asylunterkunft1-webRees (22.6.2016). Auf Hochtouren wird an der Albert-Einstein-Straße in Rees an der neuen Flüchtlingsunterkunft gearbeitet. Schon im September soll sie bezugfertig sein und wird dann Platz für 216 Personen bieten. Gebaut werden die drei Häuserzeilen mit je 12 Wohneinheiten von der Reeser Firma Holzbau Schenk, denn die Häuser sind allesamt aus Holz. Deshalb arbeiten auf der Baustelle auch nicht wie sonst Maurer, sondern viele Zimmermänner.
Rees stellt sich darauf ein, schon bald wieder neue Flüchtlinge aufzunehmen. Und man hat bereits vorgesorgt: 2,85 Millionen Euro hat die Stadt Rees für den Bau der neuen Flüchtlingsunterkunft eingeplant. „Ich gehe aber davon aus, dass wir am Ende unter diesem Betrag liegen asylunterkunft2-webwerden“, sagt René Schenk von Holzbau Schenk (Foto, links). Geplant hat den Wohnkomplex Architekt Jürgen Terlinden (Foto, rechts) aus Rees. Und auch sonst sind vor allem Reeser Unternehmen auf der Baustelle beschäftigt. „Wir haben darauf großen Wert gelegt“, sagt René Schenk. Nur zwei Zulieferer kommen aus Xanten. „Aber die Geschäftsführer sind Reeser“, stellt Schenk klar. Man merkt, dass er stolz ist auf das, was da an der Albert-Einstein-Straße entsteht. Wenn er über Holzhäuser spricht, dann merkt man, dass er voll hinter seinem Job steht und Holz für ihn der beste Wertstoff ist. Auf alle Fälle geht es mächtig schnell voran mit dem Hausbau. Baubeginn war erst im Mai und im September soll schon alles fertig sein. Warum lässt man Jürgen Terlinen und René Schenk nicht mal einfach den Flughafen in Berlin bauen..?
Die 216 Personen werden hier dann in 12 Wohneinheiten je Gebäude leben. Jede Wohneinheit verfügt über eine gemeinsame Küche sowie ein gemeinsames Badezimmer. Und dann gibt es pro Etage auch noch einen Gemeinschaftsraum. Es wird keine Luxusunterkünfte werden, aber moderne Wohnungen, in denen man sich wohlfühlen kann. Und kein, aber auch wirklich kein Vergleich zu den Containern, die in direkter Nachbarschaft am Melatenweg stehen.

Olaf Plotke (Text & Fotos)

Kommentare   

#1 Jürgen te Baay 46459 Rees 21.02.2017 13:24
Alles schön und gut, aber hoffentlich werden diese Personen auch darauf hingewiesen diese Unterkünfte aufrecht zu erhalten bzgl. Sauberkeit u.s.w. Medien berichten sehr oft nur Negatives.
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#2 Deutsche gegen LVR 10.03.2017 15:30
Hoffentlich vergessen die dort nicht wieder das w-lan. Sonst gibt es demnächst in Rees wieder einen Afrikaner Aufstand.

epochtimes.de/.../...
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