theoamtskettteLieber Theo Brauer,

jetzt ist es bald geschafft. Am Dienstag wirst Du im Rahmen einer bescheidenen Feier, die ganz Deinem zurückhaltendem Naturell entspricht, als Bürgermeister der Stadt Kleve verabschiedet. Still und leise trittst Du ab von der weltpolitischen Bühne. Du gehst, aber Deine Erfolge bleiben.

theo1In den 11 Jahren als Bürgermeister, aber auch zuvor als stellvertretender Bürgermeister, Fraktionsvorsitzender, CDU-Ratsmitglied, Klassensprecher, Freischwimmer und Starfighter-Schlagzeuger, hast Du diese Stadt geprägt wie kein anderer vor Dir und keine andere nach Dir.

Visionen wurden Wirklichkeit. Ich erinnere mich gerne an einige Leuchttürme Deiner Regentschaft: Die Gesamtschule hast Du fast im Alleingang und gegen massive Widerstände in der Bürgerschaft und auch in der eigenen Partei durchgesetzt. Diese Schule, sie war Dir immer eine Herzensangelegenheit. Schon vor Deiner Zeit als Bürgermeister, hast Du Dich für sie eingesetzt. Ich kann mich an den Wortlaut nicht mehr ganz genau erinnern, aber Du tratest Kritikern mit Worten wie diesen entgegen: „Nur über meine Leiche wird es in Kleve keine Gesamtschule geben.“ Und Du hast Dich durchgesetzt.

theo3Der Erfolg hat ja immer viele Väter und das gilt auch für die Hochschule Rhein-Waal. Aber wir beide wissen, dass Du allein es warst, der sie nach Kleve geholt hat. Die Idee dazu hattest Du bereits 1985, kurz nachdem Dir das mit dem Parkleitsystem eingefallen ist, und von da an hast Du im Hintergrund gearbeitet und Fäden gezogen. Letztlich mit Erfolg. Dass sich heute neben Landrat Wolfgang Spreen, auch sein Hiwi Wilfried Suerick und andere in Deinem Erfolg sonnen - geschenkt! Dir ging es immer um Kleve, nicht um eigene Eitelkeiten.

Höher, schneller, weiter: Ein als Hotel getarnter Babel-Turm, ein Bankgebäude mit Weinhandlung (Darauf muss man erstmal kommen!) und ein Rathaus im Gefängsnis-Look - das ist das theo-logische Kleve.

Neben diesen großartigen Entwicklungen, die Du angestoßen hast und die Kleve auf Jahrhunderte prägen werden, sollte man auch nicht vergessen, dass Du mit dem gleichen Weitblick gravierende Fehlentwicklungen verhindert hast. Als der Stadtrat und die Händlerschaft unbedingt das Sontowski-theo2Einkaufscenter auf dem Minoritenplatz wollten, warst Du anfangs der einzige Warner und Mahner. Nachdem Du im Audimax der Hochschule eine flammende Rede gehalten und die desaströsen Folgen für den lokalen Handel und das Erscheinungsbild der Unterstadt an die Wand gemalt hast, hat das die Bürger mitgerissen und die Gründung der Initiative „Denkpause“ ermöglicht (Foto rechts). Du hast Dich auch von den vielen „Pissartikeln“ (O-Ton Deines Stellvertreters) der lokalen Presse nicht irritieren lassen. Du hast gewusst: Der Sontowski-Klotz ist nicht gut für Kleve. Gut, dass der Rat letztlich doch zur Besinnung gekommen ist. Ich weiß, dass Dir damals ein tonnenschwerer Stein vom Herzen gefallen ist.

theoklotzAm Ende hast Du in enger Abstimmung mit der Bürgermeisterkandidaten-Findungskommission der Blockparteien noch Deine Wunschkandidatin Sonja Northing (Foto rechts) zu Deiner Nachfolgerin gemacht. Die Zustimmung der Bürger zu Deinem Vorschlag war reine Formsache. Danke.

In den 11 Jahren Deiner Regentschaft hast Du Kleve zur Hauptstadt des Kreises des Landes der Welt gemacht. Der Rat sollte Dich zum Ehren-Bürgermeister ernennen - Ehrenbürger wäre zu wenig.

Nimm es den Bürgern dieser Stadt nicht krumm, wenn es deshalb am Dienstag doch zu einem spontanen Massenauflauf kommt. Es ist die reine Freude über das Ende einer beispiellosen politischen Laufbahn, die so nur in Kleve möglich war.

„Also werden die Erlösten des Herrn wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen; aber Trauer und Seufzen wird von ihnen fliehen.“ (Jesaja 51,11)

Mit besten Wünschen für eine lange Zukunft

Dein Olaf Plotke, 15. Oktober 2015

PS: Was auch bleibt: Die Erinnerung an Deinen Humor und Dein einzigartiges Lächeln. Ich weiß, dass Du auch über diesen Notiz-Blog, den Du ja nicht liest, weil Du nie in die Blogs guckst, lachen kannst. Dienstag trinken wir darauf einen.

Kommentare   

#1 Jörg Lorenz 15.10.2015 15:28
Die ganze Raffinesse von König Theo wird ja erst deutlich wenn man bedenkt, wie geschickt er die Bürgermeisterwahl zugunsten Sonja N.s manipuliert hat: Erst wird Udo J. überredet, den Überraschungscoup zu landen und dann Arthur L. verklickert, dass der doch nicht wählbar sei und er, Arthur, darum sicher gewinnen werde. Und damit war der Weg frei für Sonja..... Welch genialer Zug. Hoffentlich schreibt Theo bald ein Buch,, damit wir endlich Machiavelli vergessen dürfen und Ehren-Theo B. zu unserem neuen Vorbild küren können.
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#2 Crybaby 15.10.2015 16:42
zitiere Jörg Lorenz:
Die ganze Raffinesse von König Theo...

Und die ganze Raffinesse von Medien-Olaf nicht zu vergessen.
Mal wieder ein hervorragender Artikel. Dafür gibt es den --------> www.kettwiger-service.de/images/smilis/daumenhoch.gif
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#3 KlePeter 15.10.2015 17:34
Wo ist der "like-Button". Ich hätte ihn jetzt gedrückt. Der beste Nachruf, den ich in letzter Zeit gehört habe.
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#4 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 15.10.2015 18:00
Er hat sehr viel für Kleve geleistet, Kleve modern gestaltet, Kleve zukunftssicher gemacht, vor ihm wurde Kleve verwaltet, mit ihm wurde Kleve professionell geführt. Zufriedenheit und Gesundheit sollen ihn im Ruhestand begleiten.
Einen Schützenumzug mit Zapfenstreich halte ich allerdings für stark übertrieben, eine Open Air Veranstaltung, auch mit denen, die am Rand stehen, wäre angebrachter gewesen ....
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#5 Willi Heuvens, Spark.ang. a.D. 15.10.2015 18:21
.... und ich halte weiterhin Artur für den fähigsten Nachfolger, gehe sogar noch weiter: an Intelligenz, Können, Kompetenz in Sachen Finanzen/Wirtschaft und in Sachen Menschlichkeit "noch ein wenig besser" - ohne Theo abzuwerten ....
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#6 Der Laie 16.10.2015 01:00
Am Tag des Umzuges wird der Himmel weinen und seine Schleusen öffnen,
damit der eitle Pudel am Ende des Umzuges so da steht wie ihn der Himmel sieht,als begossenen Pudel.
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#7 Martin Fingerhut 16.10.2015 13:10
Gratulation Herr Plotke !
Eine wunderbare BioGrafie unseres SchulMeisterBürgerleins !

Wurde er nicht gerade von rd geAdelt zu " Teo Pomo d'Oro " ?
Für seine satierischen Verdienste um den Klamauk in der Klever SchwanenTurmPolitik ?

2 GlanzLeistungen, auf die er besonders stolz ist, zur Vollständigkeit dieser HagioGrafie :

1.) ER ist der Erfinder des EOC's, das nur Banausen Eh-Oh-Zeh nennen,
denn in Wirklichkeit heißt es eh-Ock !
Jener fantastischer KundenMagnet,
ohne den die Klever InnenStadt schon vor 2.000 Jahren völlig verödet wäre.
Nur das e-Hock schafft es, Millionen Kunden selbst aus Köln anzulocken.
( oder waren es Hunderte aus Keeken ? )

2.) ER persönlich hat die Trasse für den Klever Ring durch die Galleien gegraben.
Erst die architektonische GlanzLeistung der Brücke über die Kalkarer Straße
verEdelt den Anblick der SchwanenBurg und der StiftsKirche !
Dabei hat er in seiner fantastischen WeitSichtigkeit großSpurig --- Verzeihung : großZügig --- darauf verzichtet,
den Verkehr ins feindliche Ausland ( = nach BedBurg-Hau ) zu verlagern.
Nur so konnten mehrere essentielle Ziele auf einen Schlag erreicht werden :
- Die autoFahrenden Klever Pendler treffen sich allTäglich zum geselligen "Sit-In" auf der Gruft.
( "Sit-In" = die Autos sitzen im Stau fest UND die Fahrer sitzen im Auto fest UND die VerkertPlaner sitzen seit JahrZehnten in lukrativen Aufträgen zu immer neuen AusFlüchten --- sorry : AusWegen. )
- Seinem Kumpel Artur wird ein permanter SandKasten geboten zu lustigen unterIrdischen GrottenOlm- bzw. TunnelBuddelIdeen.
- Das Echo, das früher jedem popeligen Bürger zuverlässig antwortete, wurde abgeschafft - ganz im Sinne Klever Politik.

Möge eines Tages auch sein jüngster GenieStreich den EhrenNamen "TheoBrauerMagistrale" das gloreiche ( oder schreibt sich das mit "k" ? ) Andenken an seine 11LebensJahreIntensivStation stolz und unAbsehbar ( unÜberSeeBar ? unÜberSetzbar ? ... ) mitten durch den ollen historischen LandschaftsPark verkünden !
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#8 Steffen Linger 16.10.2015 15:41
Ein BÜRGERmeister geht, eine Verwalterin kommt. Leute die die Stadt (und SICH SELBST) repräsentieren können und trotzdem der Aufgabe eine Verwaltungschef gewachsen sind gibt es nun mal nicht so oft. Sicherlich hat er die ein oder andere (auch größere) Macke, aber man wird ihn sehr vermissen
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#9 Jens-Uwe Habedank 16.10.2015 19:33
Vor Monaten war es teilweise Gespräch - diese wohl selbstinszenierte Lobhuddelei unseres Dauer-China-Reisenden, Bildungsdespoten, 3-Schich-Fahrbereitschaft-Nutz ers, AntiOrganisationsVerwaltungsfü hrers von Deutschlands bester Verwaltung und größten Kirmes/Schützen/Bierzelt-König s aller Zeiten.

Ich hab's nicht, und dabei verfüge ich doch über soviel u.a. Mißtrauen, glauben wollen und hielt es eher für Satire...

Aber nein -es ist wahr! Selbst jetzt noch zum Schluss, bei dieser faktisch miserablen Bilanz in allen - außer "Wohlfühlen" - Bereichen, gibt's noch so etwas wie einen Krönungsball/ Zapfenstreich. Machte mich erst mal tagelang sprachlos, mir fehlten die Worte.

[...]

Die Frage in der Überschrift hätte anders lauten müssen (m.E.):
"Was wäre aus Kleve ohne diesen Mann geworden..?"
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#10 Martin Fingerhut 18.10.2015 13:52
Ergänzung zu #7 :

Wer glaubt, " Teo Pomo d'Oro " beziehe sich auf jene tomatenRote Rübe, mit welcher in den vorigen 11 Jahren die Klever Bürger geschulMeistert wurden, der kennt die diese HinterGründe noch nicht :

" Il Pomo d'Oro " ist der Titel einer Oper " von Antonio Cesti, die er 1666 anlässlich der Hochzeit von Kaiser Leopold I. und Margarita Teresa von Spanien in Wien komponierte. Diese Oper war krönender Abschluss der pompösen Feierlichkeiten, bei denen 300 Pferde Ballett tanzten und schließlich 73.000 Feuerwerkskörper verschossen wurden.
Il pomo d’oro war mit seinen zahlreichen Spezialeffekten auf 24 verschiedenen Bühnen, mit 50 unterschiedlichen Rollen und zehn Stunden Aufführungsdauer das wohl exzessivste Werk des damals noch jungen Genres. "

vermeldet de.wikipedia.org/wiki/Il_pomo_d’oro_(Ensemble)
und en.wikipedia.org/wiki/Il_pomo_d'oro führt weiter aus :

" The staging was unprecedented for its magnificence (and expense). The designer Ludovico Ottavio Burnacini provided no fewer than 24 sets and there were plenty of opportunities for spectacular stage machinery, including shipwrecks and collapsing towers. [...]
The opera tells the story of the Judgement of Paris. The gods ask the Trojan prince Paris to decide which of the goddesses Venus, Juno and Pallas (Minerva) is the most beautiful and thus deserving of the Golden Apple of Discord.
Paris gives the prize to Venus. The spurned goddesses try to get their revenge until Jupiter decides to end the confusion, turns to the audience and awards the golden apple to the Empress Margaret Theresa. "

Den krönenden Abschluß des 11jährigen IntensivStationsLebensMeisterB ürgersAbschnitts feiert Kleve pompös
auf allen 21 Plätzen der Stadt.

alle 21 Plätze der Stadt ???
Dazu zählt der MinoritenPlatz selbstVerständlich NICHT !
Neulich erst hat die Politik die EckPflöcke dieser Plätze eingeschlagen.
Das ist wie in Kleve üblich streng geheim.
( Die popeligen Bürger werden in einem "WorkShop" erst am 29. ( also mehr als eine Woche nach den Feierlichkeiten ) die Brosamen aufpicken dürfen, welche von Seiner allerHöchsten Gnaden His Klotzness Sir J.R.Auah huldvoll ausgestreut werden. )

Zu den SpezialEffekten der grandiösesten Inszenierung aller sich selbst in WeihRauchSzene setzenden Feierlichkeiten gehören 73.000 KnallTüten
- mangels Auswahl alle 73.000 in Form des selben Spar-Kangiruh's.
Sie lobPraisen Leben und Werk des größten Teo's aller Zeiten.

Die LaienSchar " reißerisches LöwenZähnchen " des Klever KinderGartens " Leontodon Rapax " verkörpert sämtliche 50 Rollen bzw. Röllchen, in welchen Teo der Große seine TatKraft und sein politisches FliegenGewicht zum Wohle der Stadt in die KohlenWaage warf.

Die 10stündige AufFührung ist eine extreme KurzFassung eines einzigen RedeTsunamis unseres Klever Heroen
und ist - wie auch alles, was Teo the Great original aufführte - nur über mehrere Tage verteilt ohne schwerWiegende GesundheitsSchäden zu überleben.

Zu den HöhePunkten gehört ein SchiffsWrack,
das aus der Spoy auftaucht und Teo's Erfolge für die Klever InnenStadt symbolisiert.

Ferner wird der SchwanenTurm gesprengt, damit endlich die BauSünde Dr. Will's beseitigt und Platz für 3 neue EinkaufsKlötze geschaffen wird. Schließlich hatte Teo der GroßMäulige -- Verzeihung : GroßMütige -- auf der Expo Real mehreren InvestorenAtrappen gleichZeitig das goldene vom Klever Himmel --- oder aus der Klever StadtKasse --- versprochen.

Zum Abschluß der FeierWochen überreicht Willi der Göttliche, angestrahlt von JupiterLampen, den goldenen Apfel des Zen-Teoismus' dem einzigen, der es wert ist : Teo dem Prächtigen !

Untermalt wird die SeifenOper durch 300 Schwäne, die auf der Spoy zu original StarveHeiter-Geräusch Ballett schwimmen.

Unter dem Namen "SchwanenSpoy" findet dieses GlanzStück Klever PolitikKomposition und KlotzKoreografie Eingang in das WeltKulturErbe.

Ein Beitrag zur WeltKultur, der die lächerlichen Versuche eines bedeutungslosen Johann Moritz in den KellerSchatten verweist, wo sie hingehören.

Nach diesem Vorbild werden künftig in Berlin allJährlich die 5wöchigen BrauerFestSpiele veranstaltet : Im FestZelt mit Radau, Haxn und dem Brauer-Produkt Bier.
Natürlich nicht im allerWeltsKaff gleichen Namens an der Spree, sondern in Berlin, Schleswig-Holstein :
de.wikipedia.org/wiki/Seedorf_(Kreis_Segeberg)#Berlin
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#11 Crybaby 18.10.2015 17:40
zitiere Martin Fingerhut:


Mein lieber Schwan, öhm, Martin Fingerhut. Vorzügliches Posting. Bist Du zufällig der Bruder von O.P. oder habt ihr gleiche Gene :-) ?

Wird Zeit für eine eigene Webseite, wo man die herrlichen "Ergüsse" noch lange nachlesen kann, denn so viele tolle Postings dürfen nicht einfach in im Logistikarchiv des K.a.S. versacken.
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#12 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 18.10.2015 18:38
Eines ist aber auch richtig: Theo hat in ca. 10 Jahren mehr geleistet als die Vorgänger in 100 Jahren, da macht man auch schon mal Fehler, über die man hinwegsehen kann .... Theo setzte seine Intelligenz immer bei seinen Gesprächspartnern voraus und umgab sich nicht immer mit ehrlichen Freunden .... ansonsten eine Super-Führungskraft.
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#13 Martin Fingerhut 19.10.2015 09:32
@ #12 Willi Heuvens, SparKAngiRuh :
### in ca. 10 Jahren mehr geleistet als die Vorgänger in 100 Jahren, ###
Jau, was in den vorherigen 100 Jahren m.W. niemals vorgekommen ist,
schaffte ER binnen lediglich 10 Jahren :
ZielStrebig zu marschieren auf Kleve's Pleite zu.

auch einzig(un)artig :
Erst ein teures GutAchten in Auftrag geben,
dann dessen Ergebnis - kaum, daß dieses verkündet ist - zu wertloser Makulatur erklären.
Allein weil er es nicht geschafft hatte, den GutAchtern vorher klarZuMachen, was diese gefälligst herausZuBekommen hätten.
Dann einen - ebenfalls teuren - WorkShop veranstalten.
Dabei so tun, als würden die Bürger daran beteiligt.
Schließlich diese sogar - zum Schein - darüber abstimmen lassen.
Aber doch ganz anderes in Beton gießen.
unter anderen Scheußlichkeiten :
Ein KlosterGebäude, das notDürftig zu einem KrankenHaus umgestaltet worden war,
wieder - an gleicher Stelle und in gleicher Form - als BehelfsRatHaus neu errichten.

Die Schwärze der Fassade spiegelt sowohl die "Schwärze" jenes Vorgehens
wie auch, daß alle angebliche "BürgerNähe" reine Fassade war.

Halt sich solange alles zu (Un)Recht biegen,
bis schließlich genau das dort steht, was niemand haben wollte :
eine Brauerei mit "S" !
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#14 Erbarmen bitte! 19.10.2015 09:34
Ich gebe zu Bedenken, dass Herr Brauer seine Abschiedsfeier nicht selbst organisiert hat. Sie ist tatsächlich ein Beweis für den Dank und Wertschätzung, die ihm Kleve entgegen bringt.
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#15 Martin Fingerhut 19.10.2015 09:41
ein Beitrag zur Teo-Logik

[ @ O.Plotke : Schreibt sich "Teo-Logie" nicht mit "ü" ? ]

Wenn es zum einen ein Geschehen gibt
und zum anderen das Protokoll dieses Geschehens
und wenn die beiden nicht so recht zusammenPassen
und wenn trotzdem 40 StadtVerordnete plus MeisterBürgerlein das Protokoll als korrekt abnicken,
dann muß es wohl die RatsSitzung sein, die sich unbegreiflicher Weise nicht an ihre NiederSchrift gehalten hat.

Im Protokoll der Juni-Sitzung steht :

###
Herr Fingerhut möchte auch wissen,
wie lange ein Brief des Bürgermeisters benötige,
bis er verschickt werde.
Bürgermeister Brauer äußert,
dass er Kenntnis über den konkreten Sachverhalt benötige
und Herr Fingerhut bei Vorlage eine schriftliche Antwort erhalte.
###

( rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/CEBE338E85ED2344C1257EB600250711/$FILE/09.X.%20Ratsperiode%20Sitzung.pdf )

Daß ihm die Kenntnis über den konkreten SachVerhalt fehlt, ist nicht ungewöhnlich.
Ungewöhnlich ist jedoch, daß er nicht trotzdem einen langen Vortrag darüber gehalten hat.
SO weit war es in der RatsSitzung tatsächlich so, wie in der NiederSchrift vorgegeben.

Im übrigen taugt die NiederSchrift nicht als Vorlage für die RatsSitzung,
denn von einer Vorlage, wie sie in der NiederSchrift steht, war in der Sitzung keine Rede.

Ferner gibt diese NiederSchrift vor,
ich habe angeblich gefragt,
*** wie lange sein Brief benötige *** .
Sorry, ich habe nicht gewußt, daß die NiederSchrift dieses vorgibt.
Sehr wohl gewußt habe ich hingegen, wie lange der Brief tatsächlich gebraucht hat.

In der realen RatsSitzung habe ich folglich gefragt :
*** WARUM ein Brief des BürgerMeisters VOLLE 8 TAGE benötigt ***,
ehe er auf die Post gegeben wird.
WER alles die Briefe des BM's lesen, prüfen, genehmigen und freiGeben müsse,
ehe sie versandt werden dürfen.

Antwort :
" Das beantworte ich Ihnen schriftlich. "

übrigens :

In der selben NiederSchrift wird unserem technischen BayGeordneten vorgegeben,
auf meine Frage hin ausschließlich mitzuteilen,
### dass die Fraktionen noch einmal gebeten worden seien,
ihre Eckpunkte in diesem Verfahren zu benennen, [...] ###

Meine NachFrage, WIEVIELE Fraktionen denn ihre EckPunkte schon benannt hatten,
war in der NiederSchrift nicht vorgegeben,
deshalb mußte Rauer hier improvisieren :

" Darauf antworte ich Ihnen nicht ! "
war seine - gewohnt bürgerFreundliche - Antwort.

DAS nenne ich wahre Transparenz in der Verwaltung :
klar durchSichtig.
( In der folgenden RatsSitzung, im September, wurde das bestätigt : die Antwort auf meine Frage war - wie zu erwarten war - : NULL ! )

Auch unser NochMeisterBürger schätzt die spontane Abweichung von der vorgeblichen --- vergeblichen --- vorgegebenen --- vorgebenden prosaisch-lyrischen NiederKunft ---- NiederTracht --- NiederSchrift :

" Wir freuen uns sehr auf Ihre nächsten Fragen ! "
fügte er dem DrehBuch hinzu.
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#16 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 19.10.2015 11:15
Man sollte - wenn man die Leistungen des Bürgermeisters in den 10 Jahren bewertet - mal alle Jahresabschlüsse, Vermögensbestände, Maßnahmen zur Erhaltung von Gebäuden, Neuansiedlungen vergleichen, dazu auch die Einnahmen, die notwendigen Ausgaben, nicht zuletzt die Gelder, die von außen kommen mußten, vom Land ect. Dann ergibt sich für mich ein mehr als sehr positives Bild. Dies zeigt mir, dass die Kreisstadt bis vor ca. zehn Jahren nur laienhaft verwaltet wurde.
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#17 Jens-Uwe Habedank 19.10.2015 11:21
zitiere Erbarmen bitte!:
Ich gebe zu Bedenken, dass Herr Brauer seine Abschiedsfeier nicht selbst organisiert hat. Sie ist tatsächlich ein Beweis für den Dank und Wertschätzung, die ihm Kleve entgegen bringt.


Klar - Herr Brauer wurde stets quasi genötigt,quer durch die Welt zu jetten, einen 3-Schicht-Betrieb an Fahrbereitschaft in Anspruch zu nehmen, jedes Kirmesbier als Erfolg zu zelebrieren usw. ...
Wer's glaubt wird selig! Als hätte er nicht im Hintergrund agiert...
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#18 klePeter 19.10.2015 12:35
zitiere Willi Heuvens, Spark.ang.a.D.:
Man sollte - wenn man die Leistungen des Bürgermeisters in den 10 Jahren bewertet -.... Dies zeigt mir, dass die Kreisstadt bis vor ca. zehn Jahren nur laienhaft verwaltet wurde.


und der Wiederaufbau der zerstörten Stadt Kleve nach dem 2. Weltkrieg z. B. ist vom Himmel gefallen. Davon ist in der Ära (B)rauer vieles unwiederbringlich zerstört worden.
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#19 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 19.10.2015 14:14
@ Jens-Uwe

....und ich glaube, dass sich viele an seinem Daueroptimismus (der ja nicht negativ sein muss) gestört haben, dazu kommen natürlich auch die Neider, die auch in Diskussionen einen sehr schweren Stand hatten, diese geistigen Zweikämpfe zu gewinnen. Er hat auf jeden Fall vies Positives bewegt, angestoßen und umgesetzt. Für mich ist er kein CDUler, er ist und war ein Bürgermeister für (fast) alle.
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#20 Martin Fingerhut 19.10.2015 17:44
noch etwas Teo-Logisches :

Morgen sind es genau 6 Wochen seit der vorigen RatsSitzung.
Das DrehBuch --- die NiederSchrift der SeptemberSitzung des Rates ist immer noch nicht onLine.
Wer muß sich dazu noch was ausdenken ?

Wir können ja mal ein GlücksSpiel daraus machen :

Weil es nun mal die letzte RatsSitzung war, die unser MeisterBürger leitete,
und weil besonders er sich immer so auf meine Fragen freut,
durfte ich ihn gerade an jenem Tag doch nicht enttäuschen.
Deshalb habe ich wieder Fragen gestellt.

Da ich nicht wissen konnte,
welche Fragen die NiederSchrift vorgibt,
habe ich an meine Fragen aus der vorherigen Sitzung angeknüpft :

z.B. :

###
Wenn ein BürgerMeister ein belangloses Brieflein schreibt
- 5 Zeilen, die vor unberechtigter Zuversicht nur so triefen -
und wenn es volle 8 Tage dauert, bis dieses Brieflein auf die Post gegeben wird,
und wenn dann ein Bürger fragt,
WARUM es solange dauert,
WER alles Briefe des BürgerMeisters lesen, prüfen, genehmigen und freigeben muß,
ehe sie abgeschickt werden dürfen,
und wenn der BürgerMeister das spontan nicht beantworten kann
sondern auf schriftliche Antwort vertröstet
und wenn auch nach 3 Monaten es immer noch keine Antwort gibt,
wenn also der BürgerMeister auch nach 3 Monaten immer noch nicht weiß,
WEM alles er unterGeordnet ist :
Wird es dann nicht höchste Zeit,
daß jemand den Job übernimmt,
der sich mit Verwaltung auskennt ?
###

Es werden Vorschläge angenommen,
was stattDessen im NiederDrehSchriftBuch vorgegeben wird.

ach ja :
Seine Antwort lautete :
" NEIN ! "

nun ja :
Wenige Tage später antworteten die Wähler gründlich anders.
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#21 Jens-Uwe Habedank 19.10.2015 18:50
@ 19, Willi Heuvens:
Sorry, da muss ich deutlich widersprechen!
Meine, mehrmalige und kontinuierliche Erfahrung über die Jahre ist, dass der Herr Meisterbürger Diskussionen aus dem Weg geht, wenn er merkt dass die Gegenseite evtl. gute Argumente hat. Dann greift der gute Mann auf Nebenschauplätze zurück, spielt seine Macht der Verwaltung aus, läßt Aktionen wie "Maul stopfen" in Gang setzen und vermeidet in der Sache jede sachliche Diskussion. Notfalls dürften da auch mal Bürgerrechte mindestens gebeugt worden sein durch entweder geschickte Formalia oder "einfach so", weil man es kann.

Bei der Frauen-Union das weiblichste aller Wesen, bei den Grünen der ökologischte aller Umweltkämpfer, bei Sozialfragen Mutter Theresa pur und bei Rechtssachen "Dr. Law" himself - So VERKAUFT sich der werte Herr; weder Substanz noch Authentizität konnte aber in all den Themenblöcken bislang erkennen oder wahrnehmen. Eine sachliche Kritik mit "Neid" oder Ähnlichem schnell abzutun, ist vlt. gewöhnlicher Politiker-Stil, bleibt aber schlechter Stil und dient keiner Sache - außer dem eigenem Ego.

Die Jahre mit TB als selbsternannter Meisterbürger möchte ich - in Anlehnung an Martin Fingerhut - als "Dekade der Theo-Lügie" bezeichnen. Er war auch nie ein "Bürgermeister für Alle"; dazu gehört mehr als Kirmes, Karneval und Oktober- und Schützenfest, Eis ausgeben und protzige China-Reisen in Anspruch zu nehmen.
Ein Bürgermiester für Alle:
- optimiert Aufbau- und Ablaufstrukturen in der Verwaltung
- regiert nicht nach Geld, sondern Notwendigkeit
- Läßt Kinder nicht in Schulen frieren
- schafft das "Klever Landrecht" ab, statt es auszuweiten...
- lebt Bescheidenheit, statt sie nur zu propagieren
- "kungelt" nicht via Fraktionsführer-Runden, angeblichen Eilbeschlüssen und dergleichen
- geht Diskussionen nicht aus dem Weg
- zelebriert nicht ständig "gutes Wetter" als seinen historischen Erfolg...
- sucht nicht ständig den Abgleich/ Verwirklichung seiner Vorteile durch ihm als Bürgermeister übertragende Aufgaben und Pflichten.

Inwiefern war, also, Hr. Brauer ein "Bürgermeister für Alle"???

Noch was, von wegen die von dir stets gelobte "Wirtschafts- und Finanzkompetenz": Eine Rathaus-Sanierung für 6,1 Mio ausarbeiten zu lassen und dann den Leuten erzählen "geht aber nicht, kostet doch 12-13 Mio" zeugt nicht direkt von Kompetenz.
In Umlauf zu bringen, eine Gesamtschule belaste den Haushalt mit über 1 Mio Euro mehr an Fahrtkosten für die Stadt Kleve war Propaganda und wirtschaftlich so etwas von unseriös..!
Bundes- und Landesmittel zu verplanen und zu verbauen - ist keine wirtschaftliche Leistung, sondern geschicktes Marketing wenn man es für sich kreisweit für sich verbucht...

Ääaah - es soll nun genug sein; ich kann gar nicht so viel essen wie ich ko... könnte.
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#22 Martin Fingerhut 20.10.2015 09:58
zur Info für alle verwunderten Klever :

Auch wenn in den vorigen 11 Jahren gerne bayuvarische (Un)Sitten in Kleve nachGeÄfft wurden
( wie das OktoberBesäufnis und das Seehofern = redeSchwallige BeLeerungen der popeligen Bürger und des tumben RatsVolks durch den LeerMeister )
handelt es sich bei jenem MummenSchanz, der heute Abend von der Linde aus durch die Stadt bergAb ziehen wird,
NICHT um den Klever Verschnitt des AlmAbtriebs !

Beim AlmAbtrieb trotten bunt geschmückte RindViecher nach einer recht aktiven Zeit in höheren Gefilden hinunter zu den RuheNiederungen. Eine besondere Rolle spielt dabei jenes RindViech, das die Herde anführt. Es ist übermäßig auffällig geschmückt. In Bayern meist u.a. mit Spiegel und Glocken zur AbWehr böser Geister.

Wie in Kleve böse Geister abgewehrt werden
( insbesondere das Sontowski-Gespenst, die GesamtSchulHexe und der LeereKassenGeist ),
wird sich heute abend zeigen.

Jener kleine Unterschied, an welchem sich der Klever Zirkus am sichersten vom AlmAbtrieb unterscheiden läßt :
Den AlmAbtrieb gibt es jedes Jahr nach jeweils nur wenigen Monaten auf saftigen Wiesen.
Das heutíge Klever TrauerSpiel bildet den dem Faß die Krone aufsetzenden HöhePunkt nach vollen 11 Jahren bei fetten Pfründen --- bei dicken Freunden.
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#23 Martin Fingerhut 20.10.2015 13:56
seltsames Brauchtum ...

Zum Zirkus heute Abend soll auch ein "ZapfenStreich" gehören.

Die Diskussion um die Herkunft des Wortes "ZapfenStreich" erinnerte mich
- warum nur ? -
an das Buch " Kasperle's Spiele und STREICHE ",
dessen Autorin zwar nicht in Bayern, doch in einem anderen, ebenfalls eigenArtigen heutigen FreiStaat lebte.

Weitere Titel der selben Autorin könnten eventuell ebenso gut zu Kleve passen,
z.B. " 3 aus OberHeuDorf ".

Josephine Siebe's Kasperle entstammt einer fernen Welt.
Ganz so, wie unser MeisterBürger vielen in einer uns fremden Welt zu leben scheint.

Am Ende des Buches drohen Kasperle etliche Streiche mit einer eigens für ihn frisch zugeschnittenen HaselRute.
Ob sich unser MeisterBürger wirklich solche ZapfenStreiche wünscht ?

Die Streiche auf den Zapfen - nicht des MB's sondern des BierFasses - gehören zu den urAlten bajuvarischen Riten.
In Bayern wird damit ein BierFaß angestochen.
Unser MB reagiert schon viel leichter angestochen.

Heute Abend soll unser StattOberHaupt samt SchützenVerein durch die Stadt marschieren.

Auch das paßt zu einem guten alten Brauch :
Wurden nicht seit jeh her gewisse Personen von einer bewaffneten Garde bis an die StadtGrenze eskortiert ?

Allerdings gehört Kellen inzwischen zur Stadt
- doch erst seit 45 Jahren,
solche Neuigkeiten sprechen sich in Klever HerrschaftsKreisen nicht gar so schnell rund.

Wenn nicht an der StadtGrenze endeten solche Märsche traditionell auch gerne an einem Pfahl vor einer massiven Mauer,
doch weil die hiesige StattFührungsTruppe mit der Erfindung des Pulvers nichts zu tun hat,
werden ja schon statt FeuerWerk nur KnallTüten eingesetzt. ( s. #10 ).

Ein simpler HolzKlotz entspräche zwar rauer Klever Architektur,
doch diese Tradition ist zu Recht schon lange abgehackt.

Wenn also weder Pfahl noch Klotz,
welches MarschZiel würde zum Niveau KleverProtzFürsten passen ?

Mir schwant eine wahrhaft Klever GeheimLösung :
An der HRW übernimmt ein Schwan mit TraditionsNachen den weiteren Transport auf der Spoy, dem Rijn, der NordSee, ... !
Schließlich hat sich dieser bereits schon einmal bewährt,
jemanden so gründlich zu verfrachten,
daß er seit gut 1.000 Jahren hier nicht mehr aufgetaucht ist.

Wenn wir Glück haben, ist im Nachen noch Platz für 1 oder 2 weitere Epigonen,
welche der Schwan gleich mit entsorgen könnte.
oder 3.
oder 4.
...

In den nächsten JahrHunderten wird daraus ein HeldenEpos von weltKulturGeschichtlicher Bedeutung fabuliert :
über den strahlenden SchulMeisterGralsHüter LohenGrins mit seinem 3Gestirn.

Der bekannte Ankündigungs- und HofLyriker W.H. aus B-H soll schon angekündigt haben,
die Ankündigung des Librettos zur SeifenOper bereits in wenigen JahrZehnten ankündigen werden zu wollen.

Am Ende jedenfalls entschwindet der Heros in seine ferne, fremde Welt
- genau wie Kasperle wegen der drohenden Streiche mit der HaselGerte.
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#24 Jens-Uwe Habedank 20.10.2015 14:34
@Martin Fingerhut:
Vielleicht wird ja auch irgendwie eine Neufassung von Lohengrin gegeben..?
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#25 Martin Fingerhut 20.10.2015 18:33
@ #24 Jens-Uwe Habedank :

LohenGrins' Taten und Mühen --- eher : Sagen und Myten
fantasiert W.H. viel besser als ich.

Da Sie Spezialist für GesamtSchulen-SchreckGespenste sind,
verweise ich auf das wahre GrußWort zum JahresWeksel,
das ich 2012 aus jener Persiflage rekonstruierte,
die auf die offizielle WebSite der Stadt geschmuggelt worden war :

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Wegen des großen Erfolgs der SchulEröffnungen, bei denen sich die VerwaltungsSpitze im Glanze ministerieller Aufmerksamkeit sonnen durfte, wird ab jetzt die SchulLandschaft von Jahr zu Jahr aufs neue umgemodelt, damit alle Schülerinnen und Schüler garantiert sämtliche SchulGebäude und BehelfsQuartiere im Laufe von höchstens 9 SchulJahren durchLaufen. Es ist ein elementarer Beitrag zur Gerechtigkeit, verschimmelte Wände, undichte Fenster und brüchigen Putz allen in gleichem Maße zuteil werden zu lassen. Außerdem lernen die Kinder so schon auf den diversen SchulWegen sämtliche StadtTeile und VorOrte kennen. Den Eltern bietet sich zudem die spannende Abwekslung, den Transport ihrer Kinder immer wieder völlig neu organisieren zu dürfen.
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( www.kleveblog.de/gruswort-des-burgermeisters-zum-jahreswechsel/?order=desc#comment-36608 )

Angesichts des anhaltenden BayWerks ist es weiterhin aktuell.
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#26 Martin Fingerhut 21.10.2015 09:58
@ all :

In den vorigen Tagen habe ich ( #7, #10, #15, #20, #22, #23, #25 ) unseren damaligen noch-BürgerMeister durch den Kakao gezogen.
War das noch Satire, war das noch anständig, war das noch fair ?
Oder war das hämisches "NachTreten" zum ToresSchluß seiner AmtsZeit ?

Grundsätzlich bemühe ich mich, JEDEM zunächst fair und anständig zu begegnen.
Von meiner Seite aus bleibt das soLange so,
wie derJenige es wenigstens einigerMaßen fair und anständig erwidert.
Wer meint, meine bissigen Kommentare der vorigen Jahre sprächen nicht für Fairness und Anstand,
mag daraus seine eigenen Schlüsse ziehen über das,
was ich in den vorigen 11 Jahren KleverLokalKlüngelsPolitik miterlebt habe
- erleben mußte.
Die oparettenhafte Veranstaltung gestern Abend war in gewisser Weise nur "konseqente" FortSetzung.

Formal ist das Kapitel "MeisterBürger" seit MitterNacht Geschichte.
Der PrivatMensch Herr Brauer
ist für mich eine neue, andere Person.
IHM wünsche ich einen gesegneten RuheStand.

Ich hoffe, ab jetzt nur noch an jene der "Eigentümlichkeiten" der vorigen 11 Jahre erinnern zu brauchen,
welche typisch sind für die immer noch im Amt befindlichen Akteure.


@ Willi Heuvens, SparKAngiRuh. :
Daß Sie ein paar KakaoSpritzer abbekommen haben,
ist nicht böse gemeint.
Ihre montone und ständig wiederholte LobHudelei Ihres Idols
forderte geradezu dazu heraus.

@ Jens-Uwe Habedank :
Was den bisherigen BM angeht, scheinen wir beide ähnliche Erfahrungen gesammelt zu haben.
Mit der bisherigen Leiterin des SozialAmtes habe ich keine Erfahrung,
Sie scheinen sehr schlechte zu haben.
Mir kommt es darauf an, wie Frau Northing sich als BürgerMeisterin bewährt.
Das wenige, was ich bisher von ihr erleben durfte, läßt mich hoffen.
Vielleicht verbessert sich auch im SozialAmt etwas.
Doch selbst falls nicht :
Uns ALLEN = uns Klever Bürgern dürfte wichtig sein,
daß sich in der StadtPolitik etwas bessert.
DARAUFHIN werde ich die Entwicklung beobachten.
Ich hoffe, daß in etlichen Jahren,
zum Ende ihrer AmtsZeit,
nach einer bescheidenen aber würdeVollen VerabschiedungsZeremonie
Sie und ich und sehr viele Klever als Fazit ziehen werden :
" Danke, Frau Northing ! ".

Das steht noch in den Sternen,
doch ich hege Hoffnung.


@ #11 Crybaby :
Die Plotkiaden sind anregend und lehrReich.
Da brauchte ich mich einfach nur inspirieren und mitReißen zu lassen.
Meine bescheidenen SatireVersuche haben noch etliche Lücken
und ihnen fehlt der gekonnte Schliff.
Es sind halt nur GelegenheitsWerke zwischen völlig anderen Aufgaben.

Auf " Teo d'Oro " hat rd einen schweren PlanktonZerstörer getauft.
Den "Pomo" hat St.Martin's ApfelSchimmel nur mal eben so daZwischen geÄppelt.

Daß wikiPedia dann gleich noch eine Oper " Il Pomo d'Oro " zu bieten hat,
die den gestrigen OpaRetteSichWerKann-Humbug wie die Faust auf's Auge trifft,
war ein reiner Glücks-ZuFall.

Ob es sich lohnt, die sa-tierischen Texte zu sammeln ?

Die meisten sind auf eine aktuelle Situation hin fabuliert.

Schlimm genug, daß manche über Jahre aktuell bleiben.
( z.B. jenes in #24 verlinkte wahre GrußWort zum JahresWeksel 12/13 )

Aber schön zu wissen, daß wenigstens einer den Kram liest und sich amüsiert.

Danke für Ihr Lob.
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