northing3 webKleve (30.8.2015). Wenn es nach den Besuchern der ersten Podiumsdiskussion mit allen drei Klever Bürgermeisterkandidaten im Konrad-Adenauer-Gymnasium ginge, würde die parteilose Sonja Northing neue Bürgermeisterin in Kleve. Dort gewann sie die Probeabstimmung mit überwältigender Mehrheit. Ob die von SPD, FDP und Offenen Klevern unterstützte Kandidatin tatsächlich die erste Bürgermeisterin und erste Bürgermeisterin ohne CDU-Parteibuch in Kleve seit mehr als 60 Jahren werden kann, scheint möglich. Sie selbst glaubt fest an ihre Chance. Im Interview mit dem Kurier am Sonntag spricht sie über ihr Programm, ihre Hoffnungen und Ziele.

In den letzten zwei Wochen haben Sie 6 Podiumsdiskussionen mit Ihren Mitbewerbern erlebt. Es wurde teilweise die übergroße Einigkeit kritisiert.

Northing: „Das war bei den ersten beiden Veranstaltungen sicher teilweise der Fall, aber ich denke, dass schon Unterschiede deutlich geworden sind. Meine beiden Mitbewerber stehen für eine Weiter-so-Politik. Wer also eine Veränderung will, der sollte am 13. September mich wählen.“

Was wird sich denn mit Ihnen ändern? 

Northing: „Ich gehe einfach grundsätzlich anders an Dinge heran. Ich bin niemand, der irgendein Thema nicht anpackt, nur weil man vor 100 Jahren das mal nicht hinbekommen hat. Ich bin grundsätzlich jemand, der in Chancen und Möglichkeiten denkt. Wenn es eine gute Idee gibt, dann interessieren mich in erster Linie nicht die Bedenken - dann will ich wissen, wie man sie umsetzen kann. Diese Wahl ist eine Persönlichkeitswahl. Und die Bürger haben diesmal die Chance, einen völlig neuen Stil zu wählen. Mein Slogan lautet ‚Offen, klar und herzlich‘. Und das bringt es doch auf den Punkt. Ich nehme nicht für mich in Anspruch die alles wissende Macherin zu sein. Ich weiß als erfahrene Führungskraft, dass man immer nur so gut ist, wie das Team mit dem man arbeitet. Damit das Team gut arbeitet, muss man als Führungskraft in der Lage sein, die Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter zu erkennen und dann zur Entfaltung zu bringen. Mit mir als Bürgermeisterin wird dieser Stil nicht nur auf die Verwaltung begrenzt sein. Ich will auch die Bürger mit ins Boot holen und ihr Expertenwissen nutzen. Deshalb werde ich frühzeitig mit ihnen in den Dialog eintreten.“

Sie können aber doch nicht für die Aufstellung jeder Parkbank erst eine Bürgerversammlung einberufen?  

Northing: „Selbstverständlich muss man das nicht für jede Kleinigkeit tun. Es geht mir darum, in Rat und Verwaltung ein grundsätzlich neues Denken zu etablieren. Nehmen wir nur die Minoritenplatz-Bebauung. Das kann man doch jetzt im Nachhinein nicht als Musterbeispiel der Bürgerbeteiligung verklären. Hätten sich die Bürger nicht lautstark und protestierend zu Wort gemeldet, hätte sie doch niemand gefragt, oder? Ich denke, dass man in Rat und Verwaltung einfach erkennen sollte, dass die Bürger mehr Transparenz und Offenheit bei den wichtigen Entscheidungen erwarten, die sie betreffen. Es war doch bezeichnend, als die Kandidaten im Konrad-Adenauer-Gymnasium nach ihren Ideen für die Jugend gefragt wurden. Da habe ich als Einzige gesagt, dass das doch keine Frage an mich, sondern an die Jugendlichen selbst ist. Als Bürgermeisterin würde ich das genau so tun: Ich würde die Jugendlichen fragen, was sie wollen und dann würde ich gucken, was man umsetzen kann. Wenn es um die Bedürfnisse von Jugendlichen geht, dann sind doch nicht wir Erwachsenen die Experten.“

Sie haben viele Ideen, aber im Stadtrat hätten Sie eine Mehrheit aus CDU und Grünen gegen sich. Können Sie da überhaupt etwas umsetzen? 

Northing: „Ich kann mit diesem Lagerdenken wirklich nichts anfangen. Das sind doch Relikte aus einer längst vergangener Zeit. Ich bin parteilos und werde mit allen Parteien sachthemenbezogen arbeiten. Herr Janssen sagt doch selbst immer, dass in den letzten 10 Jahren 90 Prozent aller Entscheidungen einstimmig waren. Warum sollte mir das nicht gelingen? Aber wenn CDU und Grüne gute und sinnvolle Vorschläge für Kleve aus Prinzip ablehnen, dann sollen sie das bitte klar und deutlich öffentlich sagen. Sie würden damit zum Ausdruck bringen, dass es Ihnen nicht um das Wohl der Stadt, sondern um Parteiinteressen gehen würde. Ich kann Sie aber beruhigen: Es gibt bereits erste Annäherungen mit den Grünen.“

Ein weiterer Kritikpunkt lautet, dass Ihre Ideen vom Kulturzentrum bis zur Kindertagesstätte mit flexibleren Randzeiten Geld kostet, das Kleve nicht hat.  

Northing: „Das ist doch ein reines Totschlagargument, mit dem man versucht jede gute Idee kaputt zu reden. Wir sollten weniger Zeit mit Bedenken verschwenden, sondern unsere Energie positiv nutzen und sehen, wie wir Dinge möglich machen. Ich finde es zumindest bemerkenswert, dass für einige Projekte irgendwie immer genug Geld vorhanden ist, während man z.B. für die freie Kulturszene nur wenig Geld hat. Außerdem setze ich auf bürgerschaftliches Engagement - auch in Finanzierungsfragen. Ganz oft geht es auch gar nicht um Geld, sondern um Anerkennung und Wertschätzung. Und wenn die freie Kulturszene sich schon anbietet, beratend für Politik und Verwaltung tätig zu sein, dann sollte man ein solches Geschenk auch annehmen. Ich halte einen runden Tisch
‚Kunst und Kultur‘  für sinnvoll.“

Sie haben keinerlei politische Erfahrung. Glauben Sie, dass Sie den Stadtrat leiten können?  

Northing: „Meine beiden Mitbewerber haben keinerlei Verwaltungserfahrung. Und die Verwaltungsarbeit macht neben den repräsentativen Aufgaben sicher den Großteil der Arbeit einer Bürgermeisterin aus. Und Verwaltung kann ich - das bezweifeln sicher nicht mal meine Mitbewerber. Ich habe die Verwaltungsarbeit von der Pike auf gelernt. Heute leite ich den Fachbereich Arbeit und Soziales - ich weiß also, wie man große Teams führt. Und was die politische Erfahrung angeht, stimmt die Kritik ja auch gar nicht. Ich war zwar nie Ratsmitglied, aber das wäre auch als Verwaltungsmitarbeiterin rechtlich auch gar nicht möglich gewesen. Als Leiterin des Fachbereichs Arbeit & Soziales habe ich aber natürlich mit allen Fraktionen im entsprechenden Ausschuss zusammengearbeitet und weiß sehr genau wie Politik funktioniert. “

Rechnen Sie mit einer Stichwahl?  

Northing: „Ich denke, dass Kleve einen Wechsel will und es deshalb eine große Wahlbeteiligung geben wird. Dann könnte die Wahl am 13. September bereits entschieden werden.“

Und Sie gewinnen?  

Northing: „Dafür trete ich an.“

Fragen & Foto: Olaf Plotke

Kommentare   

#1 Matze 30.08.2015 15:39
Gutes Interview. Diese Frau sollte es werden.
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#2 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 30.08.2015 15:44
Man sollte sich schon positionieren und erklären, dass man der Partei X am nächsten steht. Dies gehört für mich auch zu Glaubwürdigkeit und Zivilcourage.
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#3 Matze 30.08.2015 16:26
zitiere Willi Heuvens, Spark.ang.a.D.:
Man sollte sich schon positionieren und erklären, dass man der Partei X am nächsten steht. Dies gehört für mich auch zu Glaubwürdigkeit und Zivilcourage.

Eine Bürgermeistein sollte überparteilich arbeiten und vor allem das Wohl der Stadt im Fokus haben. Deswegen wird sie auch von allen Bürgern direkt gewählt und nicht von Parteien.
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#4 Fisch 30.08.2015 16:54
#Matze
........Papier ist geduldig........
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#5 Matze 30.08.2015 17:08
@Fisch: Was auf Papier geschrieben wurde, kann als Beleg herangezogen werden. Die nächste Wahl kommt bestimmt. Besser als Blablabla...
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#6 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 30.08.2015 18:16
Für mich gehört eine Offenheit dazu, eine Offenheit zu einer Richtung in der Politik, sei diese neoliberal, sozial, sozial-christlich etc. Dass der Bürgermeister vom Volk gewählt ist, scheint sich ja mittlerweile herumgesprochen zu haben.
Beispiel: Wenn ich christlich und arbeitnehmerfreundlich orientiert bin, tendiere ich zu den Linken .... usw. usf.
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#7 Fisch 30.08.2015 18:20
#5 Matze
........das ist richtig.........aber was nützt es hinterher?

Ich möchte von niemandem als "Versuchskaninchen" benutzt werden.......
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#8 Martin Fingerhut 30.08.2015 19:22
@ #7 Fisch :
richtig !
Nur ja nichts unbekanntes erproben
- lieber dem Hai ins Maul schwimmen
da weiß man, was man hat !
;-)
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#9 Fisch 30.08.2015 19:52
#8 Martin Fingerhut

Wer sagt, dass es für mich Unbekanntes ist?

Es gibt auch in einem "Fischleben" Gefahren-Situationen, die dieser sehr gut erkennt und dem entsprechend handelt.....auch im Klever Spoykanal ohne Hai........ so gefährlich ist Kleve absolut nicht..... ;-)
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#10 Martin Fingerhut 30.08.2015 21:09
@ #6 Willi Heuvens, SparKAng.i.Ruh. :
Wenn jemand einer Partei naheSteht oder angehört,
dann finde ich es richtig, daß derJenige das auch publik macht
sobald er öffentlich auftritt,
damit jeder weiß, aus welcher Richtung der Wind vermutlich weht.
TrotzDem kann derJenige durchAus ein Amt neutral ausüben,
wenn er sich selbst genügend diszipliniert.

FALLS jemand einer Partei angehört oder naheSteht, sollte er sich dazu bekennen.

jedoch :
MUSZ jeder einer Partei naheStehen ?
Ich selber finde etliche Positionen der CDU vernünftig,
demonstriere zusammen mit SPDlern,
halte die Offenen Klever im Klever Rat für sehr wichtig,
stimme in einigem mit der FDP überein,
habe Sympatie für grundlegende Forderungen der Piraten,
lieferte zusammen mit meinen Eltern einst 3 der insgesamt 5 grünen Stimmen im WahlLokal RatHaus ab,
als das noch eine Sensation war,
. . .


Jeden in eine ParteiSchublade stecken zu wollen,
erscheint mir genau jenes LagerDenken zu sein,
das N überwinden möchte.

Deshalb glaube ich ihr auch,
daß sie selber keiner bestimmten Partei nahesteht
und deshalb Ihre Forderung aus #2 genauSoWenig erfüllen kann wie ich es könnte.


#9 Fisch :
Sie wissen also schon jetzt, wie sich N als BürgerMeisterin entwickeln würde.
Woher diese Gewißheit über die Zukunft ?
ach ja, ich vergaß :
neulich, während der Kirmes, hatte die Wahrsagerin ihre Bude direkt neben dem Kanal.
Beim AbBauen ist ihr wohl die GlasKugel in die Spoy gerollt.
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#11 Jens-Uwe Habedank 30.08.2015 21:30
Woher dieses "Anders als UJ und AL" kommen soll, erschliesst sich mir nicht.
Zum Einen hat Frau Northing ihre Feuertaufe unter Manni-Audi-Raudi-Palmen bestanden, zum Anderen war sie Erfüllungsgehilfe von Brauer-Janssen. Was also sollte nun "anders" sein oder werden?!

Was Verwaltung und die Erfahrung der Kandidatin anbelangt: Entweder sagt sie die Unwahrheit oder sie blickt in ihrem eigenem Fachbereich nicht durch. Es kann ja wohl, nachweislich, nicht sein, dass Mitarbeiter A so und Mitarbeiter B anders - bei gleicher, vergleichbarer, Sachlage- entscheidet???!
Auch - wenn 70% bis 90% der angeblich/ vermeintlichen "Verbesserungen" in der Abteilung an für sich nur Geschwafel und Marketing sind statt Realität; dann sollte man nicht all zu viel erwarten von dieser Kandidatin!
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#12 Martin Fingerhut 31.08.2015 12:00
@ #11 Jens-Uwe Habedank :
Laut N's WebSite hat jeder BM 3 Aufgaben :
dem Rat vorzusitzen,
die Verwaltung zu leiten,
die Stadt zu repräsentieren.
Ich vermute, über diese Aufgaben sind wir uns einig.

Daß Sie fähig ist, weit diplomatischer aufzutreten als J und L es selbst im angestrengtesten, wahlVerKrampften SchafVorgaukelModus schaffen, war bei den PodiumsDiskussionen deutlich zu erleben.
Und ob sie vielleicht bei einer ProfitVeranstaltung eines St.Galleners ein Faß Bier nicht so perfekt grinsend ansticht wie es möglicherWeise ihr Vorgänger konnte,
ist für Kleve völlig ohne Belang.

Ob sie fähig ist, die Verwaltung zu leiten, daran hegen Sie Zweifel.
Ihre Sorge mag begründet sein - ich habe keine Erfahrung mit N's bisheriger Leistung.
Dafür jedoch erlebe ich, wie sehr bisher die 2. Ebene der Verwaltung den BM leitet.
In diesem Punkt kann es mit N m.E. nicht noch schlimmer werden.

Ob N im Rat besser agieren wird als J oder L ?
N ist bisher nicht im Rat, deshalb können wir über sie nur mutMaßen.
Die Berichte über ihre Arbeit im SozialAusschuß klingen gut,
doch das garantiert noch lange nicht, daß es ihr im Rat genauso gut gelingen wird.
J und L sind seit vielen Jahren im Rat.
Wie sie sich dort aufführen, konnte jeder, der ab und zu Sitzungen besucht, live erleben.
genauer : er mußte es erleiden.
Auch all jene Klever, die sich die Sitzungen nicht antun, müssen die Folgen davon ertragen,
wie J und L mit Bedenken oder gar WiderSpruch umspringen.
Von J und L wissen wir also schon, was uns mit ihnen blühen wird.
Von N wissen wir es noch nicht.
Kann sein, daß sie sich bisher völlig verstellt.
KANN sein.
MUSZ es aber nicht.
N ist wenigstens eine Chance, daß in Kleve sich etwas bessert.
Sie haben Recht : Wir sollten uns von N nicht zu viel erwarten.
Wir sollten von N nicht zu viel erwarten.
Aber N ist die einzige Hoffnung, daß sich überhaupt etwas bessern kann.

siehe :
www.kurier-am-sonntag.de/notizblog/9890-die-2-von-der-zankstelle-und-die-laechelnde-dritte#comment-11735
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#13 Jens-Uwe Habedank 31.08.2015 18:14
@ Martin Fingerhut:
Wenn N die einzige Hoffnung auf Besserung ist - na, dann "Gute Nacht!".
Ich habe ja nun einige Erfahrungen mit dem Aufgabenbereich von N sammeln dürfen, mit N konkret über vermeintliche Defizite gesprochen und N an eigenen Aussagen messen können - viel heiße Luft, (geschickte) Selbstdarstellung und eher ambitionierte Tendenzen zur shakespearschen Thronbesteigung denn ehrliches Handwerk.
Mal ein Beispiel:
Kleve war (und ist) bundesweit negativ bekannt über die prozentuale Höhe von fehlerhaften Bescheiden ALG II und dazu gehörenden Verfahren wie z.B. Widersprüchen.
N erklärte dazu, in 2011, dass allein sie es geschafft hätte hier Bearbeitungszeiten von 14 Tagen als Standard in Iherm Aufgabenbereich zu realisieren.
Schon beim nächsten Fall, der mir in die FInger geriet, waren's dann schon wieder mal 3 Monate ohne Bearbeitungsergebnis; diese belegte ich N auch...Darauf endeten jegliche Gespräche über die Ablauforganisation.
Das heißt dann aber, dass a) N die Unwahrheit erzählte oder b) N sich von ihren MitarbeiterInnen die Hucke voll lügen läßt und die Kontrolle nicht hat.
Bei N gibt es MitarbeiterInnen die sich, seit Jahren, bei wohl 90% ihrer Bescheide "leider vertun" - stets mit hohen Einbußen für die Kunden des Amtes. Auch nach 4-5 Jahren fortgesetzter Fehler von Mitarbeitern, und dazu in voller Kenntnis von N, ergreift N null komma null Maßnahmen um dies abzustellen. DAS erinnert mich arg an der Führung eines gewissen Meisterbürgers! Entweder ist dies gewollt (und angeordnet) oder mindestens gröbst fahrlässig.

Im Grunde genommen agiert N also genau so wie die nächst höhere Ebene: Vil schwädza, nix ändern.
Kommt N nun auf diese nächst höhere Ebene (wovon ich bei diesem Marketing ausgehe), so dürfte fest stehen dass diese Stadt verwaltet wird wie bisher auch. Wo soll man denn da Hoffnung sehen???
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#14 Crybaby 01.09.2015 11:19
In Verwaltungen ticken die Uhren anders als in der freien Wirtschaft. Die Verwaltungsarbeit ist mit einer Schnecke zu vergleichen. Frau N. ist schon viel zu lange "Schnecke". Daran lässt sich nichts mehr ändern.

Und die politischen Uhren haben grundsätzlich andere, unzuverlässigere Taktmaße. Sie verstellen sich laufend selbst.
Schneckentempo und unzuverlässige Taktmaße bringen die "Unruhe" der "Bürgermeister-Uhr" durcheinander. Dieses Miteinander verträgt sich nicht so gut. Ich halte somit keinen der drei Kandidaten für richtig.

Aus meiner Sicht müsste hier eine Frau/ein Mann der Wirtschaft mit Verwaltungskenntnissen an die Spitze gewählt werden.

Ist da eine/einer? Ich sehe nichts!
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#15 Uedemer 01.09.2015 11:24
Wie wär's mit Heinz Bömler?

www.youtube.com/watch?v=5oRmsfY7mS0
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#16 Fisch 01.09.2015 11:54
Wieso wurde mein Kommentar gestrichen? ;-)
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#17 O.Plotke 01.09.2015 11:57
@ Fisch:
Es wurde kein Kommentar gelöscht. Welchen vermissen Sie?
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#18 Martin Fingerhut 01.09.2015 15:09
@ #13 Jens-Uwe Habedank :
Sie haben einen schlechten Eindruck von N's bisheriger Leistung in der Verwaltung.
OK.
Ich kann nicht wissen, ob sie als Chefin der Verwaltung endlich jene MitArbeiter zur Geltung kommen lassen wird,
die ehrlich und zuverlässig ihren Dienst erledigen.
ihren Dienst an der Stadt Kleve,
an den Klever Bürgern.
Natürlich kann es sein, daß auch sie sich zusammen mit dem Rat vom ZirkusJongleur am NasenRing durch die Manege führen lassen wird.
Das wäre so wie bisher.
Das wäre schlimm
aber zumindest auch nicht schlechter als in den vorigen 11 Jahren.
Mein Eindruck allerdings ist,
daß sie versuchen wird,
im Rat die starren BetonBlöcke aufzulockern,
damit mehr sachlich über die Belange der Stadt diskutiert wird.
Talent dazu, zwischen verschiedenen Seiten zu vermitteln, hat sie.
Ob es reichen wird, werden wir abwarten müssen.

Doch was ist die Alternative ?
J und L haben längst bewiesen, daß sie sture BetonKöppe sind.

Und jemand anders als die 3 stehen nicht zur Wahl.
Weit und breit keiner, dem das KunstStück gelingen könnte,
gleichZeitig die Puppen zum Tanzen zu bringen,
den Haushalt zu sanieren
und als autistischer Single Fisch's NeutralistätsAnspruch zu erfüllen.

Wir Klever Bürger müssen uns zwischen J, L oder N entscheiden.
Bei J und L wissen wir, was wir uns damit antun.
Jeder kann ahnen, was sie uns antun werden.
Bei N wissen wir nur zum Teil,
was wir uns mit ihr einbrocken.
Aber allein bei N gibt es die Chance, sie könnte uns wohltuendes einbrocken.
Wieviel Grund zur Hoffnung es gibt, ist nicht entscheidend,
sondern daß ausschließlich N eine Chance bietet.
Vielleicht eine kleine Chance.
Vielleicht nur den Hauch einer Chance.
Wer wagt, N zu wählen, kann gewinnen oder verlieren.
Wer gar nicht wählt, hat schon verloren.


@ #14 Crybaby :
Überhaupt ticken in Kleve viele Uhren anders.
Wenigstens einer, L, hatte begriffen, daß seine Uhr abgelaufen war.
TrotzDem hat er sich aus der Versenkung wieder aufgeschwungen.
Der andere, J, ist noch länger im "Geschäft" der Politik,
seinen PolitikRuhestand sollten wir ihm gönnen.
m.E. ein Grund mehr, es mit dem jungen, frischen Engagement von N zu versuchen.


@ #16 Fisch :
Herr Plotke ( #17 ) hat Recht - wie üblich.
Auf jeden Fall seit gestern 12:00 ( siehe #12 oben ) bis #17
sind sämtliche Kommentare onLine - ebenfalls wie - hier - üblich.
Ihr Kommentar, den Sie vermissen, scheint gar nicht im System des KaS's angekommen zu sein.
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#19 Fisch 01.09.2015 16:49
#17 O.Plotke
Ich versuche später nochmal zu "rekonstruieren"........ ;-)
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#20 Martin Fingerhut 01.09.2015 23:03 Zitieren
#21 Martin Fingerhut 09.09.2015 10:02
@ Sonja Northing :

BürgerBeteiligungsOffensive ist „BürgerVerarschung“

Sehr geehrte Frau Northing,

Ihre KandidatenKollegen *)
habe ich mit einer Prise Ironie und Sarkasmus begrüßt,
um trotz des langen FragenKatalogs ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Bei Ihnen kann ich selber völlig ernst bleiben,
der - mehr oder weniger - kommödiantische Beitrag stammt von Ihrem Kollegen Leenders.

Er verkündet, BürgerBeteiligung sei eine Erfindung von schwarz-grün,
und bezweifelt, Sie könnten sie ausbauen.

Mit "BürgerBeteiligung" à la schwarz-grünlichSchwarz
haben viele Bürger keine guten Erfahrungen gemacht.

Um so mehr hoffen wir auf Verbesserungen.

1.)
Was wollen, was könnten Sie an der BürgerBeteiligung verbessern ?
Wie wollen Sie das erreichen ?

2.)
Ihr KandidatenKollege Janßen strunzte damit,
in Kleve würden die Bürger zu jedem kleinen BebauungsPlan beteiligt.
Sie wiesen ihn zu Recht darauf hin, daß das gar nichts besonders ist, sondern gesetzlich vorgeschrieben.
Die Offenlagen der B-Pläne sind sicherlich die häufigsten Möglichkeiten für Bürger,
sich an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen.
zumindest der Form nach zu "beteiligen".
In der Praxis werden die "Anregungen", welche die Bürger gnädiger Weise schreiben dürfen,
reihenWeise abgeschmettert.
Die "Abwägungen", welche die Verwaltung dem Rat zum Beschluß vorlegt,
quellen über von FließBand-Abfertigungen
" Der Anregung wird nicht gefolgt. Der Anregung wird nicht gefolgt. Der Anregung wird nicht gefolgt. . . . "
Glauben Sie, daran etwas ändern zu können ?
Wie ?

3.)
Der WorkShop zur Entwicklung der UnterStadt
- vom RatHaus über den MinoritenPlatz bis zu den Flächen beiderSeits der Spoy -
war einst ein bundesWeit bejubeltes "ParadeProjekt" vorbildlicher BürgerBeteiligung.
Von dem, was die Bürger damals gewählt haben,
können viele nichts mehr wiederErkennen :
Am einen SpoyUfer steht ein HotelKomplex,
der gewaltiger, um ein StockWerk + 1,30m höher, um einige Meter breiter, um gut 7m länger ist als vorgesehen.
Am anderen Ufer ein BankPalast, der noch weniger zu dem paßt, was die Bürger erarbeitet und gewählt hatten.
Das RatHaus wurde "saniert" inDem es abgerissen und neu gebaut wurde.
Ein unsinniger und überDimensionierter Klotz schwebt noch drohend über dem MinoritenPlatz.
Alle BürgerWünsche wurden wegen angeblicher "SachZwänge" über den Haufen geworfen.
Angenommen, es stünde wieder einmal - irgendWo in Kleve - eine größeres Gebiet zur Planung an :
Wie würden Sie es angehen ?
Würden Sie wieder die Bürger zu einem WorkShop einladen ?
Was würden Sie anders machen als beim Verfahren zur UnterStadt ?
Wie würden Sie reagieren, wenn das, was die Bürger erarbeitet haben,
wieder nicht zu den Wünschen der BauHerren paßt ?


-----------------------------



*) vergleiche

www.kurier-am-sonntag.de/notizblog/9856-menschen-mit-auslauf#comment-11803

und

www.kurier-am-sonntag.de/lokales-sp-16783/kleve-kalkar-kranenburg-bedburg-hau/9878-udo-janssen-so-eine-

chance-hat-man-nur-einmal-im-leben#comment-11838
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#22 Wolfgang Paterok 09.09.2015 10:46
#21 Martin Fingerhut
"Die "Abwägungen", welche die Verwaltung dem Rat zum Beschluß vorlegt,
quellen über von FließBand-Abfertigungen
" Der Anregung wird nicht gefolgt. Der Anregung wird nicht gefolgt. Der Anregung wird nicht gefolgt. . . . "
Glauben Sie, daran etwas ändern zu können ?
Wie ?"

Indem Bürgermeisterin Sonja Northing den technischen Beigeordneten an die Leine legt und ihn darauf verpflichtet, endlich die Gesetze und Vorschiften nicht nur dem Buchstaben nach, sondern und vor allem auch dem Geist nach zu befolgen. Was das heißt, hat aktuell die IHK sehr trefflich in ihrer Stellungnahme zum Bebauungsplan 1-276-8 Bereich Flutstraße/ Ludwig Jahnstraße dargelegt.
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#23 Anmerkung 09.09.2015 11:51
Wie muss man das bezeichnen.......wenn einem Menschen, dessen Muttersprache nicht die Deutsche Sprache ist, er sich seit Jahren hier in Kleve durchkämpft.....immer selber Arbeit jeder Art sucht und aufnimmt.....trotzdem leider beim Jobcenter "betteln" muss, um überleben zu können...........dann ein Schriftstück mit tatsächlich, vorsätzlich, falschen Fallmanager-Anmerkungen, zur Unterschrift vorgelegt wird (ohne Übersetzung, ohne Erklärung der deutschen Rechtsparagraphen) und somit auch noch mit Wissen von Frau Northing, die geringe Leistung nochmals so gekürzt wird, dass es eine bodenlose Frechheit gegen die Menschlichkeit ist???

Vielleicht sollte man jetzt noch diesen akuten Fall, dem noch amtierenden Bürgermeister vorlegen!
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#24 Interna 09.09.2015 18:13
@22 Wolfgang Paterok
Die Stelle des technischen Beigeordneten muss, wenn ich das richtig im Kopf habe, bald wieder neu ausgeschrieben werden.
Eine Person hat in Kleve klar und deutlich bewiesen, dass sie dieses Amt nicht verdient.
Höhepunkte wie die Kostenexplosion beim Museum Kurhaus, das zu hohe Hotel, das nicht Ausführen des Astoc-Entwurfes, die Volksbank als Querrigel statt U-Form vorm Kanal, der falsche Vergabe-Vorschlag ten-Brinke statt ET beim Rathaus und die erfolgreiche Klage von ET,
das Einbringen des Sontowski-Klotzes statt des G-förmigen Gebäudes in den B-Plan, die hohe Fluktuation der Mitarbeiter, die aktuelle Klage von Sontowski gegen die Stadt Kleve, das aktuelle Normenktrollverfahren zur Erstellung des Bebauungsplanes Unterstadt haben wir alle der Federführung unseres jetzigen technischen Beigeordneten zu verdanken.
Wenn man nicht gerade Bauherr der Volksbank oder des Hotel 130 ist, kann man dies nun wirklich nicht als Erfolgsbilanz lesen und wohl kaum für eine Fortsetzung dieses Krampfes und Murkses sein.
Ich finde da besteht durchaus Hoffnung auf Verbesserung.
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#25 Martin Fingerhut 10.09.2015 09:41
@ Sonja Northing :

Zu Ihrer Kompetenz in Sachen Wirtschaft haben Sie schon geantwortet,
trotz des betriebsWirtschaftlichen Teils Ihrer eigenen Ausbildung
vor allem auf fachlich kompetente Berater setzen zu wollen.
Deshalb brauche ich SIE dazu nicht mehr zu fragen
und kann stattDessen den FragenKatalog aus #21 fortSetzen :


4.)
Während einer der PodiumsDiskussionen versprachen Sie, darauf zu achten,
daß BeschlußVorlagen parteiNeutral seien.

Ich unterstelle, daß es dabei nicht nur um politische Parteien geht
sondern auch um sonstige Positionen, welche die ein oder andere "Partei" - oder "Lager" - in einer Diskussion vertritt.

"ParteiNeutral" in diesem Sinne erfordert m.E.,
daß die Vorlagen sachlich sowohl vollständig wie auch zutreffend sind.

Dabei kann es nicht allein um die paar Zeilen des reinen BeschlußVorschlags gehen,
sondern besonders die Begründung, die zu diesem BeschlußVorschlag führt,
sollte neutral, sachlich und angemessen sein.

Als BürgerMeisterin würden Sie insbesondere zu den RatsSitzungen einladen,
die TagesOrdnung verantworten
und jede DruckSache unterschreiben.

Zu jeder RatsSitzung gibt es 2 oder 3 Dutzend Vorlagen.
Wie wollen Sie sicherStellen,
daß jede dieser DruckSachen vollständig, korrekt und angemessen ist ?


5.)
Zu BebauungsPlänen gehören nicht nur die DruckSachen
sondern auch der B-Plan und seine ausführliche Begründung.
Beide sind wesentlich.
Wie wollen Sie diese überprüfen ?


6.)
Aktuell dürfen wir erstaunliches erleben
- aber vielleicht liegt das allein an der bevorstehenden Wahl :
Ein B-Plan wird nicht wie üblich durchGewinkt,
sondern in den BauAusschuß zurückVerwiesen,
damit die "Anregungen" der Bürger
gelesen, bedacht und diskutiert werden können.
Dabei ging es um gerade mal 3 Dutzend Briefe der betroffenen Bürger.
Ein Vielfaches davon
"konnte" der Rat vor andertHalben Jahren noch
im SchweinsGalopp "abwägen"
als es um den MinoritenPlatz ging.
Welche Möglichkeiten hätten Sie als BürgerMeisterin,
von vorneHerein sicherZuStellen,
daß genügend Zeit eingeplant wird,
Satzungen gründlich zu durchDenken, ehe sie beschlossen werden ?
Welche davon würden Sie nutzen ?


7.)
Bei manchen B-Plänen erhält die Verwaltung sehr viele "Anregungen" von Bürgern.
In der DruckSache stellt die Verwaltung in Form einer Tabelle kurzGefaßt die einzelnen Punkte der Anregungen
und ihre StellungNahme gegenÜber.
Die Punkte dieser Tabelle mit den nachGehefteten Kopien der Anregungen zu synkronisieren ist recht mühselig
- und scheitert gelegentlich.
Sofern es dennoch gelingt, fällt es oft schwer, bei den einzelnen Punkten die Begründung, warum der Anregung wie

üblich nicht gefolgt wird, mit dem, was in der Anregung steht, in ZusammenHang zu bringen.
Wie wollen Sie das kontrollieren ?
Wie könnte das verbessert werden ?


8.)
Neulich stand ein B-Plan weder in der online-Version der TagesOrdnung,
noch in der DownLoad-Fassung,
noch auf jener am Aushang im InterimsRatHaus.
Erst die zur Sitzung des BauAusschusses ausgelegte Fassung der TagesOrdnung
nannte diesen B-Plan mitten unter den übrigen, zuvor veröffentlichten Punkten.
Die betroffenen Bürger konnten nicht ahnen,
daß es um ihre Belange gehen sollte.
In anderen Fällen sind zwar Temen im Prinzip genannt worden,
doch wer erwartet hinter " Vorstellung der PlanVarianten ",
daß dabei gleich eine dieser Varianten beschlossen wird ?
Daß bei einer vorgeblichen " Vorstellung von Varianten "
die Bürger vor vollEndete Tatsachen gestellt werden ?
Wie gut sollten die Bürger sich über die Temen anstehender Sitzungen informieren können ?
Sollten die Bürger aus den Temen erkennen können,
wie weitReichend die Beschlüsse sein werden ?
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#26 Jens-Uwe Habedank 10.09.2015 12:54
@ #23, Anmerkung:
Der Meisterbürger weiß um solch, von Ihnen dargestellte, Übeleien sehr wohl Bescheid. Wenn Sie meinen, dass ihn dass auch nur die Bohne juckt - dann gratulier' ich zum naiven Denken.
Die eigentliche Frage kann doch nur sein ob a) Derlei von ihm ausgeht oder b) Derlei von ihm mindestens geduldet wird.

Damit dürfte auch klar sein, dass Frau Northing sich wohl sehr wenig in Verwaltungsdingen vom Meisterbürger unterscheiden dürfte!
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#27 Anmerkung 10.09.2015 15:23
@26 Jens-Uwe Habedank

Auch wenn Sie meine Denkweise naiv halten, ist das für mich absolut kein Problem.

Frau Northing ist für Dinge und Vorgänge, die in "ihrem" Amt, Jobcenter, geschehen, verantwortlich!

Oder ist das die Arbeitsweise, die sie mit ihren Mitarbeitern so lobt?
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#28 Willi Heuvens, Spark.ang.a.D. 10.09.2015 20:36
Ich denke schon, man sollte offen und ehrlich sagen können: Ich finde den Kandidaten X gut, weil .... Man sollte auch nicht alles schlechtreden. Kandidaten mal persönlich erforschen .... warum nicht?

www.lokalkompass.de/kleve/politik/wenn-ich-klever-waere-gedanken-zur-wahl-am-13-september-2015-d581103.html
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#29 Martin Fingerhut 11.09.2015 10:29
@ Sonja Northing :

Den BerufsSchülern rieten Sie,
autentisch zu bleiben und eigene Wege zu gehen.

Danach scheinen auch Sie selber zu handeln :
Gestern kontaktierten Sie mich.

EinerSeits entsprachen Sie damit Ihrem Versprechen zum Dialog mit dem Bürger,
andererSeits blieben Sie sich selber treu :
Sie erklärten mir, daß Sie auf meine Fragen nicht im Blog antworten werden
weil Sie Blogs ablehnen, bei denen unter NickName geschrieben werden darf.

Wiederum für Ihre Offenheit spricht,
daß Sie mir gestatten, dies öffentlich zu berichten.

Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht mit anonymen Kommentaren.
Deshalb melden Sie sich auf meine Fragen nicht im Blog.
Sie verzichten auf die PlusPunkte, die Ihnen das im WahlKampf eingebracht hätte,
sondern bleiben lieber sich selber treu.

Das muß ich akzeptieren.

Ebenso bleibe auch ich mir treu.
Daß ich die Möglichkeit, auch unter NickName schreiben zu dürfen, für wichtig halte,
brauchen wir - zumindest bis MonTag - nicht zu diskutieren.

SelbstVerständlich stelle ich meine Fragen weiterHin.

Falls Sie gewählt werden,
können Sie die Antworten im Laufe der Zeit durch Ihre Praxis liefern.

Falls nicht,
haben wir die Antworten schon bekommen :
Sowohl J wie auch L waren mindestens 10 Jahre lang Teil des Problems.
Lösungen sind folglich ausgerechnet von denen nicht zu erwarten.

Wie bisher verfahren wird :

9.)
Bei Offenlagen "darf" der Bürger ins InterimsRatHaus wandern,
um dort die relevanten Unterlagen zu studieren.

Zwar gibt es onLine den B-Plan selber plus dessen ausführliche Begründung,
doch sämtliche GutAchten, StellungNahmen und sonstigen Dokumente,
auf welche sich Plan und Begründung stützen,
gibt's nur "onPaper".

Nur im RatHaus zu lesen.
während der dortigen BüroZeiten.
BüroZeiten, die - so wird selbst dort gemunkelt - wohl auch für manch andere Menschen zu deren ArbeitsZeiten gehören.

Bürger, macht Euren Urlaub nicht auf Balkonien
sondern bucht einen FerienAufenthalt in Bürokratien !

Nein, FotoKopien werden nicht zugelassen.
Wer unbedingt auch noch seinen FeierAbend mit den Akten versüßen möchte,
nutze bitte die " modernen technischen Möglichkeiten ".
Zücken Sie Ihr SmartFone und schießen Sie Hunderte hübscher AndenkenFotos von sämtlichen Seiten in den Ordnern !

Schließlich propagieren wir das paperFreeOffice !

"paperFree" im Sinne von :
Das Papier steht zur freien Einsicht.
Aus unseren Dateien extra für Sie ausgedruckt !

"office" im Sinne von :
aber nur in unserem Büro !

Wo kämen wir denn hin, wenn wir - wie z.B. in OffenBurg -
SÄMTLICHE Dokumente onLine den Bürgern auch in ihrem trauten Heim zumuten würden ?

Wie würden Sie, Frau Northing, es damit halten ?


10.)
Wenn über neue B-Pläne "beraten" und "abgewogen" werden soll,
werden regelmäßig ausschließlich die neuen Pläne ausgehängt bzw. ausgelegt.
Vergleiche zum bisherigen sind mühsam.
Unterschiede zum bisherigen werden nicht markiert.

Ob ein Hotel ein Geschoß höher,
ein paar Meter breiter
und etliche Meter länger wird
als das, was die Bürger entschieden hatten,
ist bestenfalls für den zu erkennen,
der sich alte Unterlagen extra besorgt und
der auf dem Plan Ziffer für Ziffer vergleicht,
der in der Zeichnung mm-genau nachMißt.

Später allerdings dann für alle,
die vor dem gigantischen Klotz stehen,
wenn er in Beton gegossen
und für JahrZehnte festGemauert
Kleve verschandelt.

Wie würden Sie, Frau Northing, es damit halten ?
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#30 Fisch 11.09.2015 11:53
#29. Martin Fingerhut

Soweit ich es noch in Erinnerung habe, gab es seinerzeit Presseberichte und öffentliche Fotos, die zeigten, dass Frau Sonja Northing persönlich und offiziell, in dem "gigantischen in Beton gegossenen Klotz" für ihre eigenen Zwecke als Bürgermeisterkandidatin, bzw. diversen "Parteien und Gruppen" (Einflüsterer), residiert hat.

Wenn das nicht so war, dann entschuldige ich mich schon jetzt für meine Erinnerung.
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#31 Fisch 11.09.2015 14:14
#29. Martin Fingerhut

Für mich persönlich erweckt es nun den Anschein, als wären Sie jetzt der offizielle "Berichterstatter" und "Wahlkämpfer" von und für
Fau Sonja Northing...........!?
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#32 Martin Fingerhut 11.09.2015 16:37
@ #31 Fisch :

Für mich persönlich erweckt es nun den Anschein, als wären Sie jetzt der offizielle "PrinzipNörgler" und "WahnKritiker" gegen und nur gegen Frau Sonja Northing...........!?

Wie ist das bei Fischen :
Lesen Fische ihren Kindern auch GuteNachtGeschichten vor,
damit sie einschlafen ?

Solche wie das Märchen des / der großen EinFlüster(s) ?

Zum AufWachen empfehle ich
www.kurier-am-sonntag.de/notizblog/9856-menschen-mit-auslauf#comment-11867
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#33 Fisch 11.09.2015 16:53
#32. Martin Fingerhut

"Für mich persönlich erweckt es nun den Anschein, als wären Sie jetzt der offizielle "PrinzipNörgler" und "WahnKritiker" gegen und nur gegen Frau Sonja Northing...........!?"


Nein, ich bin weder "offiziell" noch "PrinzipNörgler und "WahnKritiker"!
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#34 Martin Fingerhut 11.09.2015 17:20
@ #33 Fisch :
Dann sind wir uns mal wieder einig :
Sie das eine ebenSo wenig wie ich das andere.

Die Perspektive durch's FishEye verzerrt halt extrem.
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#35 Martin Fingerhut 12.09.2015 09:42
@ Sonja Northing :

11.)
Wenn die Änderungen in einem B-Plan nur mit Lupe und SchiebLehre zu entdecken sind ,,,
Wenn ( deswegen ? ) die Änderungen als "unErheblich" bezeichnet werden ...
Wenn all jene Änderungen mit keiner Silbe erläutert werden, weil sie ja angeblich "unErheblich" seien ...
Wenn schließlich genau nach diesen Vorgaben gebaut wird ...
Wenn viele dann staunend bis entsetzt vor den vollEndeten Tatsachen stehen ...
... wundert es dann, daß viele Bürger sich verhohnepiepelt vorkommen ?
VorGestern protestierte selbst die Vorsitzende einer der RatsFraktionen :
" Das alles zu verklinkern - furchtbar ! DAS haben wir doch nicht beschlossen ! "
Doch, genau das hatte auch Sie mit beschlossen.
Auch sie hatte die Folgen ihres Beschlusses kaum erkennen können.
Was könnte daran verbessert werden ?

12.)
Wenn der Rat beschließt, ein städtisches GrundStück zu verkaufen ...
Wenn der Rat dabei eine BauGrenze über das GrundStück zieht,
damit der Blick auf ein historisches Gebäude nicht versperrt wird ...
Wenn später der Technische BeiGeordnete über das BauProjekt berichtet ...
Wenn ein Mitglied der CDU fragt, ob die BauGrenze eingehalten wurde.
Wenn der technische BeiGeordnete dies übergeht ...
Wenn das CDU-Mitglied nachHakt ...
Wenn daraufhin der technische BeiGeordnete eher leise erklärt :
" Zu unserem großen Bedauern hat der BauHerr die BauGrenze für nicht ganz so relevant gehalten. "
und mit anderen Aspekten des Baus fortFährt ...
Wenn erst auf weiteres beharrliches NachHaken eingestanden wird,
um wie viele Meter der BauHerr die BauGrenze " für nicht ganz so relevant gehalten " habe ...
... wie sollen die Bürger dann noch glauben, der Rat sei der Souverän ?
Wie könnte daran etwas verbessert werden ?

13.)
Wenn der " Technische Beigeordnete Baum " [ Zitat aus NiederSchrift der Sitzung ]
erläutert, ein mächtiger alter Baum werde gefällt, um die Straße so verlagern zu können,
daß dort der Verkehr schneller fließt ...
Wenn diese "Verbesserung" nur wenige Meter neben PausenHof einer GrundSchule liegt ...
Wenn durch diese "Verbesserung" aus einer bislang wenig befahrenen Straße
eine beliebte Abkürzung werden dürfte ...
Wenn folglich die GrundSchüler auf dem Weg zum EDEKA und weiter zum BahnHof
demnächst eine stärker und schneller befahrene Straße überQueren müssen ...
... welche Folgen wird das haben ?
Die gleichen wie einst, als Gruft und TierGartenStraße dem Verkehr zu liebe verbreitert wurden ?
als daraufHin dort etliche Kinder " unters Auto kamen " ?
Warum kann das nicht vorher bedacht werden ?
Warum werden B-Pläne für immer kleinere Bereiche "gestrickt",
soDaß der ZusammenHang mit dem UmFeld aus dem Blick gerät ?
Wie kann das verbessert werden ?

14.)
Wenn - mal wieder - ein B-Plan so kurzSichtig aufgestellt wurde,
daß er auch weit übertriebene, ja völlig unsinnige Bauten zuläßt ...
Wenn ein BauHerr diese Übersteigerten Möglichkeiten ausnutzen will ...
Wenn Verwaltung und Rat dann sich keinen anderen Rat mehr wissen,
als abrupt die NotBremse zu ziehen und die eine VeränderungsSperre zu verhängen ...
Wenn diese VeränderungsSperre mit an den Haaren herbeiGezogenen Argumenten begründet wird,
weil der wahre Grund - einen Baum zu schützen - nicht als Grund ausreicht ...
Wenn die FDP darauf hinweist, daß die Stadt woMöglich SchadenErsatz leisten muß,
falls je herausKäme, daß es in Wahrheit nur um diesen Baum gehe ...
Wenn die VeränderungsSperre dann - 6 Wochen bevor sie ohneHin von allein geendet hätte -
vom Rat doch noch extra aufgehoben werden "muß",
weil der technische BeiGeordnete dem Rat vorRechnet 2013 + 2 = 2016 ...
Wenn die VeränderungsSperre aufgehoben wird
mit der Begründung, daß der Anlaß, sie zu verhängen, nunmehr überholt sei,
weil ja der BAUM, zu dessen Schutz sie verhängt worden war, inzwischen der Stadt gehöre ...
... wer kann dann noch an Logik und Verstand glauben ?
Könnten Sie daran etwas verbessern ?

Wäre schön, wenn in den Rat mehr Logik und Verstand einziehen würden.

Vielleicht durch eine BürgerMeisterin ?
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#36 Fisch 12.09.2015 10:25
#34.Martin Fingerhut

Das "Fischauge" sieht und betrachtet
ALLES von ALLEN SEITEN..........ohne jegliche Verzerrung.. :-)
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#37 Crybaby 12.09.2015 11:07
#35 Martin Fingerhut

Dieser u.a. Artikel sind hervorragende Aufklärungsarbeit für das gemeine Volk.
Danke und weiter so, Martin FingerHut - auch nach der Wahl.
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#38 Martin Fingerhut 14.09.2015 14:35
@ #36 Fisch :

Ach, was muß mensch oft von art'gen
Fischlein hören oder lesen . . .
- Wie zum Beispiel hier von diesem,
welches "muß" den Sieg vermiesen :


Neulich erst tummelte es sich im Rijn,
bewunderte die Klemmericher Brücke
und kritisierte, wie sehr manche Menschen an ihr herumMäkeln :
" Warum ist es für manche Menschen so schwierig,
sich ganz einfach über solche Dinge zu freuen ? "

Nun schwimmt es wieder in der Spoy
und mosert selber in den SiegesJubel hinein :
" Warum schreibt eigentlich niemand, daß die gesamte WahlBeteiligung - milde gesagt - äußerst mäßig war ? "

Woher diese 180°-Kehre ?
Sind in der Spoy zu viel RestStoffe des TaschenGrases ?


Gerne (v)erteilt unser Fischlein Weisheiten :
### Glücklich sind die Menschen, die es schaffen, ihren Weg alleine weiter zu gehen, bzw. zu "schwimmen"! ###

Glücklich wird Kleve, wenn gewisse Menschen weit weg alleine schwimmen gehen !
Nicht nur solche, die gestern badenGegangen sind.


und es verfügt über wahre WunderKräfte :
### Das "Fischauge" sieht und betrachtet
ALLES von ALLEN SEITEN..........ohne jegliche Verzerrung.. :-) ###

Unser Fischlein kann alles VON ALLEN SEITEN sehen !
sogar die RückSeite des Mondes ?

allerdings :
Was es für " ohne jegliche Verzerrung " hält . . .
nun ja, wir auf dem Lande kriechendes Gewürm sind anderes gewohnt :

de.wikipedia.org/wiki/Fischaugenobjektiv#/media/File:Keplers_House_Rectfish.jpg

### die Abbildung ist stark tonnenförmig ###

Aber jetzt verstehe ich, warum es für Häuser von 100Wasser schwärmt :
Sie erinnern es an eine HeringsTonne.
oder an seine heimische FishBowl.


Wie auch immer :

Fischlein, Fischlein in der Spoy,
in Kleef wird vieles neu !
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#39 Martin Fingerhut 16.09.2015 10:22
@ #37 Crybaby :

Herzlichen Dank für das Lob !

Wir beide werden mal schauen,
was Verwaltung und Rat uns in den nächsten Jahren zu bieten haben.

Dabei werden sicherlich einige der Fragen von
- hier,
- www.kurier-am-sonntag.de/lokales-sp-16783/kleve-kalkar-kranenburg-bedburg-hau/9878-udo-janssen-so-eine-
und
- www.kurier-am-sonntag.de/notizblog/9856-menschen-mit-auslauf
beantwortet werden.

Hoffen wir für Kleve,
daß die Antworten jetzt besser ausfallen
als in den vorigen 15 Jahren.

N hat so viele begeistert, so viel Hoffnung geweckt,
wünschen wir ihr die Kraft, etliches davon zu verwirklichen.
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#40 Martin Fingerhut 28.10.2015 10:01
ein weiterer Beitrag für "meinen" Leser ( #37 ) :

Nächsten MittWoch wird Frau Northing zum 1. Mal die RatsSitzung leiten.

Die TagesOrdnung ist seit kurzem onLine :

rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/5874282C6CF98D39C1257EE7003B3032/$FILE/11.X.%20Ratsperiode%20Sitzung.pdf

Da es sich um eine besondere Sitzung handelt,
die auch nicht mit der üblichen Folge von AusschußSitzungen vorbereitet wurde,
ist die TagesOrdnung ungewöhnlich übersichtlich.

Nach der Vereidigung Frau Northing's als neue BürgerMeisterin
wird die HaushaltsSatzung für nächstes Jahr "eingebracht".
Danach folgt überwiegend Routine.

Etwas besonderes bietet Punkt 5. der TagesOrdnung :

Es geht um den " Bebauungsplan Nr. 2-305-0 für den Bereich van-den-Bergh-Straße / Wiesenstraße im Ortsteil Kellen ".

Mit diesen StraßenNamen wird das UnionsGelände umschrieben,
das schon mehrfach GegenStand von Debatten war
- bzw. hätte sein sollen, falls es denn eine Debatte gegeben hätte.

DiesMal soll es um 2erlei gehen :
###
- Drucksache Nr. 311/X. -
- Bestätigung des Dringlichkeitsbeschlusses vom 08.10.2015
###

Die Bezeichnung "DringlichkeitsBeschluß" sollte meiner Erfahrung nach ausdrücken,
daß es ganz besonders dringlich ist, diesem Vorhaben auf den Zahn zu fühlen.

Den so dringlichen Beschluß gibt es unter

rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/07D03A2C9CF56950C1257EEB004E2DCD/$FILE/20151008%20Dringlichkeitsbeschluss.pdf


Als erstes verwundert das Datum :
Am 8. Oktober
- gut 3 Wochen NACH der Wahl
- knapp 2 Wochen VOR dem AmtsAntritt Frau Northing's
war etwas angeblich derMaßen dringend,
daß es nicht noch 4 Wochen bis zur RatsSitzung warten konnte.

Es gehört zu den AnstandsRegeln,
zwischen einer Wahl und dem AmtsAntritt eines neuen
möglichst keine wichtigen Entscheidungen mehr zu treffen.

Unterstellen wir mal,
daß die alte StadtFührungsSpitze genügend Anstand besitzt,
sich an solche Regeln zu halten.

Dann muß das Anliegen um so dringlichster gewesen sein,
daß es trotzDem während des "InterRegnums" beschlossen wurde.


Um was so furchtbar dringendes geht es ?
###
hier: erneuter Beschluss der Offenlage
###
steht in der TagesOrdnung

und die Begründung des Beschlusses erläutert :

###
Für das geplante Bauvorhaben wurden öffentliche Förderungen mit einer zeitlichen Befristung bewilligt. Die Frist läuft Ende des Jahres aus.
###

Aha !

Klingt nach dem berüchtigten "DezemberFieber" :
Geld, das nicht bis zum Ende des Jahres "verbraucht" wurde, verfällt.
Also muß dringendst bis Silvester nach alles verbraten werden.

Ist das auch hier so ein Fall ?
Zitieren
#41 Martin Fingerhut 30.10.2015 09:56
FortSetzung zu #40 :

Ein Fall von "DezemberFieber" ?

Falls ja, dann einer, der recht merkwürdig ist.

NormalerWeise bricht in Behörden Hektik aus,
wenn der Rest des EIGENEN Etats droht, verloren zu gehen.

Aus der elterlichen BuchHandlung erinnere ich mich an Bestellungen,
die gerne erst kurz vor WeihNachten eintrudelten
und von Vermerken begleitet waren wie :

" Wir wissen, daß das Buch erst nächstes Jahr erscheinen wird,
doch bitte, bitte stellen Sie es unbedingt noch dieses Jahr in Rechnung. "

Kollegen berichteten auch schon mal von "Bestellungen" der Art :
" Berechnen Sie irgendWas wenn es nur ins Ressort paßt !
Was genau, das ist völlig egal.
Sie brauchen es auch gar nicht zu liefern.
Nächstes Jahr können wir es mit dem verrechnen, was wir wirklich brauchen. "

Ja, ja, im Dezember treibt Fieber mitUnter seltsame Blüten.

Doch DIESE im Oktober ist besonders exotisch :

Die Klever Verwaltung legt den RallyeGang ein,
nicht um ihr eigenes Geld zu retten,
sondern um einem doch wohl privaten Investor FörderMittel zu retten :

###
Für das geplante Bauvorhaben wurden öffentliche Förderungen mit einer zeitlichen Befristung bewilligt. Die Frist läuft Ende des Jahres aus.
###

SO aufopferungsVoll kümmert sich die Klever StadtVerwaltung um die Belange des Investors.

Chapeau !

Ist das ein neuer Service für die Bürger ?

Gilt er ab jetzt für alle Bürger ?

Oder ist das nur eine SonderBehandlung für einen bestimmten Bürger ?
Zitieren
#42 Der Laie 30.10.2015 17:10
@40
wer das Oktoberfest in Kleve rettet,der darf auch schon mal 1,30m höher bauen ohne Abrissforderung,der darf auch die bebaubaren Flächen auf dem Grundstück überschreiten.
Da die Parteien seit Anfang des Jahres nur noch mit sich selber beschäftigt waren,muss natürlich jetzt Druck gemacht werden,damit die Parteien beim Klever König nicht in Ungnade fallen.
Der Eigentümer des Bensdorp und XOX Geländes dürfte so wohl genügend Kanonenfutter erhalten um auf Gleichbehandlung und Schadensersatz klagen zu können.
Zitieren
#43 Martin Fingerhut 02.11.2015 09:32
FortSetzung zu #41 :

Da hat also die StadtVerwaltung einen AlarmStart inszeniert,
nur damit irgendEinem privaten Investor die FörderMittel erhalten bleiben sollen.

Ist das nicht toll, wie schnell so was gehen kann ?

Schnell ??

Der "Dringlichkeits"Beschluß beginnt mit

###
Nach gleichlautendem Beschluss des Rates der Stadt Kleve
am 29.04.2015
beschließen die Unterzeichner erneut [...]
###
.

Hä ???

Ja !
Im APRIL ist schon mal beschlossen worden,
den B-Plan offenzulegen.
Genau wie jetzt ERNEUT.

War das im April, Mai, Juni, Juli, August und September
derMaßen "dringlich",
daß der Beschluß des Rates - der nun mal ein Auftrag an die Verwaltung ist -
in Ruhe liegen bleiben konnte
und NICHT umgesetzt wurde ?

Erst jetzt, im Oktober = ein halbes Jahr später !,
entdeckt jemand die Sache
und hält sie plötzlich für höchst dringlich ??

In der ausführlichen Begründung des B-Planes
( noch bis zum 20. erreichbar unter :
www.kleve.de/.../begruendung_2-305-0_offenlage_20151014.pdf?OpenElement )
ist zu lesen :

### ### ###
Innerhalb des Plangebiets befindet sich ein Industriebetrieb, der in einem Dreischicht-Betrieb an sieben Wochentagen produziert. Dadurch entstehen insbesondere ein den Nachtzeiten Lärmbelästigungen, welche die zulässigen Grenzwerte für ein Mischgebiet überschreiten. Daher wurde eine schalltechnische Untersuchung durch das Büro Uppenkamp und Partner erstellt. Die Stellungnahmen vom 30.09.2015 und vom 08.10.2015 sind Bestandteil des Bebauungsplans.
### ### ###

Ui !
Da trudelt am 08. ein GutAchten bei der Stadt ein
und noch AM SELBEN TAG wird
- gestützt auf dieses GutAchten -
ein DringlichkeitsBeschluß fabriziert.

Es geht darum,
daß auf dem Gelände immer noch ein Rest "UniLever" produziert.
Welch überraschende Entdeckung . . .

War das im April nicht auch schon so ?

Hat sich der Lärm von dort seit April verschlimmert ?

Im April sollte - wenn ich mich recht erinnere -
noch eine Reihe von etwas höheren Garagen ausreichen,
den Lärm abzuhalten.

War das etwa nicht das Ergebnis eines GutAchtens ?

Sollte sich jemand das aus den Fingern gesogen haben ??

Warum kommt erst jetzt das - neue - GutAchten
zu deutlich anderen Ergebnissen ???

Jetzt schreibt der B-Plan

( noch bis zum 20. erreichbar unter :
www.kleve.de/.../planzeichnung_2-305-0_offenlage_20151012.pdf?OpenElement )

eine sage und schreibe FÜNF ! Meter hohe Wand vor.

Soll der B-Plan,
der im April dem Rat vorgelegt wurde,
so voreilig bis schludrig gewesen sein,
daß er erst im Oktober korrigiert werden konnte ?

Oder gibt es andere Gründe für die EilAktion ?

In aller Eile unmittelbar vor der Übergabe es Amtes an die neue BürgerMeisterin ?
Zitieren
#44 Martin Fingerhut 03.11.2015 09:45
FortSetzung zu #43 :

Angeblich soll es um ein Projekt auf dem Gelände des früheren VerwaltungsGebäudes der Union gehen,
wegen dem die Offenlage "erneut" so furchtbar "dringlich" beschlossen werden mußte,
damit FörderMittel nicht verfallen.

Berichtete unser technischer Beigeordneter nicht schon vor ca. 2 Jahren,
für genau diese Stelle gebe es konkrete Pläne
und zumindest der Abriß sei bereits genehmigt ?

Jedenfalls sieht der B-Plan über der nördlichen Hälfte der GrundFläche der ex-UnionsVerwaltung
sowie auf dem Areal westlich, nördlich und östlich davon
einen massiven BauKörper vor.
Auf mehr als doppelt so großer GrundFläche wie die ehemalige Verwaltung.
Etwa genau so lang.
Etwa 3mal so breit.
Bis zu 15m hoch.

WAS soll dort entstehen ?
WAS, das einen so großen und massiven Bau benötigt ?
Womöglich einen Klotz ?

Und mußte wirklich DAFÜR der Beschluß vom April "dringend" erneuert werden ?

War nicht in jenem B-Plan, dessen Offenlage im April beschlossen worden ist,
bereits der gleiche massive Bau vorgesehen ?

Hätte es nicht gereicht, DIESEN B-Plan nun auch endlich offenzulegen ?

StattDessen wird in aller Eile ein NEUER B-Plan offengelegt.

Er umfaßt deutlich mehr als bloß das UnionsGelände :

Auf dem Areal zwischen WiesenStraße und van-den-Bergh-Straße,
dem "Bensdorp"-Gelände,
sind 12m hohe Gebäude an Stellen vorgesehen,
wo bisher die Fläche noch frei ist.

noch erstaunlicher :

Zwischen der unter DenkmalSchutz stehenden Unions-FabrikHalle und dem BahnHof
- dort, wo bislang der Blick über die WohnMobile hinweg
von weitem bis zur FabrikFassade reicht, -
sind auf einmal 2 große, 9m hohe Gebäude vorgesehen,
die den Blick auf die denkmalGeschützte Halle verbauen.

SüdÖstlich davon 3 weitere,
die sogar 12m hoch werden sollen.

Das Gelände zwischen Gleisen und Union soll zugebaut werden !

Der erstaunte Bürger bekommt in der Begründung vorgesetzt :

###
Die Flächen entlang der BahnLinie werden zu Teilen als VeranstaltungsOrt genutzt, zudem sind ein WohnMobilStellPlatz und ein Park&Ride-ParkPlatz dort unterGebracht.
Diese Nutzungen sind jedoch nur temporär vorgesehen und sollen langFristig durch anderWeitige Nutzungen ersetzt werden.
###

Aha.

Der Park&Ride-Platz und der in der Regel fast ausgebuchte Platz für WohnMobile
- beides kürzlich noch gefeierte Errungenschaften ! -
sind nur "temporär".

Wie viele zigTausende EURo sind da mal wieder "temporär" verbuddelt worden ?

GroßFlächig verbuddelt und unwiederbringlich verpulvert ?

Wofür ?
Zitieren
#45 Crybaby 03.11.2015 13:06
Das Thema selbst ist hoch interessant, obwohl ich dazu nichts weiss bzw. schreiben kann. Ich nur hoffen, dass hier die Verantwortlichen mitlesen.

^^Stiller Mitleser(-in)^^
Zitieren
#46 Martin Fingerhut 04.11.2015 11:24
Korrektur zu #44 :

In einem Punkt habe ich mich vertan :

Zwar stimmt, daß ursprünglich nur das Gelände der "MargarineFabrik" überPlant werden sollte,
doch das ist bereits im vorigen Dezember gecancelt worden.

StattDessen ist vor 11 Monaten beschlossen worden,
das PlanGebiet um den Bereich "Bensdorp" und den Streifen entlang der BahnLinie zu erweitern.

Allerdings war im Dezember der "B-Plan" noch völlig leer.

In diesem April, bei dem ersten Beschluß ihn offenZuLegen,
war er dann "gefüllt" mit konkreten Vorgaben.

Es wurde darauf hingewiesen,
daß noch GutAchten in Auftrag gegeben werden mußten,
ob die vorhandenen IndustrieBetriebe durch eine eventuelle WohnBebauung beeinträchtigt werden würden.

- JA ! wirklich SO herum !

Ob die WohnBebauung den IndustrieBetrieb beeinträchtigt !

( rat.kleve.de/ris/ris-2014/x.-bebauungsplan-nr.-2-305-0-fuer-den-bereich-van-den-begh-strasse-wiesenstrasse-7126026/ )

Doch über deren Ergebnisse sollte lediglich berichtet werden.
Keine Silbe davon,
der Beschluß zur Offenlegung könne deshalb unbrauchbar werden
und müsse darum erneuert werden.

Nun aber ist "erneut" beschlossen worden,
"den" B-Plan offenZuLegen.

DIESER B-Plan sieht 5 große Blöcke zwischen Bahn und van-den-Bergh-Straße vor.
Die den Blick auf die große, denkmalGeschützte FabrikFassade versperren.
Für welche die WohnMobile mal wieder wo anders hin verscheucht werden.
Wobei die noch recht frische Investition in den StellPlatz vernichtet wird.
Über diese Blöcke ist im April gar nicht gesprochen worden.
Standen sie damals nicht im B-Plan ?

DIESER B-Plan sieht einen Park&Ride-ParkPlatz näher an der WiesenStraße vor,
wie er laut Herrn Gebing im Bau- und PlanungsAusschuß angeregt worden sei.
Hatte Herr Gebing damit wirklich gemeint,
dafür den bisherigen, ebenfalls noch brandNeuen P&R-Platz zu vernichten ?
Oder sollten es ein paar ZUSÄTZLICHE StellPlätze werden ?

DIESER B-Plan scheint nichts zu enthalten,
was nach einer besseren ÜberQuerungsMöglichkeit der BahnGleise aussieht,
die im FrühJahr noch intensiv verlangt worden ist.

DIESER B-Plan scheint zwar den denkmalGeschützten Teil der BensDorpGebäude zu erhalten,
doch gerade der Blick auf das markante und beliebte "UhrenTürmchen"
soll durch gleich 2 massive, 12m hohe Blöcke verbaut werden.

Und DIESER B-Plan soll auf einmal so extrem "dringlich" sein ?

Wegen angeblicher FörderMittel für etwas an Stelle der bisherigen UnionsVerwaltung ?

Um was es dabei gehen könnte ?
Bei den Sitzungen hat Herr Nitsch sich zu diesem Punkt nicht beteiligt.

Ist es wegen ihm so furchtbar dringlich ?

DerMaßen dringlich,
daß die Verwaltung sogar schon ankündigt,
gar nicht erst abwarten zu wollen,
bis der B-Plan in Ruhe beraten und beschlossen ist ?

Im DringlichkeitsBeschluß heißt es
###
Zur zeitnahen Durchführung der ersten Baumaßnahmen am Standort des ehemaligen Verwaltungsgebäudes
wird eine Zulässigkeit von Vorhaben während der Planaufstellung
gemäß § 33 Baugesetzbuch angestrebt.
###
!

Gemäß § 33 BauGB kann JEDER Bau genehmigt werden,
der in den angestrebten B-Plan paßt,
obwohl der B-Plan noch gar nicht beschlossen ist.

Selbst wenn der B-Plan niemals beschlossen wird !

JEDER Bau, nicht nur ein seit Jahren vor sich hin dümpelnder Plan anStelle der Verwaltung.

Haben dieJenigen, die den DringlichkeitsBeschluß abgesegnet haben,
das gewußt ? das bedacht ?

à propos :
Wer hat den DringlichkeitsBeschluß unterzeichnet ?

Gemäß der GemeindeOrdnung NRW brauchen DringlichkeitsBeschlüsse
nur von EINEM einzigen RatsMitglied gegenGezeichnet zu werden.

Doch in diesem Fall prangen die Unterschriften gleich DREIER RatsMitglieder darunter :
Cosar, Tekath und Bay !

Damit ist längst sicher,
daß der Beschluß heute NachMittTag bestätigt werden wird.
Denn welche Fraktion würde ihrer GalleonsFigur zu widerSprechen wagen ?

Wer hat sich die Mühe gemacht,
soviel Prominenz zusammenZuTrommeln ?

Warum ist ihm der Beschluß derMaßen wichtig ?
Zitieren
#47 Martin Fingerhut 07.12.2015 11:08
Die ParForceFarce geht weiter :

Überraschung #1 :
War Ende Oktober noch alles angeblich so immens dringlich gewesen,
erwartete der interessierte Bürger natürlich,
das Tema B-Plan für BensDorp / Union / hinter der Bahn werde in der Sitzung des Bau- und PlanungsAusschusses behandelt.

Wer sich mit der Online"Information" von Kleve.de zufrieden gab
rat.kleve.de/ris/ris-2014/tagesordnung-oeffentlich-07.-x.-ratsperiode-sitzung-des-bau-und-planungsausschusses-3244296/
wurde genarrt :
Der B-Plan stand ( und steht auch heute noch nicht ) auf dieser Version der TagesOrdnung !

Nur wer die Vorlage für die gedruckte Fassung runterLädt, findet ihn :
rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/EF97C2E1C6BB17EDC1257F07002B408B/$FILE/07.X.%20Ratsperiode%20Sitzung.pdf


Doch damit nicht genug :
vorige Woche überraschte ( #2 ) unser technischer BeiGeordneter den Ausschuß mit der Mitteilung,
daß der ganze B-Plan über den Haufen geworfen wurde.

Eigentlich sei alles in trockenen Tüchern gewesen,
doch zu seinem allerGrößten Erstaunen und Befremden
habe UniLever von jetzt auf gleich die angeblich ausgearbeitete Verständigung aufgekündigt.

So, wie er das Schreiben UniLever's ( angewidert widerStrebend ) wiederGab,
klang es wie eine Drohung,
den StandOrt Kleve aufzugeben.
Falls es bei der aktuellen Planung bleibe,
sehe UniLever keine Möglichkeit,
den Betrieb auszuweiten,
weil der dafür notwendige SchallSchutz nicht zu erzielen sei.

Kern des Anstoßes :
Das Gelände zwischen dem verbliebenen UniLeverWerk und der Bahn soll überwiegend als MischGebiet ausgewiesen werden, damit dort auch Wohnungen möglich seien. ( Wer auch immer dort wohnen möchte, ist egal. )
Wohnungen müssen stärker vor dem Krach aus dem IndustrieBetrieb geschützt werden als z.B. Gewerbe.
Für den momentanen Umfang des Betriebs - immerhin schon jetzt angeblich rund um die Uhr -
reiche die im B-Plan vorgesehene Abschirmung durch einen Gürtel höherer GewerbeBauten,
nicht jedoch für eine Ausweitung des Betriebs.

Ob, wo, wie und wann UniLever eventuell tatsächlich den Betrieb erweitern wollen könnte,
blieb völlig offen.

Das ganze war wie der berüchtigte Schlag ins Kontor !

Er macht wohl einen Strich durch so manche Rechnung,
die der ein oder andere sich schon so schön ausgemalt hatte.

Insbesondere dürften die FörderMittel verloren sein,
die erst vor 6 Wochen noch angeblich so äußerst dringlich gerettet werden mußten.

doch Überraschung Nummer 3 :
Über das ach so große Leid jenes armen MöchteGernInvestors,
dem zu Liebe erst kürzlich noch Himmel und Erde in Bewegung gesetzt werden "mußten",
wurde jetzt keine einzige KrokodilsTränchenSilbe vergossen.

Oder hat die Verwaltung ihre Drohung wahrGemacht
und - wegen der immensen Dringlichkeit - das Projekt schon nach §33 genehmigt ??

Als Zugabe hatte unser BauVortragsKünstler noch ein Schmankerl parat :
Der DringlichkeitsBeschluß habe nicht die Offenlage des B-Planes an sich betroffen.
Angeblich sei es ( ihm ? ) nur so dringlich gewesen,
zusätzlich zum B-Plan auch das LärmSchutzGutAchten offenLegen zu dürfen.
Überraschung #4 !

Warum steht das nicht auch so im DringlichkeitsBeschluß ??
Überraschung #5 !

Vor 5 Wochen noch ( s. #40 ) war der angeblich so dringliche Beschluß öffentlich onLine :
rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/07D03A2C9CF56950C1257EEB004E2DCD/$FILE/20151008%20Dringlichkeitsbeschluss.pdf
jetzt nicht mehr.
ei, warum eigentlich nicht ???
Überraschung (?) #6 !

Gehören LärmSchutzGutAchten nicht regelmäßig zu jenen Unterlagen,
welche zusammen mit dem B-Plan offenGelegt werden müssen ?
Überraschung #7 !

Nein, daß wir es lesen durften, verdanken wir allein dem selbstLosen Einsatz unseres technischen Bei...
schließlich gehe es ihm - so betonte er zumindest - um die Transparenz für die Bürger !
Überraschung #8 !

Transparenz ?
am ehesten wohl im Sinne von "durchsichtig" !
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#48 B.R. 07.12.2015 21:00
Bekommt der Hund von Frau Northing jetzt eigentlich ein eigenes Freibad, oder muss der immer noch im städtischen Freibad schwimmen ?
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#49 Martin Fingerhut 08.12.2015 08:34
Ach ja, außer seinem plötzlichem Engagement für "Transparenz" zu Gunsten der Bürger
hat His Klotzness jetzt endlich auch seine lang verborgene Liebe zur Natur geOutet :

Bislang hatte er sie zu verstecken gewußt hinter flapsigen Bemerkungen wie
" Wir haben da vorausGreifend 3 Bäume fällen lassen. " .

DREI Bäume gefällt.
Womit er FÜNF Stümpfe erklärte.

"vorausGreifend"
Die 5 Stümpfe waren zufällig gerade dort,
wo Sontowski ein "GeschäftsHaus" geplant hatte.

So sehr mußte er sein Herz für Bäume verleugnen !
wohl weil es nicht in die frühere Politik paßte.

Jetzt aber konnte er freimütig zeigen,
wie sehr er um jeden einzelnen Baum kämpft :

Er persönlich habe ein GutAchten in Auftrag gegeben,
ob ein Baum erhalten bleiben kann !

Es handelt sich um jenen Baum, der dicht am BrunnenHaus steht,
also vor dem neuen "sanierten" RatHaus.

Jenen Baum, der so eng am BrunnenHaus steht,
daß schon allein das noch vor wenigen Wochen sein TodesUrteil unwiderruflich hätte erzwingen sollen.
Nicht genug Platz für die Wurzeln !

Außerdem bei den Arbeiten zur Sanierung des BrunnenHauses arg gebeutelt.

Wie zu vernehmen, war der "Abgang" dieses Baumes sogar schon im Protokoll der vorigen Sitzung niederGeschrieben.

Doch nun naht der kühne Retter.

ein GutAchten !
Ganz allein, um diesen Baum vielleicht doch am Leben lassen zu können !
ein GutAchten " für kleines Geld " - also auch mit RückSicht auf die leeren Kassen.

Vielleicht sogar solch ein GutAchten,
wie jenes, das der Kastanie neben dem MarStall nur noch höchstens 2 Jahre zu leben profezeite ?
Von diesem GutAchten hat Sir Rauer vor etlichen Jahren berichtet.
Die Kastanie steht und lebt immer noch !
TotGesagte leben länger.
Vielleicht funktioniert das beim Baum am BrunnenHaus genauSo.

Darin, daß His Klotzness stets den KoseNamen "Baum" benutzte
und das ihm so liebe Individuum nicht in eine der Kategorien "Ahorn", "Buche", "Eiche", ..., "Zeder" verwies,
zeigt sich, wie sehr es unserem BaumHelden um den Baum an sich geht.

SÄMTLICHE Bäume in Kleve dürfen von nun an damit rechnen,
daß J.R. seinen SchutzMantel über sie ausbreitet.

oder doch lieber den Mantel des Schweigens ?
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#50 Martin Fingerhut 09.12.2015 10:35
#47 + #49 = bürgerTransparenter SchutzMantel ?
oder fadenScheinige Bemäntelung ??

Nicht nur His Klotzness Sir J.R. vollführt Salti auf dem ArgumentationsHochSeil,
auch einige RatsMitglieder üben sich in dieser Kunst.

Zum Tema " Nassauer Allee " wird behauptet :
1.) Das, was Mom an die "BelleVue" geklotzt hat, ist keine " schöne Aussicht " sondern ein SchandFleck.
2.) Damals konnte das - angeblich - deshalb nicht verhindert werden, weil es dort keinen B-Plan gab.
3.) Gerade deshalb wird dieser B-Plan neu aufgestellt, um weitere solche Frevel zu verhindern.

zu 1.)
Die Erkenntnis ist richtig, nur kommt sie reichlich spät.
WARUM hat das niemand vorher erkannt ?
Hat sich keiner die Pläne angeschaut ??
Na gut, einige scheinen es gesehen zu haben.
Einige haben wohl Alarm geschlagen.
Aber warum hat die Mehrheit gepennt ???

zu 2.)
Warum soll es damals nicht ebenSo möglich gewesen sein, einen B-Plan aufzustellen ?
Warum sind damals - ohne B-Plan - die Nassauer Klötze genehmigt worden ??
" nach § 34 des BauGesetzBuches " ???
§ 34 Absatz 1 :
### Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden. ###
Fügen sich die Nassauer SchandKlötze in die EigenArt der Umgebung ein ?
Sind KellerGeschoßWohnungen mit Blick gegen eine StraßenBöschung " gesunde WohnVerhältnisse ??
Wird das OrtsBild nicht beeinträchtigt ???

zu 3.)
Die Vorstellung, der B-Plan werde aufgestellt, um weitere Schande zu verhindern,
mag ja in den Köpfen einiger herumSpuken.
Tatsächlich jedoch ist die "Begründung" des B-Plans kurz und knapp :
###
[...]
4 Ziele und Zwecke der Planung, städtebauliches Konzept
Ziel des Bebauungsplans ist es den Bereich zwischen der Nassauerallee und dem Kermisdahl durch einheitliche Festsetzungen einer abgestimmten städtebaulichen Ordnung zuzuführen.

5 Erläuterungen zu den Festsetzungen
[...]
###
Die " einheitlichen FestSetzungen ", die im B-Plan vorgesehen sind,
lassen nun ausdrücklich ähnliches zu, wie die Nassauer Klötze !
Jetzt nicht ausnahmsWeise, sondern generell !!
Weil es soWas dort ja schon gibt !
Jeder Klotz verseucht die Gegend !!
Klotzitis als ansteckende Seuche !!!
DAS ist städteBauliche Ordnung à la " Klotz as Klotz can " !!!
Einige RatsMitglieder arbeiten daran,
das schlimmste der FestSetzungen zu entschärfen.
Uns Klever Bürgern bleibt nur,
ihnen dabei viel Erfolg zu wünschen.
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#51 Martin Fingerhut 17.12.2015 14:50
Politik-Bande

Wer hat als erster einen KreisVerkehr am alten Hotel Cleve vorgeschlagen ?
Wer hat als erster gefordert, daß Kleve sich den Projekt der "StolperSteine" anschließt ?

Oft verkommt Politik zu solch einem Gescharre.
zu " Wer har's erfunden ? " auf KinderGartenNiveau.

Gelegentlich sogar zu einem Geschacher.
" Wenn Du meinen Unfug unterstützt, dann unterstütze ich Deinen Unfug. "
Dann gelten Politiker zu Recht als "Bande".

Gestern aber bot sich im Rat Politik-Schach vom feinsten !

SPD, OK und FDP hatten gemeinsam Frau Northing's Wahl zur BürgerMeisterin unterstützt.
Jedoch ohne damit ihre jeweilige EigenStändigkeit aufzugeben.
Warum sollten sie auch ?
Demokratie lebt von der Vielfalt.
Nicht von Einfalt !

Bande lassen sich zu Bündnissen knüpfen,
doch sie dürfen nicht zu Fesseln werden.

Die grünlich-schwarze Koalition lauterte nur darauf,
jeglichen Dissenz ihrer Kontrahenten zu einem vorgeblichen Makel aufzubauschen.
Zu gerne wäre grünlich-schwarz darauf rumGeritten,
angeblich seien die Bande zwischen ihren Gegnern längst zerschlissen.

Wie konnte dem der Wind aus den Segeln genommen werden ?

Frau Tekath fand den richtigen SchachZug :
Sie kam als " rote Königin " dem " schwarzen König " zuvor
und riß selber das Tema an sich :

Extrem überDeutlich forderte sie die Offenen Klever auf,
ihren Kurs zu ändern und doch FÜR den Haushalt zu stimmen.

Sie trug sogar noch dicker auf :
Sie beantragte, über den Haushalt solle geheim abgestimmt werden.
Damit im Schutz der Anonymität einzelne der OKs vielleicht umkehren könnten.
So behauptete sie zumindest.

Der Haushalt 16 sollte - so spielte Frau Tekath es vor - möglichst von allen gemeinsam abgenickt werden.
Warum ?
allen individuellen An- und EinSichten zum Trotz ?

War das nicht genau jene LagerDenke, welche eigentlich ein Relikt aus längst vergangener Zeit sein sollte ?

Hing Frau Tekath wirklich urAlten Vorstellungen an ?

War tatsächlich ein kompletter EinheitsBrei ihr Ziel ?

Hätte eine geheime Abstimmung Einigkeit erzielen können ?

NachDem die Offenen Klever bereits offen und ehrlich angekündigt hatten,
gegen diesen Haushalt zu stimmen ?

War es realistisch, daß alle 5 OKs ihre Meinung ändern, nur weil es "geheim" bliebe ?

War nicht zu erwarten, daß auch "geheim" es bei den 5 GegenStimmen bleiben würde ?
Wie hätte das nach mehr Einigkeit aussehen sollen als die offene GegenStimmen der Offenen Klever ?

Wenn es weniger als 5 GegenStimmen geworden wären,
hätte das nach mehr "Einigkeit" ausgesehen ?
Hätte nicht im GegenTeil gerade DAS ZwieTracht und MißTrauen auslösen können ?

Oder wenn es geheim sogar MEHR als 5 GegenStimmen geworden wären,
wer im SPD-OK-FDP-"Lager" hätte dann noch wem getraut ?

Schon wurde im grünlich-schwarzen "Lager" getuschelt und beraten.

Hatte Herr Gebing als " schwarzer König " die Chance erkannt,
welche ihm die " rote Königin " bot ?

Plante der alte Fuks schon die Attacke auf die bloßLiegende SchwachStelle seiner Gegner,
welche Frau Tekath scheinbar aufgerissen hatte ?

Bestimmte Gebing schon ein paar Mitglieder SEINER grünlich-schwarzen Koalition,
damit diese insgeheim GEGEN den Haushalt stimmen sollten ?
DAMIT es mehr als die 5 GegenStimmen der OK's werden würden ?
DAMIT MißTrauen auch in SPD und FDP geschürt werde ?

Hatte der " schwarze KönigsStratege " Gebing dieses Szenario sich nicht schon längst selber ausgemalt ?
Bloß keine Möglichkeit gefunden, wie ER die geheime Abstimmung beAntragen könnte, ohne daß das IntrigenSpiel durchSchaut würde ?

Und jetzt servierte die " rote Königin " ihm seinen WunschTraum auf dem PräsentierTeller ?

Wie konnte Frau Tekath solch eine Gefahr heraufBeschwören ?

Doch beim Schach kommt es nicht auf den einzelnen Zug an,
sondern auf die langFristige Strategie.

Die " rote Königin " hatte es richtig vorausGesehen :
Ein " (grünlich-)schwarzer Bauer " tappte überEifrig in die geschickt aufgestellte Falle.

Herr Bay machte dem Klischee vom tölpelhaften Bay... Verzeihung : Bauern alle "Ehre".

Noch ehe sein Herr und Meister ihn stoppen konnte,
schnappte er nach dem von Tekath ausgelegten Köder.
ÜberEifrig geiferte er in gewohnter Manier,
selbstVerständlich dürfe auf gar keinen Fall geheim abgestimmt werden.
Es sei - so behauptete er - eine " Schande für die Demokratie ",
falls geheim abgestimmt werden würde.
Und legte gleich noch einen drauf :
Ebenso verwerflich sei es, wenn Teile der HaushaltsReden schon vorAb in der Presse zu lesen seien.
Nun ja, Herrn Bay's eigenWillige Vorstellungen über Demokratie sind bekannt.

Frau Tekath hatte auf Bay gesetzt und mit ihrer BayernFängerei einen VollTreffer gelandet !

Eben noch hatten die Läufer des schwarzen Königs startBereit gestanden,
durch ihre bestellten GegenStimmen Zwist ins gegnerische Lager zu tragen.
Doch nachDem der (grünlich-)schwarze Bauer aus dem Stand blindLinks 2 Felder vorGeprescht war,
versperrte er den Läufern deren SchleichWege.
Jene Schliche, welche Herrn Gebing einen Moment lang verlockend offen gestanden hatten,
hatte der vorSchnell vorSchnellende Bay zuNichte gemacht.

Frau Tekath's 1. Kalkül, auf die berüchtigte Bayerei zu setzen, war aufgegangen.

Auch ihr 2. Kalkül erfüllte sich :
Da Frau Northing für Politik mit offenem Visier und offenen Karten angetreten war,
merkte sie an, auch als BürgerMeisterin nicht für eine geheime Abstimmung zu sein.
Damit bot sie Frau Tekath - den von dieser erhofften - Vorwand,
sich deren Wunsch zu beugen :
Die " rote Königin " zog ihren Antrag auf geheime Abstimmung wieder zurück.

Tekath hatte mit vollem Einsatz gespielt,
inDem sie riskierte, daß die CDU durch bestellte GegenStimmen SPD-OK-FDP in UnRuhe bringen würde.
Doch sie hat auf der ganzen Linie gewonnen :
Niemand ernstZuNehmendes polemisierte gegen die Offenen Klever,
weil diese ihrer Linie und ihren Wählern treu bleiben und den Haushalt ablehnen.
Niemand ritt hämisch darauf rum,
wie - angeblich - zerstritten das Bündnis der Northing-Unterstützer sei.

Mit dem SchachZug,
das Tema der unterschiedlichen Ansichten zum Haushalt
selber zu besetzen
statt es der grünlich-schwarzen Koalition zu überlassen,
und dabei mit der - vorgeblich - angestrebten geheimen Abstimmung einen völlig neuen SchwerPunkt zu erzeugen,
hatte die " rote Königin " das Heft des Handels an sich gerissen.
Durch den "vergifteten" Köder, den sie Bay hinWarf und den dieser - wie bay ihm stets zu erwarten - sofort verschlang,
hatte sie zugleich praktisch schon verhindert, daß es zur geheimen Abstimmung kommen konnte.

SoZuSagen ein SchachSpiel über Bande.
Wobay Bay die Bande spielt.
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#52 B.R. 17.12.2015 23:30
Wenn demnächst der Asylantentsunami in Form von Hartz4 Kosten für anerkannte Asylbewerber über Kleve hinwegfegt, ist Kleve eh verloren.
Ob man dann noch offen oder geheim abstimmt, kann daran auch nichts mehr ändern.
Frau Northing könnte höchstens noch einen Bettelbrief an Frau Merkel schicken:
Angekündigt hätte die Regierung Ärzte und Ingenieure aus Syrien. Tatsächlich wären in Kleve aber Analphabeten aus Afghanistan und Irak angekommen. Das hätte man so alles nicht vorhersehen können.
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#53 Martin Fingerhut 02.05.2016 10:26
Nach dem ersten halben Jahr "Northing" wird es allmählich Zeit,
ZwischenBilanz zu ziehen.

Damit nicht jemand frei nach Kästner fragt
" Wo bleibt denn das Positive, Herr Fingerhut ? "
als erstes :

Was ist durch Frau Northing als BürgerMeisterin BESSER geworden ?

- Die Sitzungen werden sachlich und zügig geführt,
die TagesOrdnungsPunkte nicht mehr im D-ZugTempo herunterGerattert.

- Der BindeStrich in den Nummern der BebauungsPläne
wird nicht mehr zum "SpiegelStrich" absurd umInterpretiert.

- Sitzungen und BürgerInformationen werden nicht mehr von Monologen im Stile eines HilfsLehrers gefühlt stundenLang unterbrochen.

- Wer es wagt, die Unfehlbarkeit der Verwaltung anzuzweifeln
wird nicht mehr mit einem häßlichen Tsunami der Empörung überschwemmt
sondern verbal nur noch von einem nassen WaschLappen ins Gesicht getroffen.
( s. www.kurier-am-sonntag.de/.../10757-schoene-idee-buergerfaehre-fuer-schenkenschanz#comment-14941 )

- . . . ähhh, war da sonst noch was positives ?
Wem noch eine Verbesserung aufgefallen ist,
der möge sie bitte hier melden.
Danke.
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#54 Martin Fingerhut 03.05.2016 09:53
In #21, #25, #29 und #35 hatte ich 14 Fragen gestellt.

Welche Antworten haben wir bisher erhalten ?

Frage 1.)
BürgerBeteiligung ?
Antwort :
FehlAnzeige !

Frage 2.)
"Abwägungen" bei B-Plänen
Antwort :
statt bisher " Der Anregung wird nicht gefolgt. "
nun oft " Die Anregung wird zur Kenntnis genommen. Der Anregung wird nicht gefolgt. "

Frage 3.)
WorkShop ?
Antwort :
versprochen, doch wir warten vergeblich.
StattDessen wird wie üblich die Zuklotzung des MinoritenPlatzes hinter den Kulissen betoniert.

Frage 4.)
parteiNeutral zu Sitzungen einladen ?
Antwort :
Für den 28. wurde von der BürgerMeisterin eingeladen
zu einer PromotionGala ausschließlich CDU-grüner Pläne.

Fragen 6.) und 7.) :
B-Pläne sorgfältig aufstellen und Anregungen sorgfältig prüfen ?
Antwort :
B-Pläne werden unverändert schnell durch die Ausschüsse geschleust.

Frage 8.) :
Information über Sitzungen zuverlässig onLine ?
Antwort :
In den vorigen Wochen fehlten mehrmals die Informationen komplett
( statt bisher nur einzelne TagesOrdnungsPunkte ).

Frage 9.)
alle Unterlagen zu B-Plänen onLine ?
Antwort :
zumindest gelegentlich stehen ein paar mehr onLine.

Frage 10.)
alte B-Pläne zum Vergleich mit den neuen ?
Antwort :
Nein.

Frage 11.)
Bürger kommen sich verhohnepiepelt vor.
Antwort :
bestensfalls unverändert.
eher sogar noch schlimmer als bisher,
weil die AufbruchsStimmung bitter enttäuscht wurde.

Frage 12.)
wie sollen die Bürger dann noch glauben, der Rat sei der Souverän ?
"Antwort" :
Ja, wie sollten sie ?

Frage 13.)
B-Pläne nach SalamiTaktik
Antwort :
bisher keine Besserung zu bemerken.

Frage 14.)
EierTanz um wahre Gründe für B-Pläne und VeränderungsSperren
"Antwort" :
noch nicht wieder vorgekommen.
aber warten wir's ab.

Unter #12 und #18 schrieb ich,
daß es mit Janßen oder Leenders noch schlimmer würde als bisher,
mit Northing wenigstens kaum schlechter.

In #24 wies Interna darauf hin :
### Die Stelle des technischen Beigeordneten muss [...] bald wieder neu ausgeschrieben werden. ###
Rauer ist wiederGewählt.
für volle 8 Jahre.
OHNE jeglichen Versuch einer Ausschreibung.

Der 2. Ebene der Verwaltung ist es weiterHin egal,
wer unter ihnen das Polster des BürgerMeisterSessels plattSitzen darf.
Die Mehrheit des Rats läßt sich weiterHin bereitWillig
am NasenRing kreuz und quer durch die Manege führen.
Bestenfalls bockt er kurzZeitig.
Doch spätestens im 4. Anlauf bekommt R "seine" FällGenehmigung.

In #13 meinte Jens-Uwe Habedank :
### Wenn N die einzige Hoffnung auf Besserung ist - na, dann "Gute Nacht!". ###
und in #26 :
### Damit dürfte auch klar sein, dass Frau Northing sich wohl sehr wenig in Verwaltungsdingen vom Meisterbürger unterscheiden dürfte! ###

JUH scheint recht zu behalten.
schade !

schade für Kleve.
Schaden für Kleve.

eine Schande.
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#55 Jens-Uwe Habedank 03.05.2016 11:39
@#53, Martin Fingerhut:
Vielen Dank für die Blumen - es wäre mir lieber gewesen, ich hätte mich getäuscht. Dafür aber kenn' ich N nur zu gut...
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#56 Verzweifelter Bürger 03.05.2016 17:04
Frau Northing ist eine absolute Fehlbesetzung auf dem Stuhl der Bürgermeisterin. Aber das hätte schon vorher klar sein können und müssen. Man sollte sich nur einmal den derzeitigen Scherbenhaufen in dem Fachbereich anschauen, welchem sie bis zu ihrer Inthronisation vorstand.
Anträge auf Arbeitslosengeld II wurden unter ihrer Federführung monatelang nicht bearbeitet. Eine hohe Personalfluktuation kennzeichnet diesen Fachbereich.
Ein Blick in die monatlichen Berichte des Kreises Kleve über die "Erfolge" der Kreis Klever Jobcenter spricht Bände. Kleve hatte dort unter Frau Northing nichts vorzuweisen.
Für Kleve ist diese Frau eine absolute Katastrophe. Udo Jansen und Arthur Leenders wären keinen Deut besser gewesen. Armes Kleve!
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#57 Martin Fingerhut 04.05.2016 08:48
... eine Schande, daß eine große Chance vertan ist.

@ #56 Verzweifelter Bürger :
Trotz der EntTäuschung bin ich nach wie vor überzeugt,
daß Northing die weitAus bessere Wahl war.
Janßen oder Leenders wären eine Katastrofe gewesen.
Northing mag zwar nur das kleinere Übel sein,
aber sie ist ein WEIT kleineres !

@ #55 Jens-Uwe Habedank :
Die "Blumen" sind leider ein TrauerGesteck
auf dem FriedHof Klever Hoffnungen.
Im Sarg begraben liegen Sätze wie

" Meine beiden Mitbewerber stehen für eine Weiter-so-Politik.
Wer also eine Veränderung will, der sollte am 13. September mich wählen. "

" Ich will auch die Bürger mit ins Boot holen und ihr Expertenwissen nutzen.
Deshalb werde ich frühzeitig mit ihnen in den Dialog eintreten. “

" Nehmen wir nur die Minoritenplatz-Bebauung.
Das kann man doch jetzt im Nachhinein nicht als Musterbeispiel der Bürgerbeteiligung verklären. "

" Die Klever Bürger sind so interessiert wie noch nie,
sich in alle Belange einzubringen. Das sollten wir nutzen. "


alles adé.


Wie " Les Poppys " vor über 40 Jahren sangen :

Non, non, rien n'a changé,
tout, tout a continué !

youtu.be/V9Po8lSIKww

No, No, Northing changed nothing !
Zitieren
#58 Der Laie 04.05.2016 13:54
@57 Martin Fingerhut
Es ist doch viel leichter alte Trampelpfade zu begehen als neue Spuren zu hinterlassen.
Da verpasst man wieder einmal die Change sich einen Fachmann ins Haus zu holen,statt dessen fabuliert man ohne Belege und Beweise rum,um die eigenen Unfähigkeiten zu übertünchen.
www.derwesten.de/.../vorwurf-ratsherr-gab-informationen-an-unterlegenen-bieter-id11786421.html

Warum kann man sich des Eindruckes nicht erwehren,das der jetzige Technische Beigeordnete bewußt im Amt belassen wurde,aus Furcht da vor, ein Neuer könnte die Ratsherren mit seinem agieren zu schnelleren Entscheidungen zwingen.

Wer sich die Situation um den Rathaus Neubau,Kurhaus,Minoritenplatz, Bendorp Gelände,jetzt Real Schule ansieht,warum ergreifen die anderen Beteiligten immer juristische Schritte,doch wohl nicht, weil sie es lieben Rechtsanwälte glücklich zu machen,sondern wegen der stümperhaften Vertragsgestaltung der Verwaltung.

Was glauben sie, wie lange würde sich in der freien Wirtschaft ein Mitarbeiter halten können,bei dem jedes Projekt später fertig wird,stets teurer wird als geplant, sowie Kosten für Rechtsanwälte nicht als unvorhergesehenes sondern als Standard in der Kalkulation mit eingepreist werden muß.

Jüngstes Beispiel das Gebäude für den Kanu Verleih,wenn ich für feste Räumlichkeiten einen Mietvertrag abschliesse,werde ich mit Sicherheit für
die Gestellung eines Provisoriums,in dem ich mein Hab und Gut nur durch ein Vorhängeschloss sichern kann, keinen einzigen Euro bezahlen.

Firmeninhaber müssen sich vor sich selber rechtfertigen, Manager jedes Quartal vor ihren Gesellschaftern,Ratsherren nur alle 4 Jahre, ist das der Grund das Massen Trägheitsgesetz anzuwenden.
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#59 Heinz Goertz 04.05.2016 14:49
@58, Der Laie

Zitat Der Laie:
"Warum kann man sich des Eindruckes nicht erwehren,das der jetzige Technische Beigeordnete bewußt im Amt belassen wurde, ..."

Ja selbstverständlich ist er von der Ratsmehrheit bewusst im Amt belassen worden. Woher die Mehrheiten für eine 3. Amtsperiode kamen, dürfte Ihnen doch bekannt sein, oder? Sprechen Sie diese Leute doch mal an!

Wo vor haben Sie denn Schiss, dass Sie mit Nicknamen posten, und sich einer offenen, politischen Auseinandersetzung damit entziehen.
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#60 Martin Fingerhut 05.05.2016 14:55
Den kräftigen Besen wollte sie nicht.

Das RatzeFummel
( kurier-am-sonntag.de/.../... )
reichte noch nicht einmal für eine einzige KursKorrektur.

Auf den properen Haushalt brauchen wir nicht mehr zu hoffen.

Statt Aufbruch
bloße Kosmetik.

Mit WatteBäuschchen läßt sich niemand entlarven
sondern nur eigene Schminke entfernen.

Wir Klever Bürger haben uns die Hoffnungen inzwischen abschminken müssen.
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#61 ??? 06.05.2016 11:22
#60. Martin Fingerhut

..........man sollte eben in Zukunft absolut keine/n Bürgermeister/in aus den Reihen der Stadtverwaltung Kleve, wählen.......alles eben nur "Geklüngel" im eigenen Interesse, was hat man schon mit dem Bürgertum zu tun...........
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#62 ??? 06.05.2016 11:29
Herr Fingerhut,

da Sie doch Vieles in und um Kleve wissen, eine Frage.........warum gibt es nun zum "Stadtmarketing" noch ein "City-Management", im Moment noch in den Räumlichkeiten des "Stadtmarketing" integriert?
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#63 Martin Fingerhut 08.05.2016 09:29
Zu Recht bin ich darauf aufmerksam gemacht worden,
daß ich in #53 bei der Aufzählung positiver Entwicklungern
eines vergessen hatte :

Nach jahreLangem, ideologisch-halsStarrigem Gezerre
ÜBER das KAG
ist soll nun MIT dem KAG geplant werden.

noch besser :
Schüler, Lehrer und Eltern des KAG's sollen SELBER
in einem WorkShop ausarbeiten,
was für eine Schule sie sich wünschen.
- und was sie sich FÜR diese Schule wünschen.

DANACH soll entschieden werden,
ob sich das bestehende KAG passend sanieren läßt
oder ob es besser ist, es neu zu bauen.

"DANACH" soll nicht nur " zeitlich hinterHer " heißen
sondern auch " anHand der von den Betroffenen selber erarbeiteten Ergebnisse ".

Also nicht "danach" im Sinne von
" Erst dürft ihr lustig workShoppen
und DANACH beschließen wir dann, was WIR wollen. "

So wie 2009 beim WorkShop zur UnterStadt.

Also ist das jetzt eingeleitete Verfahren
eine echte Verbesserung gegenÜber früher.

Wie heißt es im chinesischen Zirkus ?
" Möge die Übung gelingen ! " !

Möge dieses Vorgehen noch öfters geübt werden.

EINgeübt und AUSgeübt.




@ #62 ??? :
Das "City-Management" gehört zum " integrierten HandlungsKonzept ".

Eingeläutet wurde das vor 3 Jahren mit einem sehr aufschlußReichen StadtSpazierGang
( www.kleveblog.de/ein-stadtspaziergang-viel-zu-lernen/ )

Daraus hat das beauftragte Büro plan-lokal eine Strategie entwickelt,
welche Bereiche der InnenStadt wie gestärkt werden können.

In
rat.kleve.de/.../130528_handlungskonzept_kleve_1.pdf?OpenElement
wird beschrieben :

### Die Umsetzung des Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ in den nächsten Jahren ist mit einem erheblichen Koordinierungsaufwand verbunden, der nicht allein von der Verwaltung
gedeckt werden kann. ###
### Das Umsetzungsmanagement gliedert sich insgesamt in drei
wesentliche Bausteine: Projektmanagement, Citymanager und
Öffentlichkeitsarbeit.
Das Projektmanagement ist die externe fachliche Begleitung der
Gesamtmaßnahme. Aufgaben sind die Entwicklung eines Monitoringsystems, die kontinuierliche Dokumentation der Gesamtmaßnahme sowie die fachliche Vorbereitung von Maßnahmen (z. B.
Erarbeitung Förderrichtlinien Fassadenprogramm und Verfügungsfonds).
Der Citymanager ist ein externer Dritter, der die gesamte Netzwerkarbeit
vor Ort begleitet, die Akteure vor Ort in die Umsetzung einbindet sowie aufsuchend und beratend tätig wird. Aufgabe des Citymanagers ist es, Kommunikationsstrukturen zu etablieren, die auch nach Abschluss der Gesamtmaßnahme weiter Bestand haben sollen. ###
( S. 78 )
und
### Der erste wichtige Schritt für die Umsetzung ist die Vergabe des Citymanagements an einen beauftragten Dritten. Der Citymanager ist „Knoten und Motor“ der Innenstadtentwicklung.
Er ist der Ausgangspunkt für Projekte wie z. B. Fassadenprogramm,
Verfügungsfonds, Leerstandsmanagement sowie für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit.
Auch koordiniert der Citymanager den Beteiligungsprozess und die Ansprache der Schlüsselakteure sowie der Eigentümer. ###
( S. 83 )
### Zu beachten ist dabei jedoch, dass der „Erfolg“ der Gesamtmaßnahme nicht ausschließlich über die Auswertung von Daten zu ermitteln ist. An dieser Stelle ist der Citymanager „das offene Ohr“ im Quartier und nimmt die Anregungen und ggf. die Kritik der Bürger und Akteure auf. ###
( S. 85 )

Der CityManager sollte also der zentrale AnsprechPartner für die Bürger sein.

EigenArtiger Weise ( wirklich erstaunlich ? / wen wundert's wirklich ? )
ist im später vom Rat beschlossenen integrierten HandlungsKonzept
( www.kleve.de/.../integriertes_handlungskonzept_stadt_kleve_2.pdf?OpenElement )
der Begriff "Citymanager" nur noch ein einziges Mal zu finden :
auf Seite 79 in TabellenZeile 16 :
Der CityManager wird 150.000 EURo kosten,
von denen die Stadt nur 45.000 zu tragen braucht,
der große Rest kommt aus einem FörderTopf des Landes.

Bei wem drängt sich nicht der Eindruck auf :
" Dialog mit dem Bürger ist halt nicht so wichtig.
Es kommt viel mehr darauf an, FörderGelder abzugreifen.
Dann kann so'n CityMensch ruhig auch beim StadtMurkseting hausen !
?
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#64 Martin Fingerhut 05.08.2016 11:27
In #53, 54 und #57 habe ich Bilanz gezogen über das erste halbe Jahr von Frau Northing's AmtsZeit.

Das Ergebnis war arg ernüchternd.

Wie sieht es jetzt, nach einem weiteren ViertelJahr aus ?
Was ist in den ersten 9 Monaten ihrer AmtsZeit ausgetragen worden ?

An vielem konnte und kann Frau Northing nichts ändern.
Schon allein, weil sie nur eine einzige Stimme im Rat hat,
mit der sie gegen den CDU-grünen MehrheitsBlock nichts ausrichten kann.

Auch wenn sie meint, LagerDenken gehöre in die Vergangenheit.
ParteiEgoistische GrabenK(r)ämpfe sind weiter Gegenwart.
besonders im "SchulAusschuß".
s. meine Berichte über das KinderGartenGezänk z.B. auf
www.kurier-am-sonntag.de/.../8674-cdu-und-gruene-einig-frede-schule-wird-gesamtschule

Um so bemerkenswerter,
daß Frau Northing in einen besonders ideologisch vernagelten ZankApfel Vernunft gebracht hat :
Über das KAG teoretisieren nicht mehr die ParteiBonzen am grünen RouletteTisch
sondern Schüler, Lehrer und Eltern selber haben in 2 WorkShops erarbeitet, was sie tatsächlich benötigen.
( s. #63 )

Darüber wurde allgemein sehr positiv berichtet
( www.kurier-am-sonntag.de/.../8674-cdu-und-gruene-einig-frede-schule-wird-gesamtschule#comment-15719 )
und wir dürfen gespannt sein,
wie das ArchitekturBüro die Ergebnisse zusammenfassen wird.

Hoffentlich bleibt es bei dem Kurs der Vernunft.

Es wäre schlimm, wenn wieder die Parteiokraten mit ihrem LagerDenken alles zerstören
und "LagerArbeiter" über die Betroffenen hinweg entscheiden.

Verstehen sich unsere RatsMenschen als Lageristen ?
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#65 Martin Fingerhut 05.11.2016 10:01
1 ganzes Jahr ist Frau Northing nun im Amt.

die Bilanz ?

Leider so, wie schon in #53, 54 und #57 :

Non, non, rien n'a changé,
tout, tout a continué !

youtu.be/V9Po8lSIKww

No, No, Northing changed nothing !


Aber war da nicht doch etwas positives ?

Hatte es nicht wenigstens zum KAG einen LichtBlick gegeben ?
" NeuBau oder Sanierung " nicht als IdeologieFetisch ?
sondern sachlich und fachlich sorgfältig erarbeitet ?
Nicht als SpielBall der Teoretiker am grünen RatsTisch ?
sondern an Hand dessen, was tatsächlich benötigt wird ?
ErArbeitet von den Betroffenen selber ?
statt von RechtsAnwälten, Psychologen, VerwaltungsProfis ?

Ja - aber :

( upDate zu #63 und #64 : )

Nach den so erfolgreichen WorkShops mit Schülern, Lehrern und Eltern
sollte ein GutAchten ausgearbeitet werden,
das die Ergebnisse der WorkShops auswertet.
Es sollte nach den SommerFerien vorgestellt werden.

Noch während der SommerFerien tauchte plötzlich ein völlig neuer Plan auf :
Das KAG auf jeden Fall neu bauen - und zwar hinter den Gleisen :
direkt neben der OktoberBesäufnis-Wiesn !

Diese Idee kam offensichtlich NICHT aus der Praxis
sondern sie fiel vom Himmel herab
auf anscheinend komplett überraschte Schüler, Lehrer und Eltern.

Nur fällt soWas doch nicht " einfach so " vom Himmel herab.
Der Plan war offenbar von der Verwaltung aus deren eingebildeten Olymp herabGeschubst
und via RP den Klever Bürgern vor die Füße geworfen worden !

Wußte Frau Northing davon ?
Hat SIE den Schubs gegeben ?

falls ja :
Dann hat sie ihr eigenes Konzept,
die Betroffenen entscheiden zu lassen,
gleich mit von der Kante des Olymps hinabGeschubst - in den Orkus !

falls nein :
Dann agiert die Verwaltung an Frau Northing vorbei
und über sie hinweg.

in jedem Fall :
Denen, um die es geht,
jenen, die betroffen sind,
- in diesem Fall Schülern, Lehrern und Eltern -
wird etwas vorgesetzt, OHNE sie zu beteiligen.

Die WorkShop-Kultur war eine Episode.

No, No, Northing changed nothing !
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#66 Jens-Uwe Habedank 05.11.2016 13:24
"No, No, Northing changed nothing !"

Dafür aber völlig eingearbeitet, unaufgeregt, sachlich und entspannt..!
www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/angekommen-im-amt-aid-1.6369150
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#67 Martin Fingerhut 06.11.2016 10:29
Die Ergebnisse der WorkShops im KAG sollten bis Ende September zusammenGestellt und ausgewertet sein.

Ende September war eine Sitzung des SchulAusschusses.
Gespannt wurden die Ergebnisse erwartet.
vergeblich.

Ende Oktober war die nächste Sitzung.
Wieder wurde gespannt auf die Ergebnisse gewartet.
wieder vergeblich.

Ganz zum Ende der Sitzung fragte der Leiter des KAG's nach.

Northing's Antwort :
Ja, die Ergebnisse seien nun da.
Erst am Tag zuvor habe sie selber diese erfahren.
Sie habe sie sofort an die Fraktionen weiterLeiten lassen.

Die Betroffenen jedoch - Schüler, Lehrer und Eltern -
dürften erst ab der NÄCHSTEN SchulAusschußSitzung zu lesen bekommen,
was sich ergeben habe.

Die nächste Sitzung WAR für Ende November geplant,
ist inzwischen jedoch vom SpielPlan verschwunden.

WANN ENDLICH werden dieJenigen erfahren dürfen,
was die WorkShops ergeben haben,
um die es geht ?

DenJenigen, die in den WorkShops erarbeitet haben, was sie brauchen,
sollen die Ergebnisse Wochen oder gar Monate lang vorenthalten bleiben ?
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#68 Der Laie 06.11.2016 14:52
@67MF
was erwarten Sie,im Interims Rathaus,in der Stadthalle oder im Kolpinghaus sitzt man doch warm und trocken,warum sollte da Eile geboten sein um die Unzulänglichkeiten am KAG abzustellen.

Schulumbau Rindern ungelöst,Schulumbau Hoffmannallee ungelöst,da ist doch die Findung eines Baugrundstückes nach einem Jahr für Klever Verhältnisse doch schon ein Meilenstein in der Schulgeschichte.
Erwarten sie von der Klever Verwaltung und den Stadtverordneten nichts, nur dann werden sie auch nicht enttäuscht werden können.

Stelle mir gerade vor, wie deren Reaktionen aussehen würde, wenn der normale Bürger sich so desinteressiert bei der Begleichung seiner Steuern und Abgaben verhalten würde,kann man termingerecht erledigen, muß man aber nicht.

Die Geheimniskrämerei geht weiter,dabei geht es doch nur um die Errichtung eines neuen öffentlichen Gebäudes.

Aber klar, zwischen den öffentlichen Auftritten und dem Absetzen von Worthülsen vor der Wahl und den Taten nach der Wahl muss es in einer repräsentativen Demokratie schon unterschiede geben,nur jetzt kommt auf einmal eine Partei daher, die die Bürger als Ventil zum Frustablassen nutzen,anstelle gar nicht wählen zu gehen.

Frau Northing soll es egal sein,bis auf die Höhe ihrer Bezüge und der Lage
ihres Büros nach einer verlorenen Wahl, wird sich für sie nichts ändern.
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#69 Martin Fingerhut 08.11.2016 09:45
@ #68 Der Laie :
Tja, was erwarte ich eigentlich noch ?
mensch wird genügsam.

Für's erste erwarte ich Antworten auf ein paar Fragen.
IrgendWann werden sie sich wohl ergeben.

Wann gibt's die nächste Sitzung des SchulAusschusses ?

Wird dem KAG das für die Schule lebensWichtige GutAchten
wirklich so lange vorenthalten bleiben ?

Am 16.12.2015 hatte der Rat noch beschlossen :
### Sofern eine der Ziffern 1. bis 3.
[ neues GrundStück finden, das zum Kauf steht, / RaumProgramm erarbeiten / Ergebnisse dem Rat bis zum 30.06.2016 vorlegen ]
nicht antragsgemäß umgesetzt werden kann,
ist ein Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums keine Option mehr.
Ab dem 01.07.2016 wird dann die Sanierung des Gymnasiums am bestehenden Standort vorangetrieben und umgesetzt. ###

Wann hat der Rat beschlossen,
seinen eigenen Beschluß zu kippen ?
( oder : Wer ist der Souverän ? )

In der SchulAusschußSitzung vom 09.03.2016 ist lediglich die Frist verlängert worden auf den 30.09..
Noch nicht einmal vom Rat, sondern allein vom SchulAusschuß.
( Ist der SchulAusschuß dazu Souverän genug ? )

GenauGenommen heißt es im Protokoll :
### Herr Hausmann sichert zu, ein fertiges Konzept bis zum 30.09. vorlegen zu können. ###
Zählt das als "Beschluß" ?
des SchulAusschusses ?

Warum ist das GutAchten nicht fristGerecht bis Ende September fertig geworden ?
( Hat sich jemand souverän über die gesetzte Frist hinwegGesetzt ? )

Als der Auftrag zum GutAchten erteilt wurde,
Anfang März,
gab es für einen eventuellen NeuBau nur einen einzigen potentiellen Platz :
direkt neben der KarlKistersRealSchule.
So, wie Herr Haas berichtete,
stand diese Fläche allerdings gar nicht zum Verkauf.
Erst im August kam die Idee auf,
das KAG direkt hinter dem BahnHof neu zu bauen.

Ist diese Variante des " KAG's mit GleisAnschluß "
oder sind sonstige alternative StandOrte
in dem GutAchten bereits berücksichtigt ?

falls NEIN :
Wird dies vom Rat noch nachGeholt ?
( oder von einem anderen Souverän ? )
Um wie lange wird das die grundsätzliche Entscheidung nochMals weiter verzögern ?

falls JA :
Wann hat der Rat diese Änderung des Auftrags beschlossen ?
( oder : Wer sonst war so souverän ? )
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#70 Martin Fingerhut 26.10.2017 02:01
Jahr 2 nach Northing's Wahl.

Was hat sich geändert ?

auf jeden Fall eines :
Der Streit mit Sontowski ist vom Tisch !
Die Gefahr, Millionen an SchadenErsatz zahlen zu müssen, ist gebannt.

Frau Northing hat ein paar RindViecher vom Eis geholt
und die Parteien dazu gebracht,
friedlich ein gemeinsames Statement an die Presse zu formulieren.

Alle Seiten sind am Ende glimpflich davonGekommen.
Sontowski hat seine Auslagen erstattet bekommen
aber nicht die Stadt Kleve - also wir ! - hat das bezahlt,
sondern eine Versicherung.

Sontowski mußte sich jenen Batzen Gewinn abschminken,
der aus dem Klotz auf dem MInoritenPlatz herausZuSaugen gewesen wäre.
Etliche SturKöpfe in Verwaltung und Rat mußten die Vision aufgeben,
irgendEin Gericht in irgendEiner Instanz könnte auf die SchnapsIdee kommen
das Klever Kaos für korrekt zu erklären.

Von dem, was seit 2009 in Sachen MinoritenPlatz angerichtet worden ist,
mag ja das ein oder andere rechtMäßig sein,
das meiste jedoch ist mit " recht mäßig " äußerst wohlWollend umschrieben.

Die Episode "Sontowski" hat Frau Northing zu einem guten Ende gebracht.

Dafür gebührt ihr unser aller aufrichtiger Dank !

Wie sich die schier unendliche Geschichte um den MinoritenPlatz weiterEntwickeln wird ?
Wir werden sehen.

Das, was Herr Corsar einen " verlotterten ParkPlatz " zu nennen geruht, birgt sicher noch etliche Jahre Stoff zur Diskussion.
Ob und wie Bürger mitReden dürfen ?
Daran wird nicht zuletzt Frau Northing eines Tages gemessen werden.
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