denkpause webKleve (25.6.2016). Am Mittwoch steht der Minoritenplatz wieder auf der Tagesordnung des Klever Stadtrates. Die Bürgerinitiative Denkpause fordert die Ratsmitglieder auf, dann vor allem eine großangelegte Beteiligung der Bürger an der Planung zu beschließen. „Der Platz ist viermal so groß wie die Fläche der neuen Volksbank. Über eine öffentliche Fläche dieser Größenordnung sollten die Bürger entscheiden“, sagt Martin Fingerhut von der Denkpause. Die Initiative befürchtet, dass das von Zevens und Hülsmann hinter verschlossenen Türen vorgestellte Modell für den Minoritenplatz (Der Kurier berichtete exklusiv) bereits beschlossene Sache ist und nun möglichst schnell durch den Rat gebracht werden soll.
Die Denkpause will vor jeder Ratsentscheidung über Eckpunkte für die Entwicklung des Minoritenplatzes einen groß angelegten Workshop, bei dem die Bürger ihre Ideen einbringen können. „Wenn die Ratspolitiker von CDU, SPD, Grünen und FDP an die Zukunft des Minoritenplatzes denken, dann sehen sie immer einen bebauten Platz“, sagt Henriette Wiggerts von der Denkpause. „Wir wollen noch einen Schritt zurückgehen und die Bürger erstmal abstimmen lassen, ob sie überhaupt eine Bebauung wollen oder vielleicht lieber einen großen Platz. Immerhin handelt es sich um den letzten freien Platz, den wir noch in der Innenstadt haben.“
Die Denkpause befürchtet, dass bereits am Mittwoch im Rat die Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Minoritenplatzes so festgezurrt werden, dass nur noch das Modell von Bernd Zevens und Architekt Friedhelm Hülsmann in frage kommt. „Statt eines Platzes bleibt dann nur noch ein Krümel des Minoritenplatzes übrig“, so Martin Fingerhut. Die Initiative unterstellt der Rat und Verwaltung vor allem deshalb jetzt aufs Tempo zu drücken, weil man eine Zufahrt für die Tiefgarage des Rathauses haben möchte. Die gibt es nur mit einer Tiefgarage unter dem Minoritenplatz. Zevens hat zugesichert, diese zu bauen und an die Rathaus-Tiefgarage anzuschließen. „Für 12 Rathaus-Stellplätze soll im Grunde also die letzte freie Fläche in der Klever Innenstadt bebaut werden“, erklärt Henriette Wiggerts.
Die Denkpause lässt jetzt Postkarten unter dem Motto „Grüße aus Kleve“ verteilen, auf denen Bürger ankreuzen können, dass sie bei der zukünftigen Planung des Minoritenplatzes mitreden wollen.

Wer noch eine Postkarte benötigt, erhält sie durch einen Anruf unter 01577/0600196 bei Martin Fingerhut oder via E-Mail an

Olaf Plotke (Text & Foto)

Kommentare   

#1 Buiting ronaldo 25.06.2016 14:40
Endlich tut sich was gegen diese Rummelplatz
Aber ein Einkaufszentrum würde ich da nicht bauen sonns würd der Innenstadt in kleve auch sterben wie an andere Orten
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#2 Dingelingeling 25.06.2016 16:09
Das ist doch überflüssig. Wofür eine weitere Bürgerbeteiligung. Es gibt nunmal keine direkte Demokratie in Deutschland. Und alles über 50 % bedeutet eine Ratsmehrheit für den Beschluss wie er auch aussehen mag. Bei diesem Thema sollte man langsam mal akzeptieren das nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen. Und Herr Fingerhut, sind Sie nicht Bonner Bürger? Ich denke einige nehmen sich hier viel zu wichtig. Zumal die Denkpause mit der Verhinderung des Sontowski Klotzes ihren Zweck erfüllt hat.
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#3 Martin Fingerhut 25.06.2016 18:17
@ #2 Dingelingeling :
Danke für Ihre Bestätigung, daß die DenkPause es war, die den Sontowski-Klotz verhindert hat.
Von gewissen RatsMitgliedern wurde es neulich noch ganz anders behauptet.

SelbstVerständlich soll und muß am Ende der Rat entscheiden.
Nur sollte es für ihn auch wirklich etwas zu entscheiden geben.

DonnersTag wurden hinter verschlossenen Türen die Konzepte der Fraktionen "überEinAnderGelegt".
Nun, es wundert nicht, daß die alle so gut überEinAnder "passen".
Denn sie sind sämtlich über dem selben Leisten geschustert worden :
Ausgehend von der einzigen Idee, der Platz müsse unbedingt bebaut werden.

Ein WorkShop mit breiter Beteiligung der Bürger, der Verwaltung und der RatsMitglieder
könnte Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse der Klever zu Tage bringen.
Gemeinsam könnten MEHRERE Ideen entwickelt werden.
Manche Aspekte der Ideen werden sich kombinieren lassen, andere nicht.
Wenn am Ende der Rat zwischen mehreren, wirklich VERSCHIEDENEN Plänen entscheidet,
DANN hat er wirklich etwas zu entscheiden.
Solange der Rat sich dazu hergibt, immer nur im Grunde eine einzige Vorgabe brav abzunicken,
solange herrscht in Kleve keine repräsentative Demokratie sondern repräsentativer Absolutismus.
Wenn es dann wenigstens noch tatsächlich die RatsMehrheit selber wäre, die absolutistisch ihre Macht durchDrückt.
Doch die Erfahrung der vorigen JahrZehnte lehrt, daß es wohl eher einige wenige "Investoren" sind,
denen die RatsMehrheit devotigst den Weg zu DEREN Profit freiMacht.

Weil es seit JahrZehnten in Kleve SO ist, habe ich mich 40 Jahre lang geschämt, Klever zu sein.

Als Gorissen sein Buch über die Geschichte der Stadt Kleve unterTitelte :'
" von der Residenz zur BürgerStadt "
konnte das nur eine Utopie sein.
Die Klever hatten sich seit 7 JahrHunderten daran gewöhnt, als brave Untertanen alles und jedes zu schlucken, was ihnen von oben aufgetischt wurde.

Seit sich einige Dutzend wirkliche BÜRGER zur DenkPause zusammenGefunden haben,
bin ich stolz auf meine HeimatStadt.

weil Sie danach fragen :

Ich bin in Kleve geboren und habe mein ganzes Leben fast ausschließlich in Kleve gewohnt.
Zum Studium war ich nach Bonn.
Meine StudentenBude habe ich auch danach noch lange gemietet gehabt,
weil ich von Bonn aus leichter und schneller zu Terminen in der ganzen BRD reisen konnte.
Für die Bahn liegt Kleve halt am Ende der Welt.
In den vorigen Jahren bin ich vielfach nach Baden-WürttemBerg gereist,
wo BürgerBeteiligung intensiv erst auf- und inzwischen auch ausgebaut wird.

In OffenBurg z.B. habe ich an einem WorkShop zur Entwicklung der InnenStadt teilgenommen.
Dort saßen Bürger, StadtPlaner und RatsMenschen gemeinsam in ArbeitsGruppen,
um Ideen zu sammeln und Konzepte zu entwickeln.
OHNE vorher zwischen fest eingerammte EckPflöcke eingepfercht zu werden.
Dort bin ich - der ich 500km aus der Fremde für einen Abend angereist war -
seit Jahren wirklich als Bürger akzeptiert.
Obwohl ich nie dort gewohnt habe, bin ich willkommen und werde ernst genommen.
So etwas habe ich in Kleve erst im vorigen Herbst zum 1. Mal erlebt.

Alle Klever Bürger sollten die Chance haben,
auf ihrer ! AugenHöhe
mit Verwaltung und Rat die Zukunft unserer Stadt gemeinsam zu gestalten.
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#4 !!! 25.06.2016 22:21
Sorry.......aber für dieses schlechte, phantasielose "Karten-Design"
soll man auch noch Porto ausgeben? ;-)

Was hat Kleve mit Offenburg zu tun? ;-)

Liebe "Denkpause", macht mal Pause......... für einen richtigen
"Kultur-, Erlebnisplatz" in Kleve, ist der Minoritenplatz zu klein!!!

Welche Art "Kultur" möchte man dort "erleben"?
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#5 Martin Fingerhut 26.06.2016 08:07
@ #4 !!! :
### dieses schlechte, phantasielose "Karten-Design" ###
Das Design der einen KartenHälfte zeigt,
welches schlechte, fantasielose SteinDesign in Kleve schon vorkommt.
Wenn weiter schlecht und fantasielos geplant wird,
dann wird auch der MinoritenPlatz in dieser Art zugeklotzt.

### Welche Art "Kultur" möchte man dort "erleben"? ###
Bestimmt keine UnKultur der GutsHerrenArt.
Hoffentlich erreichen wir Klever eines Tages eine Kultur der intensiven und ehrlichen BürgerBeteiligung.
Dann hätte Kleve etwas mit vielen Städten in BadenWürttemBerg gemeinsam, wo wahre BürgerBeteiligung sich schon etliche Jahre bewährt.
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#6 Martin Fingerhut 26.06.2016 15:14
@ #4 !!! :
### auch noch Porto ausgeben? ###

nicht nötig.
Kommen Sie einfach zum MinoritenPlatz,
schauen Sie ihn sich in Ruhe an,
überlegen Sie, was Ihnen zu dem Platz einfällt,
welche Ideen Sie haben, ihn am besten zu nutzen,
und dann gehen Sie durch die Kavariner Straße ...

Machen Sie es so wie all jene, die jetzt schon spontan geantwortet haben :
Werfen Sie die Karte einfach in meinen BriefKasten.
Kavariner Straße 17a
Der BriefKasten ist links, zwischen den beiden SchauFenstern von "yarnDesign".
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#7 Martin Fingerhut 27.06.2016 09:39
Die in der gedruckten Ausgabe des Kurier's und auch hier, onLine, angegebene TelefonNummer für jene, die weitere PostKarten möchten, ist für diesen Andrang nicht ausgelegt.
Deshalb haben wir heute morgen dafür eine neue TelNr. eingerichtet.

Wer die PostKarte nicht mit dem Kurier bekommen hat
oder noch welche weiterReichen möchte,
melde sich bitte unter

0 15 77 - 0 600 196
oder


@ Kurier :
Bitte ändern Sie am Ende des OnLineArtikels die TelNr. in die neuen Daten.
Vielen Dank.
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#8 Martin Fingerhut 29.06.2016 11:09
Inzwischen steht es offiziell fest :
Statt BürgerBeteiligung gibt's nur eine BürgerInformation !

Gestern Abend, bei der JahresHauptVersammlung des Klevischen Vereins,
hielt unser technischer BeiGeordneter, Herr Rauer, den FestVortrag
darüber, wie sich Kleve in den nächsten 5 Jahren zu entwickeln hat.

Darin betonte er zum MinoritenPlatz :
" Der Rat wird morgen beschließen, daß die Bürger informiert werden, wo, was und wie gebaut wird. "

Herr Rauer erklärt, was der Rat beschließen WIRD !
Dann hat das wohl auch so beschlossen zu werden.

Schließlich erklärt Herr Rauer dem Rat häufig ganz souverän,
was der Rat zu beschließen hat.

Der Souverän bleibt nun mal der Souverän.

Wer immer noch die Sitzung des BauAusschusses in Erinnerung hat,
wo der Rat versehentlich noch gar nicht wußte,
daß die Bürger nicht gefragt sondern vor vollEndete Tatsachen gestellt zu werden haben,
den mag das erstaunen, daß jetzt anderes beschlossen zu werden hat.
Doch schon in der Sitzung des HauptAusschusses hatte die RatsMehrheit ihre Lektion etwas besser gelernt aufgesagt,

Das Protokoll
rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/3108ACDBFC7329EAC1257FDC00337E08/$FILE/11.X.%20Ratsperiode%20Sitzung.pdf
gibt zwar nur eine äußerst "geglättete" Fassung dessen wieder,
was zu dieser schrecklichen Idee der - Igitt ! - "BürgerBeteiligung" alles gesagt worden ist,
doch selbst in diesem schwachen AbBild der tatsächlichen Debatte heißt es deutlich genug :

StV. Gebing, CDU :
### [...] Die CDU-Fraktion sei der Auffassung, dass es bereits genügend Plätze in Kleve gebe und der Minoritenplatz daher eine Bebauung erfahren solle. Erst wenn der Rat zu einer Entscheidung gekommen sei, sollten die Bürger beteiligt werden, da sie wissen müssten, wofür der von ihnen gewählte Rat stehe. [...] ###
" beteiligt " ?

StV. Kumbrink, SPD :
### [...] Es werde nun der Eindruck erweckt, dass die bereits sehr konkreten Eckpunkte durch eine Bürgerversammlung
wieder in Frage gestellt werden könnten. [...] ###
Nein, um Himmels Willen, nur ja nichts in Frage stellen !

einstmals grüne :
### Dem stets währenden Vorwurf einer mangelnden Bürgerbeteiligung hält StV. Dr. Meyer-Wilmes entgegen, dass die Ratsmitglieder von den Bürgern gewählt seien, um über derartige Themen zu befinden. Sie hält es für realistisch, wenn nach der Sommerpause über die Bauleitplanung beraten werde. Auch sie halte es für richtig, wenn die Ideen für den Minoritenplatz sowohl vom Rat als auch von möglichen Investoren im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt würden. ###
Jau, "vorstellen" - so hat sich der Bürger seine "Beteiligung" vorzustellen.

### StV. Bay stellt einen Antrag zur Geschäftsordnung auf Schluss der Debatte und Abstimmung. ###
Dieser Antrag wird abgelehnt. Allein Bay und Meyer-Wilmes stimmten dafür, die Debatte abzubrechen.

Allerdings ergibt die weitere Debatte nichts neues mehr.
Die CDU-grünen und die SPD drängen auf's Tempo,
schleunigst festZuZurren, daß und wie gebaut werden soll,
und dies DANACH den Bürger vorzusetzen.

Allein die Offenen Klever plädieren nach wie vor unermüdlich dafür,
die Bürger von Beginn an einzubeziehen :
StV. Fuchs : ### Ihre Fraktion wolle einen Platz für alle Klever Bürger gestalten und deshalb auch die Bürger beteiligen. ###
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#9 Der Laie 29.06.2016 12:35
Dann wird es ja langsam an der Zeit sein, den spuckenden Beltermann in Kleve auszutauschen,da es Schuster in Kleve ja schon lange nicht mehr gibt.
Eine kleine Narren Statue würde doch dem wahren Charakter der Stadt Kleve entsprechen.Vor der Wahl wird den Bürgern das blaue vom Himmel versprochen,nach der Wahl haben alle STV ihr Kurzzeit Gedächtnis verloren.

Da kann Kleve sich ja freuen,dass die Bürgermeisterin demnächst im Trockenen aus dem Auto steigen kann,die Bürger weitere 1 € Läden erhalten und der Landgerichts Präsident auf ein begrüntes Dach schauen kann.

Wozu gibt es in Kleve eigentlich noch einen Bauausschuss,wenn die Parameter,was, wo, wie und wie hoch von einer einzigen Person vorgegeben wird.
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#10 Martin Fingerhut 30.06.2016 09:43
@ geheimnisvolle(r) unbekannte(r) ( Klever? ):
Gratulation : Sie sind erste(r) !
Ihre RückMeldung per DenkPausen-PostKarte ist die erste negative.
die allerErste ! - seit SonnTag !
bis heute, DonnersTag, auch die allerEinzige.

Sie ziehen es vor, anonym zu bleiben.
Deshalb kann ich zu Ihrer Kritik nur auf diesem Weg Stellung nehmen :

Sie schreiben
###
Sie wollten doch diese Bürgermeisterin, wieso jetzt das?
War doch alles vorhersehbar!!!!
Gerne mal einen konkreten Vorschlag statt dieses ständige Blah, Blah!
###

Wie, glauben Sie, wäre es mit Janßen oder Leenders gelaufen ?
Hätte einer von den beiden auch nur gezögert,
wenn Mom denen die heißErsehnte Zufahrt in die RatHausTiefGarage auf dem SilberTablett serviert hätte ?

Ja, die Verhältnisse im Rat sind bekannt.
Auch die BürgerMeisterin hat nur eine einzige Stimme
- gegen die Mehrheit der CDU-grass-grünen hilft das nicht.
Und die SPD ist soWieSo nicht gewöhnt, Opposition zu spielen.
jedoch :
Wenn UnHeil noch so sehr vorherSehbar ist,
sollte nicht dennoch dagegen gekämpft werden ?

Die Fraktionen des Rates schustern ihre "EckPunkte" über Mom's Leisten.
Kein Wunder, daß die Ergebnisse weitGehend identisch sind.
Minimale Nuancen werden zum "Dissenz" hochStilisiert.
Eine ArbeitsGruppe dengelt aus lauter ohneHin fast gleichem einen "Konsenz" sämtlicher RatsFraktionen zusammen.
Dieses EINE Ergebnis wird den Bürgern zur sogenannten "Beteiligung" vorgesetzt.
Des hübscheren Scheins wegen in 2 Ausführungen.
So, wie Robert Lembke einst fragte : " Welches Schweinderl hätten's denn gerne ? "
So, wie der Rat fürs RatHaus 5 verschiedene Klinker zur Auswahl verlangt hatte,
sich dann aber mit der "Auswahl" zwischen gerade mal 2en zufrieden gab.
Dann sollen's die Bürger eben auch nicht besser bekommen.
dunkelRoter Klinker oder ganzDunkelRoter Klinker ?

Im Rat stehen allein die Offenen Klever für das Gegenteil :
Nicht den Bürgern eine einzige Version vorkauen,
sondern sie selber Ideen sammeln und Visionen entwickeln lassen.

Dafür setzt sich auch die DenkPause ein.
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#11 Michael Bay 30.06.2016 13:27
Dadurch, dass Sie Ihren Vorstellungen immer wieder hochbrechen und nochmals wiederkäuen, werden sie einfach nicht wahrer. Frau Fuchs, Vertreterin der OK, war von dem Ergebnis des interfraktionellen Gespräches begeistert. Das haben Sie gestern im Rat wahrscheinlich nicht gehört. Dieses Gespräch schließt sowohl die Bebauung des Minoritenplatzes als auch die Form der Bürgerbeteiligung ein.
Es ist ja süß, wie Sie versuchen, Ihrer BM zu unterstellen, diese interfraktionelle Gruppe,die im Auftrag des Haupt- und Finanzausschusses getagt hat, unter der Leitung von Frau BM Northing zur Gruppe Zevens zu machen. Was für eine eingeschränkte Vorstellungskraft Sie da an den Tag legen. Ich freue mich schon über den Sturm von Scheisse, den Sie nun wieder lostreten werden. Sie können es auch gleich lassen: Es ist mir völlig egal.
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#12 Martin Fingerhut 01.07.2016 09:52
RatsSitzung vorGestern :
Zum MinoritenPlatz standen 3 TagesOrdnungsPunkte auf dem Programm :

ZuErst wurde das alte Verfahren,
in dem den Bürgern ein WorkShop zugesagt worden war,
sang- und klanglos ins Grab geschubst.

Dann wurden die "EckPunkte" vorgestellt,
welche die ArbeitsGruppe aller Fraktionen als gemeinsamen Nenner zusammenGedengelt hatte.

Schließlich wurde ein neues Verfahren gestartet,
das sich strikt an diese "EckPunkte" zu halten hat.

Diskutiert wurde allein im TOP über die EckPunkte.
Die Diskussion verlief ziemlich ruhig.
Zumindest nicht so gehässig wie jene vor 2 Wochen im HauptAusschuß.

Debattiert wurde allerdings nicht über die "EckPunkte" selber,
denn für die hatte die ArbeitsGruppe bereits Konsenz erzielt.

StattDessen ging es eher um eine Art "SchauLaufen" :
Alle Beteiligten würdigten das bisherige sowie den nun erzielten Konsenz und äußerten Erwartungen für das weitere.

Sowohl Northing wie Rauer erklärten,
für sie sei dieser Moment ein historischer.

Alle Sprecher strapazierten die Vokabel "Beteiligung",
wobei Rauer sie explizit auf die gesetzliche Vorschrift bezog.

[ Etwas, das im Gesetz " frühZeitige Beteiligung " genannt wird,
gehört zum PflichtProgramm wenn BebauungsPläne aufgestellt werden.
Was diese "Beteiligung" wert ist, haben viele schon erfahren müssen. ]

Auch CDU-grüne und SPD malen sich das Wort "Beteiligung" auf ihre Fahnen,
meinen damit aber das, was Herr Rauer noch ca. 22h zuvor,
bei seinem Vortrag über die städteBauliche Zukunft Kleve's
ehrlicher Weise als BürgerINFORMATION bezeichnete :
" Die Bürger werden INFORMIERT, wo, was und wie gebaut WIRD. "

[ gebaut WIRD. Punkt ! ]

Allein die offenen Klever sehen die "EckPunkte" als Beitrag zu einer Diskussion, sprechen sich für einen offenen Dialog mit den Bürgern aus und sind gespannt auf das, was die Bürger einbringen werden.

Gebing wies die offenen Klever - leider nur zu Recht - zuRecht :
" Sie haben offenbar das Vorgehen nicht richtig mitBekommen ! "

Er lehnte die BürgerBeteiligung ab !
Begründung :
Weil gar nicht mit allen Bürgern gesprochen werden könnte.
Schließlich interessiere die Mehrheit sich gar nicht dafür.
" Deshalb haben wir schließlich die representative Demokratie. "

Northing ergänzte :
Viele würden sich deshalb nicht an den Planungen beteiligen wollen,
denn :
" Die Bürger haben vollstes Vertrauen in ihre Repräsentanten. "

[ Warum haben diese Bürger dann nicht einen ihrer bisherigen Repräsentanten,
denen sie doch so sehr vertrauen, zum BürgerMeister gewählt ? ]

Meyer-Wilmes empörte sich,
daß die Ergebnisse der ArbeitsGruppe,
welche die EckPunkte überEinAnderGedengelt hatte,
2 Tage später angeblich als Leistung der DenkPause ausgegeben worden seien.
[ Ob Frau Meyer-Wilmes das Verfahren nicht ganz mitbekommen hat ? ]

Sie forderte, eine ebenso schöne PostKarte FÜR das RatsProjekt zu erstellen und damit breit gestreut zu werben.

Northing meinte, an jener PostKarte werde wichtig sein,
daß sie besonders bunt wird.

Ferner kritisierte sie sowohl die offfenen Klever wie auch die DenkPause,
weil beide den Eindruck erweckten, Beteiligung sei deren AlleinStellungsMerkmal.
Tatsächlich jedoch sei der GANZE Rat für "Beteiligung".
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#13 Martin Fingerhut 02.07.2016 10:07
@ #11 Michael Bay :
### Frau Fuchs [...] begeistert ###
Daß gescheiterte BM-Kandidaten und deren Kumpane
seit neuestem nicht mehr blind auf die Offenen Klever verbal einPrügeln,
ist in der Tat eine begeisterungsWerte Neuerung
und zählt wohl auch zu den Leistungen unserer neuen BM'.

Mit welchem Eindruck die Vokabel "Beteiligung" in der ArbeitsGruppe "verkauft" worden ist,
weiß ich nicht, denn diese tagte - entgegen einer Forderung aus dem HauptAusschuß - geheim.
Daß die offenen Klever die "EckPunkte" weiterhin nicht als festBetoniert ansehen
sondern als einen Beitrag für eine offene Diskussion,
dürften selbst Sie mehrfach gehört haben.
auch während der RatsSitzung.

Gerade weil die offenen Klever so strikt auf wahrer Beteiligung beharren,
hat der Chef Ihrer "MutterSchiffFraktion" CDU, Herr Gebing,
im Rat nochmals ausdrücklich klarGestellt, daß es diese nicht geben wird.
Die "BayBootFraktion" der CDU, die einstmal grünen, hatte schon im HauptAusschuß wahre Beteiligung sehr deutlich abgelehnt.

Ihr
### Es ist mir völlig egal. ###
dürfte sich offensichtlich auch auf den MinoritenPlatz beziehen.
" Er bewegt mich nicht ! "
Oder warum sonst haben Sie vor 2 Wochen im HauptAusschuß so sehr darauf gedrängt,
die Debatte über den MinoritenPlatz unbedingt abbrechen zu lassen ?
Immerhin :
Die satte Mehrheit des Rates wollte sich nicht derMaßen blamieren :
Sie und Frau Hedwig Meyer-Wilmes reckten ganz einsam und alleine Ihre Arme hoch für " Ende der Aussprache ".

Warum haben Sie beide es so sehr eilig, den Platz zu vernichten,
daß Sie noch nicht einmal ein paar weitere Minuten Diskussion zulassen wollten ?

ach ja :
Frau Meyer-Wilmes erklärte es sehr deutlich :
Sie drücke so sehr aufs Tempo,
weil sie noch erleben möchte,
wie der Platz verbaut wird.

Wem wollen Sie beide damit Hoffnung bereiten ?
Zitieren
#14 Michael Bay 02.07.2016 14:18
Ach, Herr Fingerhuth. [...] Deshalb halte ich es für Zeitverschwendung, mit Ihnen zu kommunizieren.
[...]

______________________________________

Immer schön sachlich bleiben - danke.

Gelbe Karte.

Admin.
Zitieren
#15 max knippert 02.07.2016 14:50
@11 Michael, wie du Martin Fingerhut umgehst ist aller unterste Schublade. Ich fordere dich hiermit ganz entschieden auf dies in Zukunft zu unterlassen.

Das war die Form, jetzt zum Inhalt.
Vielleicht hast du den Kommentar von Herrn Schuster im Kleveblog (www.kleveblog.de/minoritenplatz-historischer-moment-sagt-northing/#comment-279644) gelesen? Sein Kommentar ist grandios, in meiner Antwort habe ich von einigen wenigen gesprochen, die das Kriegsbeil nicht begraben. Das ist Hedwig und insbesondere du Michael.

Warum ist das so?

Dieser zeitliche Druck der von euch aufgebaut wird, ist schädlich und wird unweigerlich zu Fehlern führen, die dieser Stadt für Generationen schaden wird! Wir brauchen einen unabhängigen und unverbrauchten Blick von außen, weil wir immer noch keinen Gestaltungsbeirat haben.

Warum ist in Kleve die Angst vor Fachwissen so gigantisch groß?
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#16 B.R. 02.07.2016 17:21
Wieso hat Herr Nitsch vor dem Hotel Rilano 20 Minuten im Regen auf Frau Klotz gewartet ?
Die Not muss wohl sehr gross gewesen sein. War es in erster Linie die Not um den Minoritenplatz ?

Das Projekt ist sehr einseitig geplant worden. Es gibt offensichtlich kein zurück. Die Klötze mit der Tiefgarage müssen verwirklicht werden . So, oder in ähnlicher Form. Wenn nicht Sontowski, dann die Klever Allzweckwaffe Zevens. Jetzt muss für den Schmuh nur noch der Unterschriftenautomat her, im Gegenzug winkt der Versorgungsposten des Bürgermeisters.

Frau Klotz, Präsidentin an der Hochschule, soll demnächst für Nitsch und Zevens den Hampelmann spielen ? Das ist wohl unter ihrer Würde.
Dann kommt Frau Northing ins Spiel. Ein völlig unbeschriebenes Blatt aus der dritten Reihe. Deren Vorgesetzter ist übrigens ein Beamter namens Haas.
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#17 Martin Fingerhut 03.07.2016 10:12
@ #15 max knippert :
### @11 Michael [...] aller unterste Schublade. ###

Ach, Max, wie Bay und sein "krimi-neller" Kumpan Leeders
mit Bürgern umgehen, die sich erdreisten nicht ihrer Meinung zu sein,
damit habe ich schon über ein JahrZehnt lang "einschlägige" Erfahrung.

Das, was in #14 der Admin - sicher zu Recht - der Öffentlichkeit erspart hat,
dürfte nicht nur mir im Prinzip zur Genüge bekannt sein.

Unter den Karten, die seit einer Woche täglich meinen BriefKasten füllen,
sind besonders viele aus MaterBorn.

Die Bürger dort kennen sich halt aus mit "BürgerBeteiligung" à la Bay.

Kein Wunder, daß Bay und HMW besonders daran gelegen war, die Diskussion abzubrechen,
damit die CDU-grass-grüne RatsMehrheit sich nicht noch mehr entlarvt.
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#18 HP.Lecker 04.07.2016 05:36
Sollte die Diskussion hier nicht wieder zurück zum Kernthema führen? Diese persönlichen Querelen untereinander hier gehen sicherlich nicht nur mir auf den Sack.

Beteiligung hin oder her. Hier geht es um einen Bauleitplanungsprozess, bei dem in der Vergangenheit zahlreiche Chancen ungenutzt blieben, sich als Bürger konstruktiv und kreativ einzubringen. Die Ergebnisse des moderierten Workshops, die u.a. eine mehrgeschossige Bebauung entlang der Spoy ("Astoc") vorsahen, sind nun in Teilen umgesetzt worden. Es gab dabei Verschiebungen in die eine sowie in die andere Richtung. Anstelle einer "astoc-bürgergewillten" Wohnbebauung entlang des Spoyufers steht dort nun ein Bankgebäude. Anstatt eines mehrgeschossigen Gebäuderiegels als Sperrriegel entlang der Hafen Strasse, wie er in den damaligen "astoc-bürgergewillten" Plänen gewünscht war, hat die damalige Politik schon richtigerweise ihren Verzicht erklärt.

Seit dem gab es viele alternative Ideen und Visionen, die allesamt nicht weiter vertieft wurden. Lediglich der Erlebnis Platz wird weiterhin von den OK unermüdlich verfolgt. Fragen zu dieser Vision in #4, insb. die letzte Frage wird hier allerdings nicht beantwortet. Obschon mich diese Antwort (auch) interessiert.

Ich finde es richtig, dass der Prozess nun weiter vorangetrieben wird und erste Entscheidungen gefällt werden. Sonst laufen wir u.U. wieder Gefahr, dass nach einer weiteren Workshop-Beteiligung wieder ein mehrgeschossiger Gebäuderiegel entlang der Hafenstraße entsteht?
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#19 max knippert 04.07.2016 15:48
@18
Helmut,
deiner Meinung nach sind die Bürger in Kleve also zu blöde, die Zusammenhänge zu verstehen und ein Loch in den Schnee zu pissen. Sie, die Bürger, würden einfach einen mehrgeschossiger Gebäuderiegel oder sogar abertausende nussige Schokoriegel an der Hafenstrasse auftürmen.
Warte einfach das Bürgerbarometer der NRZ diese Woche ab, dann bekommst du darauf eine passende Antwort.
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#20 Der Laie 04.07.2016 17:08
Dreh- und Angelpunkt dürfte doch der Bau der Tiefgarage sein.Verwaltung und Ratsmehrheit wollen sie unbedingt haben,wohl wissend das sich mit dem Betrieb der Garage die Investitionskosten in einem Bereich mit hoch anstehendem Grundwasser nicht rechnen werden. Ergo muss alles was über der Garage steht die Verluste kompensieren.

Da mit ebenerdiger Rasenfläche keine Mieteinnahmen zu erzielen sind,heißt das Zauberwort doch verdichtete Bebauung.

Die vollmundigen Sonntagsreden der Kommunal Politiker nimmt doch schon lange niemand mehr ernst.Die Entscheidungen zu den Schulen ziehen sich wie Kaugummi,hinzu kommen auf allen Ebenen handwerkliche Fehler,wobei die Krönung darin besteht, zu versuchen, die eigenen Unzulänglichkeiten durch dumm freche Aussagen zu überspielen.

Was ist aus der Klage Sontowski/Stadt Kleve geworden,ist das Ergebnis so niederschmetternd, das der Bürger hierüber nicht informiert werden darf.

Kunst kommt von Können,am Neu erbauten Rathaus kann jeder erkennen,weder ökonomisch noch optisch haben die Stadtverordneten es drauf ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Entscheidung, wer was und wie baut, ist doch schon längst gefallen,jetzt geht es darum,dem Wähler zu verkaufen, man habe sich die Entscheidung welcher Investor zum Zuge kommt nicht leicht gemacht.
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#21 HP.Lecker 04.07.2016 22:22
@18 max
Deine Interpretation meines Kommentars geht leider an der Realität vorbei. Ich spreche den Bürgern keine Kompetenzen ab, sondern erinnere an die Tatsachen. Und eine Tatsache ist, dass die Mehrheit der am workshop damals teilgenommenen Bürger einen mehrgeschossigen Riegel entlang der Hafenstrasse favorisierten und anstelle des VoBa-Gebäudes mehrgeschossige Wohnhäuser entlang der Spoy. Das hat weder was mit Schnee zu tun noch mit Pissen, sondern das damalige Ergebnis eines bauleitplanerischen Vorprozesses mit Burgerbeteiligung. Astoc hat es in den Plänen festgehalten. Diese damaligen Tendenzen kann man heute nicht einfach ignorieren - auch wenn es grade nicht ins Argumentationkonzept passt.
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#22 Martin Fingerhut 06.07.2016 16:18
@ H.Plecker :
Wer einen WorkShop allein aus dem Grund ablehnt,
als Ergebnis könnte wieder ein SperrRiegel entlang der HafenStraße entstehen,
der spricht tatsächlich den Bürgern jegliche Kompetenz ab.
Ob nun gerade Schnee liegen muß, um die Fähigkeiten überprüfen zu können, sei dahinGestellt.
HauptSache ist, daß die Bürger sich überhaupt FREI äußern können, was sie möchten, brauchen, wünschen.
Die BürgerInformation im September haben zumindest die CDU-grünen und die SPD ausdrücklich NICHT dazu vorgesehen.

Seit 09 haben wir Bürger eine ganze Menge hinzugelernt.
Lernen müssen.
Wir haben Mom's Palace, den VoBaProtzKlotz und ein krematoriumsFröhliches "teilSaniertes" RatHaus verpaßt bekommen.
Aber auch eine HochSchule hinzuGewonnen.
mit weit mehr Studenten als anfangs geplant.
Die Situation des EinzelHandels hat sich in den vorigen 7 Jahren massiv verändert
und ändert sich noch weiter.
Warum keinen neuen WorkShop ?

auch @ ??? :
Die RückMeldungen per PostKarte belegen,
daß sehr viele Bürger zumindest gefragt werden möchten.
Wie viele davon Zeit und Energie hätten,
aktiv mitPlanen, mitGestalten zu können, kann sich erst dann zeigen,
wenn es eine Chance dazu gibt.

JedenFalls sprechen die Vornamen, HandSchriften und Adressen dafür,
daß das Interesse quer durch alle AltersGruppen reicht
und sich über das gesamte StadtGebiet erstreckt.
Auch ein paar unserer Gäste aus der Nachbarschaft haben sich gemeldet.

Der MinoritenPlatz ist Eigentum der Stadt Kleve - also von uns allen.
Herr Gebing lehnt BürgerBeteiligung ab,
weil sich immer nur die selben, ganz wenigen Bürger beteiligen würden.
Seiner Meinung nach sollen über unser aller Eigentümer immer die gleichen 45 Bürger im Rat entscheiden.
Aber nur ja nicht auch andere der Eigentümer.

Immer die selben 45 sollen ganz allein entscheiden.
Sagt Gebing.

Wenn im September ein Vielfaches dieser Zahl in die StadtHalle kommt ?
Und wenn die meisten davon nicht happy mit dem sind,
was Mom ihnen schönes vor die Nase setzen wird ?
Sind das dann auch nur immer die selben wenigen ?
à la Gebing ?
oder alles nur bezahlte MiesMacher ?
à la Udo Janßen ?

Immer die selben 45 - DAS ist CDU-grüne Logik.

Haben die CDU-grünen Janßen's Gras geraucht, ehe es ihm aus den Taschen herausWucherte ?
Oder sind sie - wie wohl ihre KranenBurger Kollegen - vom WindRad verquirlt ?
Zitieren
#23 HP.Lecker 06.07.2016 20:13
@22 Martin Fingerhut

Ich habe doch an gar keiner Stelle zum Ausdruck gebracht, dass ich einen Workshop ablehne. Vielmehr habe ich befürwortet, dass zuvor Eckpunkte festgelegt werden, die dem Workshop einen Rahmen geben - damit eben nicht wieder solche fatalen Fehler wie der damalige Sperrriegel entlang der Hafen Strasse und eine mehrgeschossige Wohnbebauung am Spoyufer entstehen.
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#24 Martin Fingerhut 07.07.2016 12:30
@ #23 H.Plecker :
So so, der Rat muß die Bürger zwischen "EckPunkte" einpferchen,
damit sie nicht wieder SperrRiegel planen und das SpoyUfer mehrGeschossig verschandeln ...

Dann schauen Sie sich doch bitte mal nach,
was damals die vielen Bürger zusammen mit Büros in dem WorkShop alles entwickelt hatten.
Ja, im ASTOC-Konzept sind 2 Gebäude entlang der HafenStraße vorgesehen gewesen.
Im IDEENteil des Geländes. Also für die weitere Zukunft und nur bei Bedarf.
In allen anderen 5 Ergebnissen war diese IdeenFläche höchstens für aufgelockerte Bebauung vorgesehen.
Bei Team 1 sollte es eine Kette von vereinzelten Häuschen sein,
Team 3 wollte den Streifen entlang der HafenStraße komplett frei lassen.
Die Ergebnisse der Teams 2, 4 und 6 sind leider wohl nicht mehr online,
weil der Rat diese alleSamt ausgeschlossen hat.

Die " mehrgeschossige Wohnbebauung am Spoyufer " war eine Reihe von 4 WohnHäuschen,
alle nur EG und 1. OG, mit flachen, begrünten Dach, jedes knapp 70m² klein.
Nur an beiden Enden der Reihe je ein höherer und größerer Abschluß.
Dazwischen ein DurchGang zu einem Garten im InnenHof.
Die ganze Reihe wäre nur ein BruchTeil jenes ProtzKlotzes, der jetzt das Ufer verschandelt.

Das Ufer sollte breit und grün sein : Wiese mit einer dichten Reihe von Bäumen.

gegenÜber : Eine Marina mit Anleger, dahinter 2 schmale, längliche Gebäude.

DAS hatten die Bürger erarbeitet.

Was steht dort ?

der ProtzKlotz der VoBa !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

ein totes Ufer : SteinWüste statt Wiese, mit mickrigen AlibiBäumkes !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

ein Marinädchen ohne jeglichen Zweck !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

eine SteilKlippe, die zum Glück bisher niemand hinabGestürzt ist !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

EIN durchGehender SperrRiegel vom Kaliber eines gestrandeten Zerstörers !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

um einige Meter breiter als vorgesehen !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

um ca. 8m länger als vorgesehen !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

nicht nur läppische 1,30m höher als vorgesehen, sondern EIN GANZES STOCKWERK PLUS 1,30m höher !
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !

Und nun wollen Sie "EckPunkte" ?
Ja, die haben wir.
Die Bürger werden in ein LaufStällchen gesperrt, damit die "mündigen" Bürger nur ja nichts planen, was Mom in die Quere kommt.
Wer hat's beschlossen ? - der Rat !
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#25 HP.Lecker 07.07.2016 19:50
@24 Martin Fingerhut

Ach wissen Sie, zwischen Schwarz und Weiss gibt es noch viele Farben.

Bürgerschaftliches Astoc-Ergebnis Wohnbebauung entlang des Spoyufers (die Mehrheit der Bürger hatte sich dafür ausgesprochen)

Ein Spannungsfeld zwischen frei zugänglichem bespielbarem Ufer und dem Anspruch nach ruhigen Wohnen wäre entstanden. Ähnliche Beispiele in Kleve und Ortsteilen, in denen solche Spannungsfeldern zu Problemen geführt haben und auch hinlänglich bekannt sind, gibt es zahlreiche.

Wer hat ein solch neues Spannungsfeld verhindert? Der Rat.

Dort wo heute das - zugegeben im Detail unschöne - Hotel steht, sollten Baukörper nach bürgerschaftlichen Astoc entstehen, dessen (First)hohe weit über das heutige Hotelflachfdach gereicht hätten.

Wer hat solche Hohen Baukörper verhindert? Der Rat.

So könnte ich gegenhalten. Macht aber wenig Sinn, denn zwischen politischer und bürgerschaftlicher Kompetenz gibt es nämlich noch viel mehr.
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#26 Christian Heinrich 07.07.2016 19:52
Herr Fingerhut,

wer soll denn im Rathaus entscheiden? Die Mitglieder eines Kegelclubs?

Der Opschlag steht auch nicht erst seit 2014 (letzte Kommunalwahl). Jetzt vermissen einige Klever bereits den Plan vom Klotz. Ernsthaft! Denn jener sah wenigestens Shopping vor. Ach, was wurde doch der wichtige Besatz diskutiert. Bürger äußerten die unterschiedlichsten Wünsche, aber 5 Finger inklusive sozialer Wohnungsbau werden bestimmt ganz toll in einer Gegend mit 2 großen (Öffnungszeiten) leeren Gebäude und einem kleinen Platz. Ich denke ein Kiosk mit alkoholischen Getränken könnte dort super überleben.

NRZ-Bürgerbarometer. Wen interessiert das? Nur ein typisches Ergebnis bei dem sogar überraschend wenig für mehr grüne Ffläche stimmten.

Klotzt mal ein Highlight auf diesen Minoritenplatz.

LG
Christian Heinrich
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#27 HP.Lecker 07.07.2016 23:47
Die damalige Besatzfrage, als es um die politische Sonto-Entscheidung ging, war m.E. eine Lach immer. Hatte Sonto doch aufgezählt, was die Ratsleute hören wollten, wäre der Zuschlag gekommen. Danach, also nach Fertigstellung des Gebäudes wären anderer Besatz eingezogen als zuvor genannt - hätte der Rat dann etwa eine Abrissverfügung angestrebt?

Und was wäre denn gewesen, wenn Sonto mit der Nennung des Besatzes den Nerv der Mehrheit der Bürgerschaft getroffen hätte - wer wäre denn dann politisch verantwortlich gewesen?
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#28 Nobody 08.07.2016 09:16
@26. Christian Heinrich

Richtig erkannt......ein Kiosk mit alkoholischen Getränken könnte dort super überleben!

Schleppt man doch immer volle Bierkästen zum Spoykanal oder aktuell vor die VoBa, damit man beim "Public Viewing" gegenüber (Rilano) "dabei ist".

Ist das ein positives "Aushängeschild" für Kleve, wenn man dann als völlig unbeteiligter Fußgänger oder Stadtradler, die alkoholisierten und benebelten Unstimmigkeiten und ausufernden Diskussionen "an die Ohren geknallt bekommt"?
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#29 Martin Fingerhut 08.07.2016 10:22
@ H.Plecker :
### Ein Spannungsfeld zwischen frei zugänglichem bespielbarem Ufer und dem Anspruch nach ruhigen Wohnen wäre entstanden. ###
### Wer hat ein solch neues Spannungsfeld verhindert? Der Rat. ###
Ein solches angebliches "SpannungsFeld" gibt es an der WorcesterBrücke, am Beginn des Kermisdahl's.
Wohnen am öffentlichen, grünen Ufer.
Wo sind dort "Spannungen" ?
Aber Sie meinen, der Rat habe dieses "SpannungsFeld" verhindert.
Wie hat der Rat das angebliche "SpannungsFeld" verhindert ?
totes Ufer vor totem BankKlotz !
Um "SpannungsFelder" zu vermeiden sollte der Rat also wohl am besten beschließen :
Der MinoritenPlatz wird zum FriedHof !

### Baukörper nach bürgerschaftlichen Astoc entstehen, dessen (First)hohe weit über das heutige Hotelflachfdach gereicht hätten. ###
Wann haben Sie denn das geträumt ?
Schauen Sie nach :
In den Unterlagen, die immer noch onLIne stehen, ist klar zu erkennen :
Sämtliche neuen Gebäude sollten maximal die gleiche FirstHöhe bekommen
und diese sollte deutlich UNTER jener des RatHauses liegen.
Was ist stattDessen gebaut worden ?
Laut gültigem BebauungsPlan ist der VoBaProtzKlotz sogar einen halben Meter HÖHER als das RatHaus.
Laut Aussage des technischen BeiGeordneten ist Mom's Palace GENAUSO HOCH wie der VoBaProtzKlotz.
Folglich deutlich HÖHER als das Ergebnis der BürgerBeteiligung und -Befragung.
Wer hat's verbockt ? - der Rat !

### Besatzfrage ###
Ja, genau :
WOZU soll der Bau auf dem MinoritenPlatz genutzt werden ?
DAS wird vom Rat völlig überGangen.
HauptSache bauen !
egal wozu !
Erst mal bauen, damit wir eine Zufahrt zu den läppischen 12 StellPlätzen im "RatsKeller" bekommen.
Kann sich der Rat selber noch deutlicher als 11er Rat ( + Mom ) outen ?
Was aus dem ganzen "Rest" wird - also aus jenen 3 oder 4 Geschossen darüber -
das wird sich dann schon irgendWie ergeben.
Die SpoyScheibe läßt grüßen !

Aber wenigstens eine "SpritTankStelle" könnte laut #26 und #28 überleben.
Ganz leer stehen wird der Bau also nicht.
Das ist doch was !

Ein 3fach Hoch auf unseren so weise planenden 12erRat !
TäTä TäTä TäTä !
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#30 Christian Heinrich 08.07.2016 12:27
Hallo,

was soll denn der Unsinn. Den Besatz kann man sich z.B. bestätigen lassen!

Baut ein Highlight! Damit sprach ich die Chance an, künftig wieder mit der Bahnverbindung nach Nijmegen planen zu können. Im Regionalplan ist sie doch jetzt. Da soll man sich bitte Gedanken machen. Was kann da wachsen? Was kann, vermutlich wird die Bahnverbindung noch einige Jahre auf sich warten lassen, die Bürger aus Nijmegen anlocken? Büros? Park? Shopping? Wie entwickelt sich die eigene 'Jugend', die heute im Alter bis 35 Jahren 57 Stunden pro Woche vor einem Bildschirm hängt?

Bedürfnisse der Menschen in 2025? Was sagt die Hochschule?

Eine Bebauung zur jetztigen Zeit halte ich mit Blick auf diese neue Chance Bahnverbindung für eine große Sünde, nein Dummheit. Motiv, anders kann ich mir es nicht erklären, kann dann nur Gier sehr weniger Leute sein. Also eine 'Entwicklungspause' einlegen. Eine 'Denkpause' ist jetzt viel zu wenig!

LG
Christian Heinrich
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#31 max knippert 08.07.2016 20:15
@ 21 Helmut,
die Ergebnisse des immer wieder zitierten Werkstattverfahren wurde am 30. März 2009 in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt.
Das ist heute exakt 7 Jahre & 100 Tage her. Am 28. November 2008 (4 Monate vorher) beschloss die NRW-Landesregierung die Neugründung der „Hochschule Rhein-Waal“. Dieses städteplanerische Jahrhundertglück hat alle Planungen, wie auch das Stadtentwicklungskonzept, das ebenso von Anfang 2009 stammt, rechts und links 10 Mal überholt. Bis zum heutigen Tage wurde dennoch die Hochschule noch nicht mal in die Planung, bzw. die Überlegung dazu, eingebunden. Herr Heinrich hat es in #30 angesprochen. Solange es keine überzeugende Lösung gibt, und diese muss mindestens von einem erfahrenen Fachbüro erstellt werden, sollte man von dieser Fläche die Finger lassen. Und genau wie es Herr Schuster im (kleveblog) gesagt hat, der nächsten Generation überlassen.

Und du argumentierst dennoch allen ernstes; "Diese damaligen Tendenzen kann man heute nicht einfach ignorieren - auch wenn es grade nicht ins Argumentationkonzept passt.” Was sollte den deiner Meinung nach mit der Restfläche passieren?

Die Erde hat sich seit März 2009 weitergedreht, auch wenn sie für dich stehengeblieben scheint. Es wurden unübersehbare Fakten geschaffen und ich kenne wirklich niemanden, außer dir, dem die VoBa und das Rilano wirklich gefällt oder gar für städteplanerisch sinnvoll erachtet. Ein Hotel passt eigentlich sehr gut in ein Rathausviertel oder Umfeld, aber nicht in dieser Dimension und derart die geografischen Gegebenheiten ignorierend. Zur Bank habe ich bereits genug gesagt, aber jetzt gilt es mit maximaler Vorsicht vorzugehen. Du klammerst dich an völlig überholte mehr als 7 Jahre alte Planungen.

Stadtplanung ist IMMER Prozesshaft und dies beinhaltet Fortgang und Entwicklung und verdammt noch und zum tausendsten Mal - Kleve hat zum ersten Mal seit 775 Jahren ein, für diese Zwecke, gebautes Rathaus. Zu einem Rathaus gehört ein großer Platz und eine Planung auf die man noch in hunderten von Jahren stolz sein sollte. Und als mögliche Antwort darauf gibt es ein fünf Finger Modell ohne jeglichen Sinn und Verstand. Dieses Vorgehen ist nur den schnöden MamMon(m) geschuldet. Aber ich gebe nicht Bernd Zevens die Schuld, sondern denjenigen die ihm keine (inhaltliche) Haltung entgegenhalten.

Deiner pseudo Feststellung, "Bürgerschaftliches Astoc-Ergebnis Wohnbebauung entlang des Spoyufers (die Mehrheit der Bürger hatte sich dafür ausgesprochen).” stelle ich jetzt noch zwei weitere Gedanken dazu. Eine Wahlbeteiligung von 33% und einen Flyer der suggerierte es gehe lediglich um ein Rathaus und den Kommentar von dem Architekturkritiker Gerhard Matzig. (www.rathausviertel-kleve.de/Daten/Sim%20City.pdf)

Seiner Meinung nach “... desavouiert die Vorgehensweise (Abstimmung Kleve 2009) den Architektenwettbewerb (Astoc) vollständig.” weil 50000 Bürger nicht über Nacht zu 50000 Bauherren werden. Jürgen Rauer hat im April dieses Jahres wörtlich gesagt, das die Öffentlichkeitsarbeit zum Werkstattverfahren ungenügend war. Eine gute Bürgerbeteiligung sollte deren Bedürfnisse herausarbeiten, aber die Architektur und der Städtebau muss von Fachleuten gemacht werden. Die Frage, ob und wie groß ein Parkhaus sein sollet, muss ebenso in einem Gutachten untersucht werden wie beispielsweise die Frage welchen Wohnraum wir in Kleve wo brauchen.

Von hochwertiger Baukultur und Planungskultur sind wir noch weit entfernt, auch wenn sich schon einiges verbessert zu haben scheint. Doch der Maßstadt wird am 20.September in der Stadthalle an zwei, ich hoffe ersten Plänen, anzulegen sein.

Meiner Meinung nach, sollten alle Klever Bürger - den es geht um das Rathausviertel - am 20. September in die Stadthalle kommen und sehr aufmerksam zuhören und hinsehen. Wenn diese Veranstaltung nicht voll & ganz überzeugt ist, wie Christian Heinrich schreibt, wäre "Eine 'Denkpause’ ... jetzt viel zu wenig!” Aber diese Denkpause hat gezeigt, wohin schlechte Planung gehört. In den Papierkorb.

Herr Heinrich, was gedenken Sie zu tun?
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#32 ??? 09.07.2016 00:08
Jetzt stelle ich die Frage: Was würde man machen, wenn das "Rathaus" an einem ganz anderen "Platz" in Kleve gebaut würde, wo kein "Platz" mehr wäre?

Dieses Thema einer Bebauung ist wichtig, aber nicht so gravierend, wie immer dargestellt, als würde es in Kleve keine anderen wichtigen Themen mehr geben!

Natürlich ist es eher praktisch, eine Situation der nächsten Generation zu übertragen, als sich selbst positiv und ohne Groll damit auseinanderzusetzen.

In Kleve wird viel zu sehr negativ und nicht konstruktiv gedacht, geschrieben und gesprochen. Da wird jede positive Meinung im Keim erstickt!!!
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#33 Martin Fingerhut 09.07.2016 16:32
@ #32 ??? :
SelbstVerständlich gibt es in Kleve auch andere, wichtige Temen.
Manche Aufgaben werden sogar vom Rat zügig und vernünftig gelöst.
andere halt weniger ...
( s. kinderGartenMäßigen SchulAusschuß )

Der MinoritenPlatz gehört seit vielen Jahren zu jenen Projekten,
die stets mit der BrechStange durchGeboxt werden sollen.

Da hat der Rat vor bald 2 Jahren beschlossen,
die Bürger planen zu lassen, was aus dem Platz werden soll.
Doch dann sie immer weiter hingehalten.
Nun ist der workShop komplett geCancelled worden.

StattDessen schreibt der Rat den Bürgern ein enges Korsett aus "EckPunkten" vor,
die vor allem eines betonieren :
Es muß gebaut werden !
Jede andere Idee soll im Keim erstickt werden.
Konstruktiver Dialog wird nicht gewünscht.
Zumindest nicht von der CDU-grass-grünen Mehrheit samt zartRosa SPD.

Praktisch, daß Mom sich dafür opfern will,
all das zu verwirklichen,
was - rein zufällig - die überEinstimmenden "Wünsche" von CDU-grass-grün-zartRosa sind.

Warum und wozu eigentlich ?

KEINER hat bisher dargelegt,
was genau in die Gebäude soll.
Erst recht hat niemand geprüft geschweige denn erläutert,
warum dieser Zweck unbedingt hier erfüllt werden müsse.
Warum dieses Ziel ausschließlich hier erreicht werden könne.

Vernünftig wäre :
1.) Klären, was gebraucht wird.
2.) Planen, wie es erreicht werden kann.
3.) Prüfen, ob es ausschließlich dort oder zumindest dort besser erzielt werden kann.
4.) Danach erst entscheiden.

Und falls die Schritte 1.) bis 3.) nicht zu einem zwingenden Ergebnis führen,
dann ist es besser, die Fläche frei zu lassen,
damit spätere Generationen sie noch zur Verfügung haben.

Es gilt nicht, ein "Problem" auf die NachKommen abzuwälzen,
denn der Platz ist kein Problem sondern ob und wie gebaut wird ist ein Problem.
Der Platz ist eine Chance.
Eine freie Fläche mitten in einer sonst dicht gedrängten Stadt ist ein GlücksFall.
Eine ganz besondere Chance, die es in kaum einer anderen Stadt gibt.

Im Zweifel gilt es, für die Zukunft eine Chance zu bewahren.

Wir haben unsere Welt nur von unseren Enkeln geliehen, heißt es zu Recht.

Doch Kleve wird verbaut als läge noch ein zweites Kleve im KofferRaum zur Reserve.
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#34 Christian Heinrich 10.07.2016 07:17
Hallo Max Knippert,

was ich gedenke zu tun spielt keine Rolle. Die Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt wurden 2014 von den Wählern bestätigt. Das inklusive Sozialisten.

Eine Stadt soll ihre eigenen Stadtgeschichten schreiben. Wenn 'man' ständig nur die zweier Bauunternehmer liest, wenige Ausnahmen gibt es, dann fehlt einer Stadt das Eigeninteresse. Gleiches gilt dort für die Chancennutzung im Zusammenhang Hochschule. Entrepreneurship liegt in 'solcher Stadt' brach.

Eine schnelle Bebauung des Minoritenplatzes stünde jetzt für nicht mehr als 'die Verkonsumierung' einer wichtigen Fläche. Einen solchen Platz soll man entwickeln! Und nicht weniger muss der Platz in Folge 'besserer' Planungen auch selbst zur weiteren Entwicklung der Stadt beitragen können, meine ich.

Was passiert wenn man Flächen in der Stadt nur verkonsumiert, zeigt direkt nebenan der Bau eines Bankgebäudes. Hätte man ihn auch auf die Wiese vor Schenkenschanz stellen können, denn es entwickelt sich von dort aus nichts.

Ähnlich ist es im Thema Entrepreneurship. Ein neuer MINT-Arbeitsplatz in der Stadt, fast nur über Gründung zu erreichen, entwickelt in der Regel neue Arbeit und Einnahmen. Eng damit verbunden Begriffe wie 'Ideen' oder aber 'Innovationen'. Eine normale Stelle in 'der Logistik' verkonsumiert nur noch.

Die Stadt soll selbst entscheiden. Mit Sinn und Verstand enwickeln oder auf 'Teufel komm raus' schnell Lösungen suchen, Geld generieren und vielleicht eher 'Brennpunkte' schaffen. Ich bin jetzt schon auf das Ende dort gespannt.

Was kann ich trotzdem tun, Herr Knippert? Ich kann neue MINT-Arbeit mit Gründereinkommen beflügeln. Ich habe eine Initiative gegründet, jetzt auch auf Twitter aktiv, aus der eine neue Partei und Politik wachsen wird. Reicht?

Wenn sich die Stadt für ein 'kleines grünes Gründerviertel' mit Gastronomie und Kunstbühne entscheidet, bin ich an sehr an einer Investition interessiert. Ich erwarte vor September keine Post und rechne persönlich, schade für den Platz, mit der Verkonsumierung, so wie es in der Stadt fast immer üblich ist.

Email (ohne Leerzeichen):
c h r i s t i a n h e i n r i c h @ p r o t o n m a i l . c h

LG
Christian Heinrich
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#35 ??? 10.07.2016 10:46
#33. Martin Fingerhut

Es wurde nicht über ein "Problem" geschrieben sondern über eine Situation.........

Nicht der Minoritenplatz stellt ein "Problem" dar, sondern wie man mit dieser Situation umgeht.

Die negativen Denk- und Äusserungsweisen sind tatsächlich DAS PROBLEM..........man schränkt sich selber damit ein, und vergibt jede positve Chance!

Warum versucht man nicht respektvoll, vernünftig und trotzdem positiv miteinander umzugehen, und nicht unkontrolliert aufeinander los zu hacken und wild um sich zu schlagen?

Ich vermisse den RESPEKT!!!
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#36 Elvira Rohra 10.07.2016 13:16
Es ist mir bewusst, dass es zu diesem Thema viele, auf jeden Fall berechtigte und zu berücksichtigende, unterschiedliche Meinungen gibt, viele Ideen, Hinweise, Überlegungen etc., eingebracht wurden und werden.

Für mich persönlich war und ist für eine Be- und Unterbauung des Minoritenplatzes, die Idee, eines, in der Art gehaltenen Entwurfes und Bauweise, eines "Hundertwasserhauses".

Mein Vorbild für den Minoritenplatz diente und dient noch immer das "Hundertwasserhaus Grugapark Essen".

Man kann in diese Bauweise alles Erdenkliche und Wünschenswerte einbringen.......z.B. Wohnungen, kleine Geschäfte, kleine Ateliers, Cafés usw. Grün-, Verweil- und Spielflächen......... selbst inklusive Tiefgarage.

Ich hatte schon lange und öfter diese, in die etwas künstlerische Richtung gehende Anregung, zur Bewertung und Überdenkung eingebracht.

Es wäre an diesem Platz eine gute Verbindung zwischen dem
"Alten Kleve" und dem "Neuen Viertel der HSRW".
Es würde die Offenheit und Öffnung für die Welt und die Zukunft darstellen.

Kleve hätte sozusagen in diesem Gebiet ein "Alleinstellungsmerkmal", das viele zusätzliche Besucher anziehen könnte.

Vielleicht wäre es eine positive Chance??? :-)

Vielleicht gibt es einen sehr bodenständigen Investor, der den aussergewöhnlichen Mut dazu hat?! :-)
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#37 HP.Lecker 10.07.2016 23:16
@36 ER

Grundsätzlich fände ich die Wahl der Hundertwasserschen Architektursprache an der Stelle ganz reizvoll und es könnte dadurch in der Tat ein sehenswertes Objekt entstehen, das so manchen Blick auf sich ziehen würde.

Ich bezweifele aber, dass ein solches Objekt weitere Besucher nachhaltig anziehen würde.

Das Thema "Alleinstellungsmerkmal" ist eines meiner Lieblingsthemen und darin liegt auch der Schlüssel zur touristischen Festigung. Da fehlt es in Kleve, wenngleich natürlich einige Bauwerke und Angebote in Kleve einzigartig sind. Kleve muss sich zu einer Marke für ...... entwickeln. Die Pünktchen stehen für die gute durchgreifende Idee. Solange Kleve sich auf die Hochschule bezieht, ist da kein Alleinstellungsmerkmal, denn Hochschulstädte gibt es viele. Auch den Titel "Stadt im Grünen" teilt sich Kleve mit allen anderen niederrheinischen Städten und sorgt mithin nicht für ein Alleinstellungsmerkmal einer Destination.

Ich bin det Meinung, dass es erst die Idee für das Destinations-Alleinstellungsme rkmal geben sollte und dann darauf weiter aufbauend das Konzept für den Minoritenplatz.
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#38 Elvira Rohra 11.07.2016 13:01
#37. HP.L

Vielen Dank, dass Sie sich kurzfristig damit auseinander gesetzt, und Ihre Meinung dazu gegeben haben!

Sie haben Recht, ein Gebäude ist nicht sehr oft alleiniger Anziehungspunkt.

Erfahrungsgemäß werden solche individuelle Architekturen, wie z.B. in Richtung "Hundertwasserhaus", auch erfreulicherweise sofort genutzt und belebt.
Es ergibt sich automatisch eine unaufdringliche, positive Lebendigkeit, und das, das ganze Jahr über.
Es wird Positivität und Ideenreichtum entwickelt, ge- und erlebt.

Ich persönlich gehe davon aus, dass eine offene, individuelle Architektur in Zusammenhang mit einer kleineren aber feinen "Vielfältigkeit" als Innen- und Aussenleben, einer absolut "Positiven Denk- und Lebensweise" (eben Offenheit und Öffnung für die Welt und die Zukunft) auch ein "sehr feines, positives, edles Alleinstellungsmerkmal" für Kleve bedeuten könnte.
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#39 Heinz Goertz 11.07.2016 15:27
@Elvira Rohra,

Zitat Frau Rohra:

Ich persönlich gehe davon aus, dass eine offene, individuelle Architektur in Zusammenhang mit einer kleineren aber feinen "Vielfältigkeit" als Innen- und Aussenleben, einer absolut "Positiven Denk- und Lebensweise" (eben Offenheit und Öffnung für die Welt und die Zukunft) auch ein "sehr feines, positives, edles Alleinstellungsmerkmal" für Kleve bedeuten könnte.


Ihr Wort in Gottes Ohr. Ich befürchte etwas anderes.

Aber: Die Ratsmehrheit hat es in der Hand. Es sind so viele kompetente und lebenserfahrene Ratsfrauen und -Männer dabei, die alle für Kleve das Beste wünschen. Es könnte gelingen, etwas besonderes, "sehr feines, positives, edles Alleinstellungsmerkmal" für Kleve zu schaffen. Die Zeit ist einfach reif dafür.
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#40 HP.Lecker 11.07.2016 20:34
@38 ER

Zitat

Es ergibt sich automatisch eine unaufdringliche, positive Lebendigkeit, und das, das ganze Jahr über.
Es wird Positivität und Ideenreichtum entwickelt, ge- und erlebt.

Dem widerspreche ich nicht. Dennoch gebe ich dabei zu bedenken, dass es jemandem geben muss, der das unternehmerische bzw. monetäre Risiko insb. in der Pre-Opening-Phase über nehmen muss. Kommunalpolitiker gehören in der Regel nicht dazu und bei "Interessensüberschneidungen" gilt das Mitwirkungsverbot bei der Abstimmung der einschlägigen Beschlüsse.

Ich bin immer offen für Kreatives und Neues, bin aber auch Realist genug, um zu wissen, dass jedwede Idee finanziert werden muss.
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#41 Der Laie 12.07.2016 01:20
zitiere HP.Lecker:
@38 ER

Zitat
Ich bin immer offen für Kreatives und Neues, bin aber auch Realist genug, um zu wissen, dass jedwede Idee finanziert werden muss.


Genau das dürfte der springende Punkt sein,ein Investor nimmt Geld in die Hand um damit eine Rendite zu erzielen.
Warum wurde die Tiefgarage beim Spoypalais gestrichen,weil sich die Investionskosten durch die Vermietung der Stellplätze nicht amortisieren ließen.
Wenn sich jetzt viele Gedanken machen,wie man einen Platz attraktiv gestalten könnte,ist das ja erstmal nicht schlecht,nur wo kommt dann der Investor her, der alle Wünsche erfüllt, aber auf den Risiken alleine sitzen bleiben soll.

Wenn alles so einfach wäre, könnte ja auch die Gewoge Kleve die Fläche bebauen,da ja auch Mietwohnungen in den oberen Etagen vorgesehen sind.

Der Wirtschaftsförderer kümmert sich um die Vermarktung der Büroflächen und Ladenlokale und die Stadtwerke bauen das dritte Parkhaus,vll.kann man ja auch deren Verluste mit den Gewinnen aus dem Verkauf von Strom und Gas verrechnen.

Nein, wie in Emmerich wird auch in Kleve der Investor am längeren Hebel sitzen.
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#42 HP.Lecker 12.07.2016 11:38
"Wünsch Dir was", so kommt mir das Gerangel um die künftige Nutzung des Minoritenplatzes manchmal vor.

Natürlich ist mir klar, dass gerade bei einer solch bedeutsamen Entwicklungsfläche eine Vielzahl an Interessen bestehen, die auch an der einen oder anderen Stelle kollidieren.

Ganz gleich, wie die Abwägungsprozesse auch aussehen, wenn es um die Entscheidung geht, wie der Platz künftig genutzt wird, es bleibt immer dabei, dass Investitionen getätigt werden. Ob diese nun mit der Absicht, Renditen zu erwirtschaften getätigt werden oder ganz gemeinnützig, um der Bevölkerung einen Platz - ganz gleich wie er bespielt werden mag - zu schaffen: Es muss Geld in die Hand genommen werden. Investoren zielen in der Regel auf Renditen ab, was gar nichts Verwerfliches ist. Gemeinnützige Körperschaften tun das nicht, was auch OK ist. Alle Organe haben ihre Daseinsberechtigungen.

Die Politik ist ein Entscheidungsgremium, das letztlich aber keinerlei Verantwortung inne hat. Egal, was beschlossen wird - geht es in die Hose, wird es eine Zeit lang einige negative Schlagzeilen in der Presse geben, Personaldiskussionen würden u.U. geführt und das war´s dann.

Auch bei Bürgerworkshops wird nicht ein einziger Bürger die persönliche Verantwortung übernehmen, sollte das, was von dort favorisiert wird, in die Hose gehen. Vielmehr bleibt dann zu erwarten, dass dann die Schuld an anderer Stelle für die Verfehlungen gesucht wird. Das sollte man auch mal offen prognostizieren dürfen.

Insofern bin ich mir sicher, dass die isolierte Betrachtung der Arealsentwicklung nicht sonderlich nachhaltig sein wird...
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#43 Elvira Rohra 12.07.2016 13:47
#42. HP.Lecker

Mit "Wünsch Dir was" geben Sie einen guten stichpunkthaltigen Satz.....um nochmal auf "Hundertwasser" zu kommen.......Hundertwasser zeigte 1972 in der Eurovisionssendung "Wünsch Dir was", verschiedene Architekturmodelle seiner Ideen für "natur- und menschengerechte Architektur". Er hatte bereits sein Modell des "Terrassenhauses", für diese Sendung visualisiert.

Das ursprüngliche "Hundertwasserhaus" wurde einst von der Gemeinde Wien erbaut, und zählt seitdem zu den meist besuchten touristischen Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien.

Warum sollte Kleve nicht auch mit einer indivuduellen Architektur am Minoritenplatz, eine positve Chance bekommen?

Natürlich ist die Finanzierung eines solchen Vorhabens, in den meisten Fällen die größte Herausforderung.

Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, dass sich eine interessierte Investorengruppe für ein eventuelles, förderbares, bauliches Kulturgut mit künstlerischer Gestaltung, bildet?!
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#44 HP.Lecker 12.07.2016 14:09
@43 ER

Vielen Dank für Ihren sehr konstruktiven Beitrag als Antwort auf meine letzten Kommentare.

So wie Sie die Situation in Wien geschildert haben, schlägt natürlich mein Herz schneller. Ich wäre jederzeit dafür zu haben, wenn ein architektonisch hochwertiges und einzigartiges Objekt in Kleve entstünde, dass Massen von Besucherströmen auslöst.

Aber was muss dafür passieren?

Bei Projektentwicklung von Tourismusprojekten fallen immer wieder folgende Stichworte:

- Anreisemotivation
- Aufenthaltsdauer
- Anreiseradien (Isochronen)
- Quellmärkte (Einzugsbebiete)

Vergleichen wir Kleve nun mal mit der Destination Wien:

- Warum reisen Menschen nach Wien?
- Reisen diese Menschen etwa nur wegen des Hundertwasserhauses nach Wien?
- Wie lange halten sich die Besucher/Touristen in Wien auf und warum?
- Welche Quellmärkte bedient Wien und warum?


Darf die Frage erlaubt sein, ob Menschen eine Anreise von 2,5 Stunden in Kauf nehmen, um ein einziges Bauwerk zu betrachten? Welchen Reiz muss ein solches Bauwerk auslösen, um Menschen in einer Isochrone von 2,5 Stunden zur Anreise zu motivieren.

Würde ein Objekt auf dem Minoritenplatz soetwas schaffen? Nach meinem WIssen dürfte es sehr schwer werden, denn Kleve ist als Destination für Touristen noch sehr unbekannt - und dabei spreche ich nicht von einigen Teilen der Niederländen. Fragen Sie mal in Venray nach, ob man dort Kleve kennt. Sie werden oft ein "Nein" hören. Warum ist das so?

Würde ein besonderes Bauwerk auf dem Minoritenplatz dies wesentlich verändern?

Kleve braucht eine Marke, die es in unserer Region noch nicht gibt UND die es mit anderen Urlaubsdestinationen im Land aufnehmen kann. EIne Marke zu kreieren, dass sollte die Aufgabe sein. Aus dieser Markenidee sodann ein gutes Bauwerk zu kreieren, das die Marke in seiner Außenwirkung nachhaltig unterstützen würde, das wäre der Weg, denn ich favorisieren würde.

Andersherum gefragt: Was sind denn heute die Angebote und Stadtattribute, für die die Menschen heute eine Anreise von 2,5 Stunden (und mehr) in Kauf nehmen würden. Was wollen die Menschen heute und morgen? Megatrends und nicht die Bedienung des mainstreams, mit dem morgen schon der Fisch eingepackt wird.

Für was steht Kleve und für was kann Kleve in Zukunft stehen? Bei der Beantwortung dieser Frage selbstverständlich auch die bestehenden guten Standortfaktoren beiziehen und daraus Ideen entwickeln.
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#45 HP.Lecker 12.07.2016 14:19
@43 ER: Ergänzung

Zitat:
Warum sollte Kleve nicht auch mit einer indivuduellen Architektur am Minoritenplatz, eine positve Chance bekommen?
Von mir aus soll Kleve eine solche Chance bekommen. Das kann m.E. aber nur funktionieren, wenn Kleve sich zur einer Destinations-Marke entwickelt, die es auf dem Markt herausstellen kann um damit neue Quellmärkte zu erschließen mit allen Synergien, die solche eine Erschließung mit sich bringen würde....


Zitat:
Natürlich ist die Finanzierung eines solchen Vorhabens, in den meisten Fällen die größte Herausforderung.
Eben! Und nicht nur das, sondern auch die nachhaltige Finanzierbarkeit. Ein Haus ist schnell gebaut und durchaus finanziert. Es muss aber auch in Zukunft "bezahlbar" bleiben.

Zitat:
Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, dass sich eine interessierte Investorengruppe für ein eventuelles, förderbares, bauliches Kulturgut mit künstlerischer Gestaltung, bildet?!
Investorengruppen gibt es zahlreiche. Es reicht aber nicht aus, denen einen Platz mit rechtskräftiger Bauleitplanung anzubieten, sondern die Standortfaktoren (Mikro- und Makrostandort) müssen auch stimmen. Mitunter reichen die bisherigen Quellmärkte in der Tat nur dazu aus, solche Projekte zu entwickeln, wie Sontowski es tat. Isochronen von 1 - 1,5 Stunden wurden da genannt. Warum also nicht in anderen Dimensionen denken und weitere Quellmärkte anpeilen???? Dann könnten sich solche Projekte durchaus realistisch erscheinen....
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#46 Elvira Rohra 12.07.2016 14:46
#45 HP.Lecker

Ihre Gedanken sind natürlich sehr gut zu durchdenken.

Ich gebe nur ein kleines, aber sehr wirkungsvolles Beispiel aus dem hiesigen Bereich.

"Kloster Graefenthal - Weihnachtsmarkt".........die Menschen strömten, ich betone strömten ohne Pause dorthin......selbst aus Belgien waren viele, viele Besucher gekommen, aus den Niederlanden so und so.

Vorausgegangen waren gute Ideen und Durchführung verschiedener Aktivitäten und besonders guter überregionaler Werbung.......es ist mittlerweile ein "Selbstläufer".....wer kannte es vorher?
Aber es ist schon lange an seinem Platz.......natürlich vorher mit anderer Bestimmung.

Zurückzukommen auf z.B. Wien, selbst dieses "Hundertwasserhaus" bleibt durch verschiedenste Aktivitäten, lebendig und lädt nicht nur zum Besuchen sondern auch dazu ein, selber aktiv und kreativ zu werden.
Es hat eine eigene Nachhaltigkeit entwickelt.......


Ich selber weiß, dass Kleve und die Menschen, die hier leben, sehr viel zu geben haben........ich lebe sehr gerne hier.... :-)
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#47 Codi 12.07.2016 16:02
So in der Art und Kleve hätte was vorzuweisen:
www.darmstadt.de/darmstadt-erleben/sehenswuerdigkeiten/waldspirale/
www.hundertwasser-magdeburg.de/
de.images.search.yahoo.com/.../...
Eine Nummer kleiner reicht für Kleve auch aus.
Jetzt ist die Chance noch vorhanden.
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#48 HP.Lecker 12.07.2016 17:56
@46 ER

Das Beispiel mit dem Weihnachtsmarkt "Kloster Gut Grafenthal" ist gut, aber es hinkt. Denn, betrachten Sie sich mal die Zentralitätskennziffer sowie die Übernachtungszahlen von Goch, dann werden sie feststellen, dass dieses saisonale Event keine spürbaren Auswirkungen auf die Destination Goch hat. Hier geht es um ein Event und nicht um einen dauerhaften Touristenmagnet.

Fragen Sie die Belgier dort z.B., ob sie das Steintor gesehen haben...

Dennoch sehe ich in Ihrem Beispiel die Substanz, die es bei der Betrachtung bis hin zur pre-Machbarkeitsstudie bei zuziehen gilt.

Noch einmal zurück zum Hundertwasserhaus: Ist das Unperfekthaus in Essen dann auch ein Leuchtturm, weil es "durch verschiedenste Aktivitäten, lebendig" bleibt "und dazu einlädt, "nicht nur zum Besuchen sondern auch ..., selber aktiv und kreativ zu werden." ?
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#49 HP.Lecker 12.07.2016 17:57
@47 Codi

Etwas zu imitieren, führt das zu einem Alleinstellungsmerkmal? Etwas, das es schon gibt....
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#50 Heinz Goertz 12.07.2016 19:06
Nee, ja stimmt:

Das Hotel und die Volksbank haben auch Alleinstellungsmerkmale.
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#51 Elvira Rohra 12.07.2016 19:07
#48 HP.Lecker

Kloster Graefenthal bietet das ganze Jahr über ein sehr gutes, gelungenes Programm an, das viele Menschen aus Nah' und Fern' anzieht.......speziell der Weihnachtsmarkt war eben nur ein, von mir genanntes, kleines Beispiel.
Es liegt dann eben z.B. an Goch, ob die Besucher auch eventuell das Steintor kennen.

Ich persönlich habe Besucher aus Belgien kennen gelernt, die auch in Goch übernachtet haben.

Ich möchte bitte jetzt nicht zum "Unperfekthaus in Essen" kommentieren, sondern meine Gedanken gelten eben nur einer ev. individuellen Architekturgestaltung als positive natur- und menschengerechte Möglichkeit für Kleve, die auch ideenreich, künstlerisch und kreativ gestaltet sein könnte.
Kleve hat ein vielfältiges Eigenleben zu bieten, das auch in individueller Architektur beherbergt werden und so als Gesamtgestaltung mit überregionaler Vermarktung, eine sehr positive Ausstrahlung vermitteln könnte. Es muss eine angebotene Vielfalt, eventuell auch in kleinen Ateliers, zum Vorschein kommen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, wenn die "Alleinstellungsmerkmale" wie Schuhfertigung, Margarine-Union etc. wegfallen, liegt die Wirtschaft in diesem Gebiet fast brach. Es dauert sehr lange, bis eine Erholung eintritt.
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#52 HP.Lecker 13.07.2016 12:07
@51 ER

Ihr Kommentar hatte mich insoweit inspiriert, dass mit spontan die Idee gekommen ist, Kleve als erste Kreis-Kulturhauptstadt zu entwickeln und auf dem Minoritenplatz eine Art architektonisch wertvolles Headquarter hierfür zu entwickeln. Ich dachte, dass die Stadt damit Deutschlands erste und zunächst einzigste "Kreis-Kulturhauptstadt" würde und sich somit von allen umliegenen "Städten im Grünen" abheben würde.

Dann habe ich den Begriff gegoogelt und dabei entdeckt, dass es diese Idee schon an anderer Stelle gibt. Siehe folgenden Link:

www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/staehler-biennale-abschaffen-dafuer-kreis-kulturhauptstadt-aid-1.886515

Bemerkenswert in diesem Link finde ich jedoch folgenden Satz: Zitat:
"Das Konzept einer „Kreiskulturhauptstadt“ verspreche einen „sinnvolleren Mitteleinsatz“ und eine stärkere Öffentlichkeitswirksamkeit als die bisherige Biennale...."
Kleves derzeitige Kultur ist vielschichtig und die Essenz wohl schon heute einzigartig. Und damit durchaus in der Weise ausbaufähig, dass Kleve sich auch zu einer solchen Marke entwickeln könnte...

Immer mal wieder in die Tüte denken...
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#53 kleinendonk 10.09.2016 15:16
### was haben die Zeichen zu bedeuten - Jung schreib dich doch mal normal -###sonst bekomm ich nen dicken Bauch
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#54 Martin Fingerhut 11.03.2017 08:05
Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Denkpause für die Unterstadt“

Minoritenplatz: Warum bebauen?

Die Denkpause ruft alle Klever auf, der Stadt zu schreiben, was aus dem Minoritenplatz werden soll. Noch bis zum 17. März können wir Klever und unsere Gäste Ideen und Wünsche an die Stadtverwaltung senden. Infos dazu gibt's von .

Die Stadt plant, den Minoritenplatz zu bebauen. So groß wie Sontowski - oder sogar noch größer! Die Denkpause fragt : Wozu?

Für Wohnungen? Sind in Kleve nicht sowieso Hunderte Wohnungen geplant? z B. rings um den Bahnhof?

Für Büros? Soll die letzte freie Fläche im Zentrum dafür geopfert werden? Ist sie nicht zu wertvoll?

Für Einzelhandel? Wieviele Läden in Kleve stehen bereits leer? Werden in Zeiten des Internethandels noch mehr Läden gebraucht?

Möchten Sie lieber etwas anderes?

Einen representativen Rathausplatz? Für Veranstaltungen? Für den Weihnachtsmarkt?

Eine Rasenfläche mit Wasserlauf? Zum Spielen und Verschnaufen?

Einen grünen Park mit Bäumen? Als grüne Lunge?

Schreiben Sie Ihre Anregungen an die Stadt Kleve, Landwehr 4-6, 47533 Kleve oder per Fax 0 28 21 - 84 - 710.

Noch bis zum 17. März ist dazu Gelegenheit. Nutzen Sie Ihre Chance !

Henriëtte Wiggerts und Max Knippert,
Sprecher der Bürgerinitiative Denkpause für die Unterstadt
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