezogen oder nach dreister Wählerverarsche!
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#13 Uhrmacher 16.03.2016 23:12
Die CDU hat doch bei der Wahl zuletzt total die Klatsche bekommen. Kapieren die es denn nie? Noch ein alter Mann und die verlieren mit der AfD im Nacken wirklich gegen die Sozen.
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#14 Insider 16.03.2016 23:17
Ich finde die Idee gar nicht so abwegig.
Dass er sich erst als Bürgermeister wiederwählen lässt, ist doch wohl klar.
Soll er als Arbeitsloser kandidieren?
Wenn man sich verbessern kann, macht das jeder Arbeitnehmer so.
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#15 RoterEimer 16.03.2016 23:26
Sind Politiker normale Arbeitnehmer? Haben diese nicht ebenso Kündigungsfristen wie Politiker eine Legislatur?
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#16 W.K. 16.03.2016 23:28
Ach Herr Plotke, wer nimmt schon Ihr Blog ernst?
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#17 CDU-Mitglied 17.03.2016 12:45
Und ER tut es doch! Wie die Partei heute staunend vernehmen darf bewirbt er sich für den Bundestag. Das wird der CDU in Rees für Jahrzehnte schwer schaden.

Hochachtung vor ihrer Glaskugel Herr Plotke!
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#18 Martin Fingerhut 17.03.2016 13:13
Herr Gerwers hat wohl zu tief in Glas der Plotke'schen Kugel geguckt.

Herr Plotke, halten Sie das die Sinne verwirrende Stück besser unter Verschluß !
;-)

Schließlich wird offenbar sogar während der DienstZeit heimlich NotizBlog gelesen !
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#19 Erbarmen bitte! 17.03.2016 16:00
Herr Plotke, ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.
Ich habe Sie unterschätzt und Herrn Gerwers unterschätzt.
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#20 Uhrmacher 17.03.2016 18:09
Unterschätzt wurde wohl insbesondere die Dreistigkeit von Herrn Gerwers
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#21 Katzemann 18.03.2016 12:58
zitiere Insider:
Ich finde die Idee gar nicht so abwegig.
Dass er sich erst als Bürgermeister wiederwählen lässt, ist doch wohl klar.
Soll er als Arbeitsloser kandidieren?
Wenn man sich verbessern kann, macht das jeder Arbeitnehmer so.

Endlich einer mit Hirn
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#22 Ronny Profalla 18.03.2016 13:58
#14, Insider,

seit wann ist ein Bürgermeister ein normaler Arbeitnehmer?
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#23 Martin Fingerhut 20.03.2016 09:23
@ #14 Insider,
@ #21 Katzemann :

Hirn vielleicht
- doch Anstand ?

Wenn ein ArbeitGeber einem ArbeitNehmer eine teure FortBildung finanziert,
läßt er sich dann nicht zuvor vertraglich zusichern,
der MitArbeiter bliebe auch noch ein paar Jahre im Betrieb ?

Hier wird erst eine teure BM-Wahl veranstaltet,
nur damit der arme Herr Gerwers sich nicht als "Arbeitsloser" für Berlin zu bewerben braucht ?

Falls Herr Gerwers es tatsächlich geschickt genug anstellt,
um nach Berlin geschickt zu werden,
wird er dann der Stadt Rees die Wahl seines NachFolgers finanzieren ?

Es sähe ganz anders aus,
wenn er "seinen" Bürgern schon vor der Wahl reinen Wein eingeschänkt hätte.

Hat er aber nicht.

DAS ist es, was daran unAnständig ist.
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