kurhaus detailKleve (18.1.2017). In der ersten Ausgabe von „Resonanzraum Kunst“ in diesem Jahr am Donnerstag, 19. Januar , wird um 19.30 Uhr die Künstlerin Gitta van Heumen-Lucas im Museum Kurhaus Kleve zu Gast sein. Sie wird mit Museumsdirektor Prof. Harald Kunde über ihr Werk und die aktuelle Ausstellung „ponte/ponton“ im Kurhaus sprechen.

Gitta van Heumen-Lucas beschäftigt sich in ihren abstrakten Kompositionen mit dem Verhältnis von Linie und Fläche. Mithilfe eines reduzierten Vokabulars der Primärfarben sowie den geometrischen Formen von Rechteck, Dreieck und Kreis balanciert sie die Mittel von Zeichnung und Malerei aus. Für das Verständnis ihrer Kunst sind zwei Einflussgrößen relevant: Piet Mondrian und John Cage. Wie bei Cage, sind ihre Werke nicht als Einzelbilder definiert, sondern als Serien angelegt, die Prozesse von Zeit und Bewegung umfassen. Sie können als eine Form der musikalischen Notation verstanden werden, in der sich einzelne Komponenten von Bild zu Bild fortsetzen. Im Gegensatz zu den beiden Vorreitern der Moderne und Postmoderne, Mondrian und Cage, arbeitet van Heumen-Lucas nicht mit reinen Farben, sondern „verdichtet“ oder verdunkelt ihre Palette, ebenso spielt der Zufall in ihren Kompositionen keine Rolle. Anstelle dessen arbeitet sie nach einem exakt ausgearbeiteten Plan, indem sich die Gegensätze von Helligkeit / Dunkelheit, Flächigkeit / Dreidimensionalität sowie Leerstelle / Setzung rhythmisch auflösen.

Der Eintritt zu „Resonanzraum Kunst“ beträgt 5 Euro, ermäßigt und für Mitglieder des Freundeskreises 3 Euro. Die Ausstellung „Gitta van Heumen-Lucas: ponte/ponton“ ist noch bis einschließlich 29. Januar im Museum Kurhaus Kleve zu sehen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren